Donnerstag, 31. März 2016

Zum Lesen animieren – Internationaler Kinderbuchtag am 2. April

Berlin - Am kommenden Samstag ist internationaler Tag des Kinderbuches – ein Aktionstag für alle, die Kinder- und Jugendliteratur schreiben, und auch ein wichtiger Tag für lesende Kinder. Um diese auch im Zeitalter von Whatsapp und Co. für Bücher zu begeistern, ist Leseförderung heute wichtiger denn je. Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt deshalb verschiedene Projekte deutschlandweit.
„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, heißt es oft scherzhaft. Der 2. April ist ein besonders gutes Datum, um ein Buch in die Hand zu nehmen: An diesem Tag hatte der Schriftsteller Hans-Christian Andersen Geburtstag, dessen Märchen wie „Die Prinzessin auf der Erbse“ oder „Die kleine Meerjungfrau“ noch heute mit Freude gelesen werden. Ihm zu Ehren findet weltweit der Aktionstag speziell für Kinder- und Jugendbücher statt, drei Wochen vor dem „Welttag des Buches“. Das Motto im mittlerweile 49. Jahr lautet diesmal „Es war einmal …“.
Damit die Tradition des Märchenlesens nicht ausstirbt und möglichst viele Kinder frühzeitig das Lesen lernen, unterstützt das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bundesweit außerschulische Projekte, die den Nachwuchs an die Welt der Bücher heranführen. Gerade den Kindern und Jugendlichen, die von Haus aus einen erschwerten Zugang zu dieser Welt haben, wird geholfen. In Leseclubs können sie in zahlreichen Büchern schmökern und sich von Lesepaten vorlesen lassen. Andere Projekte arbeiten mit digitalen Medien, um Lesekompetenz zu fördern oder nutzen den Peer-to-Peer-Ansatz, bei dem Jugendliche andere Jugendliche fürs Lesen begeistern. Auch zu lernen, sich selbst Geschichten auszudenken und aufzuschreiben, wird unterstützt. Und speziell für Jungs wurde das Projekt „Ich bin ein LeseHeld“ entwickelt, das zu Leseabenteuern aufruft.