Freitag, 17. Oktober 2014

Bischofspalast in Assos entdeckt?

Halle mit Säulen in der Apsis. Im Hintergrund Reste einer Kirche. (Foto: Assos Ausgrabungs-Archiv / Aykan Özener)

Während einer Grabungskampagne in der antiken Stadt Assos (Türkei) fanden Archäologen den Grundriss einer ehemals prachtvoll ausgestatteten Halle. Dabei könnte es sich um den Empfangsraum eines Bischofspalastes handeln.

Seit Oktober 2013 ist am RGZM das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Entwicklung der Stadt Assos in spätantiker und byzantinischer Zeit“ angesiedelt. Durch die Einbettung in den Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident besteht die Möglichkeit für Studierende der Johannes-Gutenberg-Universität, sich an diesen Forschungen zu beteiligen und zusammen mit Studierenden der Universität Çanakkale an den türkischen Ausgrabungen teilzunehmen. Gleich im ersten Ausgrabungsjahr des Projektes wurden in diesem Sommer und Herbst sensationelle Ergebnisse erzielt: unmittelbar südlich einer Kirche wurde eine Halle ausgegraben, bei der es sich möglicherweise um den Empfangsraum des Bischofspalastes handelt. Der monumentale Raum schließt im Westen mit einer Apsis ab, die rückwärtig von zwei Räumen flankiert wird. Das Innere der Halle war ursprünglich qualitätvoll ausgestattet: Marmorplatten verkleideten die Wände, der Thron stand offenbar zwischen den beiden Säulen in der Apsis. Errichtet wurde der Palast im 5. oder frühen 6. Jahrhundert. Kleinere Umbauarbeiten belegen eine Nutzung bis in das 7. Jahrhundert.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Palastes befindet sich ein Gebäudekomplex, der ebenfalls in diesem Jahr ausgegraben wurde. Der hellenistische Großbau wurde in frühbyzantinischer Zeit vollständig mit Räumen zugebaut. Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine private Nachnutzung einer vermögenden Familie, die sich in prominenter Lage ein teilweise zweistöckiges Anwesen schuf, das mit Küche, Vorrats- und Lagerräumen, Korridor, Portikus und mehreren Aufenthaltsräumen ausgestattet war. Aus diesem Gebäude wurden hochwertige Funde, wie zahlreiche Glasgefäße, eine mit Heiligen verzierte Schale der African Red Slip-Ware aus Tunesien, eine figürlich verzierte Gemme und eine stilisierte Pferdefibel geborgen.

Den touristischen Besuchern in Assos fallen zudem noch andere Arbeiten ins Auge: im Stadtgebiet wurden in diesem Jahr großflächig dichte Macchia-Gebüsche weggeschnitten. Mit dieser Maßnahme kann nun erstmals flächendeckend die oberflächlich sichtbare frühbyzantinische Infrastruktur und Hausbebauung kartiert und dokumentiert werden.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Tiere der Urwelt - Buch über den Tiermaler Heinrich Harder

Lebensbild von Flugsauriern der Gattung Pteranodon - Zeichnung: Heinrich Harder (1858-1935)

Berlin / München / Wiesbaden (internet-zeitung) – Ein riesiger Flugsaurier der Gattung Pteranodon („zahnloser Flügel“) ziert die Titelseite des Taschenbuches „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieser Flugsaurier lebte in der Kreidezeit vor 86 bis 72 Millionen Jahren in Nordamerika, hatte eine Flügelspannweite bis zu neun Metern und war ein Zeitgenosse von Dinosauriern. Wie sein Name verrät, trug Pteranodon keine Zähne im langen Schnabel.

Der Flugsaurier Pterandon ist eines der vielen Tiere aus der Urzeit, die der Berliner Tiermaler Heinrich Harder (1858-1935) in Büchern, Zeitschriften, Sammelalben und auf Außenfassaden von Gebäuden porträtiert hat. Diesem unvergessenen Künstler, der vor mehr als 150 Jahren in dem kleinen Dorf Putzar in Vorpommern zur Welt kam, ist das vorläufig jüngste Werk von Ernst Probst gewidmet. Das Taschenbuch präsentiert Bilder urzeitlicher Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.

Heinrich Harder arbeitete eng mit dem deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte.

An Außenfassaden des Aquariums Berlin sind heute noch Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder zu bewundern. Sieben große Reliefs zeigen den Phytosaurier Belodon, den Panzer-Dinosaurier Polacanthus, die Landschildkröte Meiolania, die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, den Horn-Dinosaurier Triceratops und den Entenschnabel-Dinosaurier Claosaurus. Sieben große Bilder präsentieren den bis zu fünf Meter langen Urlurch Mastodonsaurus, Ammoniten, den Wangensaurier Pareiasaurus, Plesiosaurier, Ichthyosaurier (Fischsaurier), den Flugsaurier Pteranodon und den säugtierähnlichen Saurier Edaphosaurus. Auf kleineren Schlusssteinen über dem Eingang und über Fenstern werden weitere Tiere dargestellt.

Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ von Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder. Es enthält rund 70 Abbildungen von der Internetseite „The Wonderful Paleo Art of Heinrich Harder“ von David Goldman, 17 Fotos des Paläontologen Dr. Heinrich Mallison und weitere Aufnahmen.

Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder

Werke von Ernst Probst über Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches „Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/279818/tiere-der-urwelt

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der größte fliegende Vogel

Größenvergleich zwischen Argentavis und einem Menschen - Zeichnung: http://www.wpclipart.com

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein riesiger Greifvogel steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“. Dieser Gigant der Lüfte erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, ausgestreckt eine Länge von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze von maximal 3,30 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise bis zu 80 Kilogramm. Sein Kopf maß von der Schnabelspitze bis zum Hals etwa 45 Zentimeter. Sein rund 28 Zentimeter langer Schnabel war vier Mal so groß wie bei den größten gegenwärtigen Greifvögeln. Seine Flugfedern waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Argentavis magnificens („Großartiger argentinischer Vogel“) lebte im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien. Wie heutige Geier dürfte er ein Segelflieger gewesen sein. Wenn er eine Luftreise antrat, warf er sich von einem höher gelegenen Standort in den Gegenwind und nutzte dann thermische Aufwinde aus. Experten vermuten, er sei ein Aasfresser gewesen, der sich an Kadavern pflanzenfressender Säugetiere gütlich tat. Verfasser des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281549/argentavis

Nachfolgend die Titel der Broschüren, Taschenbücher und E-Books, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte
Argentavis. Der größte fliegende Vogel
Brontornis. Riesenvögel in Argentinien
Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten
Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten
Gastornis. Der verkannte Terrorvogel
Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit
Hesperornis. Der große Vogel des Westens
Pelagornis. Der größte Meeresvogel
Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren

Dienstag, 14. Oktober 2014

Der größte Vogel aller Zeiten

Lebensbild eines Riesen-Moa - Zeichnung: Heinrich Harder (1858-1935)

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Wahre Riesen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“. Dabei handelt es sich um bis zu 3,60 Meter hohe und fast 280 Kilogramm schwere Weibchen des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“), der einst auf Neuseeland existierte. Jene gefiederten Giganten waren ungefähr anderthalb mal so groß und fast drei Mal so schwer wie die merklich kleineren Männchen. Wie bei Straußen in der Gegenwart betreuten die Männchen der Riesen-Moa den Nachwuchs vom Brüten bis zum Aufziehen. Im Gegensatz dazu verteidigten die Weibchen der Riesen-Moa das Revier.

Der „Schreckensvogel“ wurde bereits 1843 durch den Londoner Zoologen und Paläontologen Richard Owen (1804–1892) erstmals beschrieben, der im April 1842 den Begriff Dinosauria („Schreckensechsen“) für die Dinosaurier eingeführt hatte. In der Nacheiszeit haben auf Neuseeland neun zu den Moa gehörende Arten gelebt. Bevor gegen Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Menschen in Neuseeland einwanderten, sollen dort Hunderttausende oder über eine Million Moa heimisch gewesen sein. Zu starke Jagd auf diese Laufvögel führte bereits um 1450 zu deren Aussterben. Verfasser des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Nachfolgend die Titel der Broschüren, Taschenbücher und E-Books, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel
Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München): http://www.grin.com

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren

Samstag, 11. Oktober 2014

Phorusrhacos - Der riesige Terrorvogel

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein räuberischer Vogel aus Südamerika, der nicht fliegen, aber schnell laufen konnte, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Phorusrhacos – Der riesige Terrorvogel“. Dieser bis zu 2,50 Meter hohe und zu Lebzeiten schätzungsweise maximal 300 Kilogramm schwere Vogel lebte im Mittelmiozän vor 15,9 bis 11,6 Millionen Jahren in Argentinien. Der erste Fund, ein fossiler Unterkiefer, wurde 1887 von einem renommierten argentinischen Naturforscher als Rest eines zahnlosen Säugtieres fehlgedeutet. Zwei Jahre später erkannten zwei andere Experten, dass dieses Fossil in Wirklichkeit von einem großen Vogel stammte. Große Terrorvögel konnten mit Tritten ihrer kräftigen Beine ihre Beutetiere bis zur Größe einer Antilope töten. Eine weitere tödliche Waffe war der große Schnabel. Außer Phorusrhacos existierten in Südamerika und später auch in Nordamerika zahlreiche Gattungen und Arten von Terrorvögeln. Unter ihnen war der erst seit 2007 bekannte Kelenken mit einer Höhe von mehr als 3 Metern der Größte. Verfasser des Taschenbuches „Phorusrhacos – Der riesige Terrorvogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag:
http://www.grin.com/de/e-book/281533/phorusrhacos

Freitag, 10. Oktober 2014

Pelagornis - Der größte Meeresvogel

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein riesiger Vogel mit einer Flügelspannweite von schätzungsweise 6,40 Metern steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Pelagornis –Der größte Meeresvogel“. Dieser „Riese der Lüfte“ gilt heute als der größte Meeresvogel aller Zeiten. Selbst die größten Adler, Albatrosse und Kondore aus der Gegenwart sind kaum halb so groß wie die Art Pelagornis sandersi. Jener Rekord-Vogel gehört zur Familie der Pseudozahn-Vögel (Pelagornithidae), die im Eozän vor 55,8 Millionen Jahren bis zum Pliozän vor 3 Millionen Jahren weltweit mit verschiedenen Gattungen und Arten vertreten war. Funde jener Meeresvögel hat man in der Antarktis, England, Nigeria, South Carolina, im Kaukasus, in Frankreich und Neuseeland geborgen. Die Pseudozahn-Vögel trugen an den Seiten ihrer großen Schnäbel zahlreiche zahnartige, knöcherne Auswüchse des Oberkiefers und Unterkiefers. Sie verhinderten, dass ein aus dem Meer gefischtes Beutetier wieder entglitt. Verfasser des Taschenbuches „Pelagornis – Der größte Meeresvogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281525/pelagornis

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Dromornis - Der schwerste Vogel aller Zeiten

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Der schwerste Vogel, den es jemals auf der Erde gab, hat im Miozän vor etwa 8 bis 6 Millionen Jahren in Australien gelebt. Er trägt den Namen Stirton-Donnervogel, wird zur Art Dromornis stirtoni gerechnet, war bis zu 2,80 Meter hoch und wog zu Lebzeiten maximal 570 Kilogramm. Dieser gefiederte Rekordhalter steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dromornis – Der schwerste Vogel aller Zeiten“. Donnervögel werden weltweit auch Riesen-Emus oder regional auf dem „Fünften Kontinent“ Mihirungs genannt. Der Begriff Mihirungs oder Mihirung-Vogel stammt aus der Sprache der Tjapwurong-Aborigines in Western Victoria, die in ihren Legenden solche Riesenvögel als „mihirung parnmal“ bezeichneten. Über die Ernährungsweise des Stirton-Donnervogels sind sich die Experten noch nicht einig. Verfasser des Taschenbuches „Dromornis – Der schwerste Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat. Darin werden außer Dromornis auch andere Gattungen der Donnervögel wie Barawertornis, Bullockornis, Genyornis und Ilbandornis vorgestellt.

Bestellungen beim GRIN-Verlag:

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Individuelle Rezepturen aus der Apotheke


Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Eine Mutter steht mit ihren vier Monate alten Zwillingen in der Apotheke. Gleich ist sie an der Reihe. Den Abholschein schon griffbereit, wartet sie geduldig auf ein Präparat, das nicht industriell produziert werden kann. Seit der zu frühen Geburt leidet eine ihrer Töchter unter Atemaussetzern. Sie benötigt Koffeintropfen, die individuell vom Apotheker für den Säugling hergestellt werden. Eigene Rezepturen herstellen - das anspruchsvolle Handwerk des Apothekers ist auch in unserer hochtechnisierten Welt unverzichtbar.

Spezial- und Individualrezepturen werden auf den persönlichen Bedarf des Patienten abgestimmt und sind feste Bestandteile im Alltag des Apothekers. Besonders anspruchsvoll ist die Versorgung von Kindern und Säuglingen. Denn oft stehen nur Medikamente für Erwachsene zur Verfügung: Rezepturen in kindgerechter Dosierung werden vom Apotheker in Kapselform, als Tropfen oder Saft angefertigt. Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer, Apothekerin aus Oldenburg, kennt das aus eigener Erfahrung: „Die Mutter der Zwillinge erhielt vom Krankenhausarzt ein Rezept für Koffeintropfen, die die Atmung stabilisieren sollten. Die Tropfen haben wir in einer niedrigen Dosierung hergestellt und zusätzlich auf den guten Geschmack geachtet. Das kommt bei der kleinen Patientin sehr gut an.“ Und die Mutter ergänzt: „Auch ein kleiner Blutschwamm an der Lippe wird mit speziell hergestellten, niedrig dosierten Betablocker-Kapseln behandelt. Es ist ein gutes Gefühl, dass die Mitarbeiter der Apotheke unser Kind kennen und auch einen Blick auf die Medikamente haben.“
Zusätzlich zu diesen pharmazeutischen Tätigkeiten unterstützt der Apotheker seine Patienten bei kleineren, alltäglichen Problemstellungen. Ob Gluten-Unverträglichkeit, Laktoseintoleranz oder Hautallergien: Viele Patienten reagieren sensibel auf bestimmte Inhaltsstoffe und können sich vom Apotheker ganz individuell beraten lassen. Der Apotheker kann Cremes mit gut verträglichen Inhaltsstoffen für die Hautpflege empfehlen oder alternative Rezepturen für Allergiker herstellen.
Eine Herausforderung für viele Patienten ist die Einnahme von Medikamenten. Der Apotheker findet auch hier eine passende Lösung: streng schmeckendes Algenpulver füllt der Apotheker in Kapseln, bittere Koffeintropfen vermischt er mit süßem Kirschsirup zu einem kindertauglichen Saft. Haben Patienten Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten, kann der Apotheker eine Rezeptur in geeigneter Darreichungsform anbieten.
In den Individualrezepturen zeigt sich die traditionelle pharmazeutische Handwerkskunst, an deren Qualität höchste Anforderungen gestellt werden. Für jedes händisch gefertigte Präparat legt der Apotheker ein Herstellungsprotokoll an, in dem er Chargen von verarbeiteten Ausgangsstoffen und Fertigarzneimitteln sowie die verwendeten Mengen dokumentiert. Der Herstellungsprozess ist von genauen, bis ins Detail standardisierten Kontrollen durchzogen.
Ist der Patient auf ein individuelles Rezepturarzneimittel angewiesen und muss dieses beispielsweise auf Reisen herstellen lassen, sollte er dem Vertretungsarzt für die korrekte Rezeptausstellung unbedingt das Originalgefäß mit Etikett vorlegen. Auf den Etiketten befinden sich Informationen über die Wirk- und Hilfsstoffe sowie zur Darreichungsform und der Aufbrauchfrist. In der Regel kann jede Apotheke Individualrezepturen herstellen. Es gibt aber auch aufwändige Rezepturen, die besondere Geräte oder Räumlichkeiten wie ein Steril-Labor erfordern.
Individuelle Rezepturen für Erwachsene und Kinder anzufertigen, gehört zu den Kernkompetenzen des Apothekers. Doch nicht nur die präzise Abstimmung der Inhaltsstoffe und die persönliche Versorgung sind für die Mutter der Zwillinge wichtig: „Ich weiß erst jetzt zu schätzen, wie gut es ist, eine Stammapotheke zu haben.“
Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach drei Staatsexamina erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.

Montag, 6. Oktober 2014

Harpagornis - Der größte Greifvogel der Neuzeut

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein ausgestorbener Adler mit einer Flügelspannweite bis zu 3 Metern und einem Lebendgewicht von schätzungsweise maximal 18 Kilogramm steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Harpagornis – Der größte Greifvogel der Neuzeit“. Jener imposante Vogel lebte vom Eiszeitalter bis vermutlich zum 15. Jahrhundert auf Neuseeland. Er jagte vor allem kleine Arten der Moa wie den unbeholfenen, bis zu 1,80 Meter hohen Emeus crassus. Schwere Verletzungsspuren an Becken bis zu 3,60 Meter großer Weibchen des Riesen-Moa Dinornis verraten, dass der Haast-Adler sogar diese riesigen Laufvögel angriff. Nach neueren Erkenntnissen war der Haast-Adler fähig, auch ein kleines Menschenkind zu töten. Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Haast-Adlers (Harpagornis moorei) erfolgte 1872 durch den aus Deutschland stammenden und nach Neuseeland ausgewanderten Geologen und Naturforscher Julius von Haast (1824–1887). Verfasser des Taschenbuches „Harpagornis – Der größte Vogel der Neuzeit“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellung beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281565/harpagornis

Sonntag, 5. Oktober 2014

Der Riese, der ein Mammut war

München / Wiesbaden (internet-zeitung) – Wenn man ehedem in Europa imposante Knochen oder Zähne eines Mammuts aus dem Eiszeitalter fand, dachte man an alles andere als an einen prähistorischen Elefanten. Man konnte sich nicht vorstellen, dass einst im eigenen Land bis zu 3,75 Meter hohe zottelige Rüsseltiere mit langen Stoßzähnen umherwanderten und Gras weideten. Statt dessen schrieb man die ungewöhnlich großen Mammutreste oft Riesen, Heiligen, Einhörnern, Drachen oder Greifen zu.

Auf dieses Phänomen weist der Wiesbadener
WissenschaftsautorErnst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. Als Überbleibsel von Riesen fehlgedeutet wurden beispielsweise Zähne und Knochen vom Mammut, die im Mittelalter in Wien ans Tageslicht kamen. Laut einer Legende stammten diese Funde von Riesen, die beim Bau des Stephansdoms mithalfen und dort sogar zur Taufe gingen.

Als berühmter Fundort vermeintlicher Riesen- und Drachenknochen galt im 16. Jahrhundert die Nibelungenstadt Worms am Rhein. In Wirklichkeit hatte man vor allem in Kiesschichten des Rheins fossile Knochen von Mammuten geborgen. Damals kursierten in Worms viele Geschichten über den Drachentöter Siegfried, der in der Phantasie vieler Menschen ein Riese geworden war. Um 1540 hingen am Rathaus riesige Knochen in schweren Ketten. Diese galten als Beweis dafür, dass Worms einst von Giganten bewohnt gewesen sei.

Im Straßburger Münster bewahrte man im Mittelalter den Stoßzahn eines Mammuts auf, den man als Klaue eines Greifen verkannte. Ein Greif ist ein geflügeltes Fabeltier mit Adlerkopf und Löwenkörper. Der Arzt und Naturforscher Conrad Gesner sowie der Arzt und Stadtpfarrer Conrad Forrer betrachteten 1563 in ihrem „Thierbuch“ die im Straßburger Münster an Ketten aufgehängte vermeintliche Greifenklaue als Horn eines alten Auerochsen oder „Urstiers“.

Dem „Luzerner Riesen“ schrieb man Mammutknochen zu, die 1577 im schweizerischen Kanton Luzern entdeckt wurden. Diese Knochen kamen zwischen den Wurzeln einer von einem Sturm gefällten Eiche beim Kloster Reiden im Wiggertal nahe des Vierwaldstätter Sees zum Vorschein. Einige der ersten Betrachter vermuteten, bei diesen merkwürdigen Gebeinen könne es sich um Überreste gefallener Engel handeln. Der Naturforscher Felix Platter aus Basel deutete jene Knochen als Reste eines ungefähr 5,60 Meter großen Riesen.
Als Stirnhorn des legendären Einhorns betrachtete man den im Februar 1605 im Tal des Flusses Bühler bei Neubronn unweit von Schwäbisch-Hall entdeckten Stoßzahn eines Mammuts. Das Fabeltier Einhorn hatte angeblich die Gestalt eines Pferdes und trug ein mächtiges Horn auf der Stirn. Den 1605 gefundenen Mammutstoßzahn hat man im Chor der Kirche „Sankt Michael“ zur Schau gestellt. Er wird von einer kunstvoll geschmiedeten Aufhängung getragen.


An den „Oberschenkel eines Riesen von wundersamer Größe“, der einst am Rheinufer von Oppenheim unweit von Mainz in Rheinhessen ans Tageslicht kam, erinnert ein großes Gemälde des Malers Bartholomäus Sarburgh im Historischen Museum Bern. Der 1,27 Meter lange Oberschenkelknochen befand sich um 1613 im Oppenheimer Wirtshaus „Zum Riesen“ und wurde von einheimischen sowie auswärtigen Gästen bewundert. Ein vermeintlicher Riesenknochen von etwa gleicher Größe befand sich auch im Besitz eines Oppenheimer Adeligen.


Auf fehlgedeutete Mammutknochen geht die angebliche Entdeckung des legendären „Einhorns von Quedlinburg“ im 17. Jahrhundert zurück. Der sensationelle Skelettfund kam 1663 in einem Gipsbruch auf dem Zeunickenberg bei Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) zum Vorschein. Eine 1714 veröffentlichte Rekonstruktion zeigte ein seltsames Tier. Es stand auf zwei Beinen und stützte sich mit einem langen Schwanz ab. Heute ist klar, daß die vermeintlichen Vorderbeine des Einhorns aus vier Oberschenkelknochen vom Mammut konstruiert worden sind.


Um Mammutknochen und um Mammutzähne handelte es sich auch bei den angeblichen Resten des „Kremser Riesen“ aus Niederösterreich. Diese Fossilien wurden 1645 auf dem „Hundssteig“ in Krems an der Donau von schwedischen Soldaten zutage gefördert. Die Soldaten hatten in ihrer Befestigungsanlage auf dem Berg einen Graben ausgehoben, mit dem sie Regenwasser ableiten wollten. Dabei stießen sie auf einen vermeintlich ungeheuer großen Riesenkörper. Außer diesem „großen Riesen“ barg man im Graben noch zwei „kleinere Riesen“, deren Reste man aber im Erdreich beließ.


Als Knochen eines „Woloten“ (Riesenmenschen) deutete man fossile Knochen, die während der Regierungszeit des russischen Zaren Fjodor III. Aleksejewitsch von 1676 bis 1682 entdeckt worden waren. Als der junge Herrscher davon erfuhr, ordnete er an, der Statthalter in Kursk solle einen Mann zum Fundort schicken, um die Knochen des „Woloten“ auszugraben. Jeder dieser Knochen musste sorgfältig gemessen und aufgezeichnet werden.
Noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat man in Europa mitunter Mammutzähne und Mammutknochen als Reste von Heiligen wie Christophorus oder Vinzenz von Valencia fehlgedeutet. Zum Beispiel wurde in Valencia (Spanien) ein Mammutzahn als Zahn des heiligen Christophorus („Christusträger“) verehrt. Christophorus wird oft als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt.

Schädelfunde ausgestorbener Zwergelefanten auf griechischen Mittelmeerinseln ließen die Sage von einäugigen Riesen (Kyklopen oder Zyklopen, zu deutsch: „Rundauge“) entstehen. Jene fossilen Schädel hatten nämlich dort, wo der Rüssel ansetzt, ein großes Loch, das man irrtümlich für die Augenöffnung auf der Stirn eines Riesen hielt. Mit einem riesigen Kyklopen namens Polyphem hatte Odysseus, der listige und tapfere König von Ithaka, während seiner abenteuerlichen Heimreise nach dem von den Griechen gegen die Trojaner gewonnenen „Trojanischen Krieg“ angeblich seine liebe Mühe.


http://www.amazon.de/Das-Mammut-Zeichnungen-Shuhei-Tamura/dp/3656576157
Bestellung des Taschenbuches „Das Mammut“ bei:

Brontornis – Riesenvögel in Argentinien

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Sehr große und schwere Vögel stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Brontornis – Riesenvögel in Argentinien“. Der flugunfähige Brontornis burmeisteri aus der Zeit vor 27 bis 17 Millionen Jahren gehörte mit einer Scheitelhöhe bis zu 2,80 Metern und einem Lebendgewicht von maximal 400 Kilogram zu den größten und schwersten Vögeln der Erdgeschichte. Ähnlich eindrucksvoll war der vor 15,9 bis 11,6 Millionen Jahren lebende Terrorvogel Phorusrhacos longissimus mit einer Höhe bis zu 2,50 Metern und sogar noch etwas größer der mehr als 3 Meter hohe Räuber Kelenken guillermoi. Auch diese beiden Räuber konnten nicht mehr fliegen. Dagegen gilt der vor 8 bis 5 Millionen Jahren existierende Greifvogel Argentavis magnificens mit einer Flügelspannweite bis zu 8 Metern als der größte fliegende Vogel aller Zeiten. Nur die allergrößten Flugsaurier übertrafen seine Flügelspannweite noch um einige Meter. Allein manche Flugfedern von Argentavis maßen ungefähr 1,50 Meter Länge und 20 Zentimeter Breite. Verfasser des Taschenbuches „Brontornis – Riesenvögel in Argentinien“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

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Freitag, 3. Oktober 2014

Argentavis - Der größte fliegende Vogel

Größenvergleich zwischen Argentavis und einem Menschen - Zeichnung: wpclipart / http://www.wpclipart.com


München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein riesiger Greifvogel steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“. Dieser Gigant der Lüfte erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, ausgestreckt eine Länge von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze von maximal 3,30 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise bis zu 80 Kilogramm. Sein Kopf maß von der Schnabelspitze bis zum Hals etwa 45 Zentimeter. Sein rund 28 Zentimeter langer Schnabel war vier Mal so groß wie bei den größten gegenwärtigen Greifvögeln. Seine Flugfedern waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Argentavis magnificens („Großartiger argentinischer Vogel“) lebte im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien. Wie heutige Geier dürfte er ein Segelflieger gewesen sein. Wenn er eine Luftreise antrat, warf er sich von einem höher gelegenen Standort in den Gegenwind und nutzte dann thermische Aufwinde aus. Experten vermuten, er sei ein Aasfresser gewesen, der sich an Kadavern pflanzenfressender Säugetiere gütlich tat. Verfasser des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen bei:
http://www.grin.com/de/e-book/281549/argentavis

Nachfolgend die Titel der Broschüren bzw. kleinen Taschenbücher, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel

Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Montag, 29. September 2014

Aepyornis - Der Vogel, der die größten Eier legte

Kind mit Riesen-Ei eines Elefantenvogels, Zeichnung: Antje Püpke, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein bis zu 3 Meter hoher und mehr als 400 Kilogramm schwerer gefiederter Riese steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“. Er war der Rekordhalter unter den Elefantenvögeln, die vom Eiszeitalter vor etwa 2 Millionen Jahren bis vielleicht zur Heutzeit im 17. Jahrhundert auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste von Afrika existierten. Weibliche Tiere des „Großen Elefantenvogels“ (Aepyornis maximus) legten riesige Eier mit einer Länge bis zu 35 Zentimetern, einem Umfang von maximal 1 Meter und einem Gewicht von 12,5 Kilogramm, was rund 200 heutigen Hühnereiern entspricht. Für das Aussterben der Elefantenvögel auf Madagaskar dürften Menschen verantwortlich gewesen sein. Sie zerstörten durch Brandrodung den Lebensraum der Riesenvögel, jagten sie, aßen ihr Fleisch und ihre Eier. Nach Ansicht von Kryptozoologen beruht die Legende vom sagenumwobenen Vogel Roch, der angeblich im Flug einen Elefanten transportieren konnte, auf dem ausgestorbenen Elefantenvogel Aepyornis maximus. Verfasser des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):

Buchtipp: Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Wahre Riesen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“. Dabei handelt es sich um bis zu 3,60 Meter hohe und fast 280 Kilogramm schwere Weibchen des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“), der einst auf Neuseeland existierte. Jene gefiederten Giganten waren ungefähr anderthalb mal so groß und fast drei Mal so schwer wie die merklich kleineren Männchen. Wie bei Straußen in der Gegenwart betreuten die Männchen der Riesen-Moa den Nachwuchs vom Brüten bis zum Aufziehen. Im Gegensatz dazu verteidigten die Weibchen der Riesen-Moa das Revier. Der „Schreckensvogel“ wurde bereits 1843 durch den Londoner Zoologen und Paläontologen Richard Owen (1804–1892) erstmals beschrieben, der im April 1842 den Begriff Dinosauria („Schreckensechsen“) für die Dinosaurier eingeführt hatte. In der Nacheiszeit haben auf Neuseeland neun zu den Moa gehörende Arten gelebt. Bevor gegen Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Menschen in Neuseeland einwanderten, sollen dort Hunderttausende oder über eine Million Moa heimisch gewesen sein. Zu starke Jagd auf diese Laufvögel führte bereits um 1450 zu deren Aussterben. Verfasser des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München).

Freitag, 26. September 2014

Tipps für Drachenbändiger

Regensburg (obx) - Der Herbst bringt nicht nur graue Wolken, sondern auch viel Wind: Bestes Wetter zum Drachensteigen. Damit der Spaß ungetrübt bleibt, hier einige Tipps des Bayernwerks, Bayerns führendem Stromnetzbetreiber, für alle ungeübten und auch professionellen Drachenbändiger:

* Nur Drachenschnüre verwenden, die maximal 100 Meter lang sind und kein Metall enthalten. Vorsicht vor Gewitter: Blitzeinschlag droht.


* Mindestens 600 Meter Abstand zu Stromleitungen oder Oberleitungen von Bahntrassen halten.

* Drachen sind keine Flugzeuge. Großen Abstand von Flugplätzen, aber auch von viel befahrenen Straßen halten.

* Drachen machen Menschen Spaß, verschrecken aber Tiere. Deshalb ist das steigen lassen von Drachen in Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebieten aus gutem Grund nicht erlaubt.

Und wenn doch mal was passiert: Sollte trotz aller Vorsicht einmal ein Drachen in einer Freileitung hängen bleiben, auf Amateur-Rettungsaktionen verzichten, sonst droht Lebensgefahr. Stattdessen sofort die Leine loslassen und umgehend die Polizei oder die Störungsannahme der Bayernwerk AG unter 09 41/28 00 33 66 informieren. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.



Donnerstag, 25. September 2014

Erstaunliches über Riesenvögel

Wiesbaden / München (internet-zeitung) – Mit riesigen ausgestorbenen Vögeln hat sich neuerdings der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst intensiv befasst. Das Ergebnis seiner Fleißarbeit sind 10 kleine Taschenbücher und E-Books über gefiederte Giganten, die allesamt beim „GRIN-Verlag“ (München) www.grin.com erscheinen.

Einige der von Probst in Wort und Bild vorgestellten Riesenvögel warten mit erstaunlichen Rekorden auf. Weibliche Tiere des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“) erreichten eine Höhe bis zu 3,60 Metern und gelten daher als die größten Vögel der Erdgeschichte. Der Donnervogel Dromornis wog zu Lebzeiten bis zu 570 Kilogramm und ist deswegen der schwerste Vogel aller Zeiten. Sowohl Dinornis als auch Dromornis konnten natürlich nicht mehr fliegen. Der ebenfalls flugunfähige Elefantenvogel Aepyornis legte die größten Eier. Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und hatten einen Inhalt, der dem von 200 heutigen Hühnereiern entsprach.

Die Ehre, der größte fliegende Vogel gewesen zu sein, gebührt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien. Er hatte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern. Nur die allergrößten Flugsaurier mit einer Flügelspannweite von maximal 13 Metern übertrumpften diesen Giganten der Lüft noch merklich. Fliegen konnte auch der größte Meeresvogel Pelagornis, der  eine Flügelspannweite von 6,40 Meter erreichte.

Nachfolgend die Titel der Broschüren bzw. kleinen Taschenbücher, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel

Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Ein riesenhafter Laufvogel mit einer Höhe bis zu 2 Metern lebte vor rund 50 Millionen Jahren auch in Deutschland, wie Funde aus Sachsen-Anhalt (Walbeck bei Magdeburg, Geiseltal bei Merseburg) und Hessen (Grube Messel bei Darmstadt) belegen. Dieser Vogel namens Gastornis wurde früher als gefährlicher Räuber dargestellt. Nach neueren Erkenntnissen war er jedoch ein Pflanzenfresser.

Forscher aus elf Ländern auf „Blättersuche“ in Herrenhausen

Internationale Tagung zu Leibniz‘ Monadenlehre
Hannover - Gottfried Wilhelm Leibniz verfasste seine berühmte „Monadologie“ während seines letzten Wiener Aufenthaltes im Jahre 1714, um die Grundsätze seiner Philosophie zu erläutern. 300 Jahre danach ist die ursprünglich auf Französisch geschriebene, in vier Manuskripten überlieferte Schrift zum Sinnbild des Leibniz’schen Denkens geworden und in zahlreiche Sprachen wie Arabisch, Chinesisch oder Russisch übersetzt worden. Das Jubiläum der Schrift zum Anlass nehmend, findet vom 9. bis 11. Oktober 2014 im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover, das internationale und interdisziplinäre Symposium „300 Jahre Monadologie – Interpretation, Rezeption, Transformation“ statt.
Auf Einladung von Prof. Dr. Wenchao Li, Leibniz-Stiftungsprofessor der Universität und des Landeshauptstadt Hannover, wirken mehr als 30 Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen an dem Symposium mit. Die Gäste kommen aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan, Belgien, Österreich, Spanien, der Schweiz, den USA und Deutschland. Die von ihnen vertretenen Disziplinen reichen von Philosophie über Kunst und Poesie bis hin zu Psychologie und Soziologie. Für Freitag, 10. Oktober, 18.30 Uhr, sind alle Interessierten zu einem an die Öffentlichkeit gerichteten Abendvortrag eingeladen. Prof. Dr. Patrick Riley von der Harvard University spricht über „Leibniz‘ Monadology as a Theory of Justice“. Die deutsche Übersetzung des Vortrags wird den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung gestellt.
Mit dem Begriff der Monade bezeichnet Leibniz das Nicht-Materielle eines jeden Lebewesens. Als lebendige Kraftzentren sind die Monaden letzte wirkliche Elemente der materiellen Phänomene. Jede Monade ist individuell und einzigartig, so wie es keine zwei gleichen Wassertropfen gibt. Als Leibniz diese Gedanken der hannoverschen Kurfürstin Sophie in den Herrenhäuser Gärten erläuterte, soll ein Hofdiener gleich versucht haben, zwei völlig gleiche Blätter zu finden – ohne Erfolg.  Wie viele seiner Werke war auch die „Monadologie“ eine schnell hingeworfene Gelegenheitsschrift, die 300 Jahre später als Leibniz‘ metaphysisches Hauptwerk wahrgenommen wird.

Mittwoch, 24. September 2014

Taschenbuch über den meisterlichen Tiermaler Heinrich Harder

Berlin / München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Mit einem Meister seines Faches befasst sich das reich bebilderte Taschenbuch „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München). Das 220-seitige Werk schildert das Leben und Werk des Berliner Tiermalers Heinrich Harder (1858-1935). Er schuf zahlreiche Tierbilder von urzeitlichen Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, die zu seinen Lebzeiten viele Zeitschriftenartikel und Bücher schmückten.

Seltsamerweise existiert von diesem als Sohn eines Landwirts in Putzar (Vorpommern)  geborenen und später in Berlin wirkenden Künstler kein einziges Foto mehr, bedauert der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der das Taschenbuch über Heinrich Harder verfasst hat. Probst hat in seinen Publikationen über Dinosaurier sowie urzeitliche Vögel, Elefanten und Raubkatzen oft von Harder angefertigte Bilder verwendet.

Besucher des Aquariums Berlin können noch heute an Außenfassaden imposante Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder bewundern. Dort sind beispielsweise die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, der Horn-Dinosaurier Triceratops, der wie eine riesige Kröte wirkende, fünf Meter lange Zitzenzahn-Saurier Mastodonsaurus und der zahnlose Flugsaurier Pteranodon zu sehen.

Das Taschenbuch „Tiere der Urwelt“ von Ernst Probst zeigt mehr als 70 einfarbige sowie 10 farbige Bilder von Heinrich Harder. Worum es sich bei diesen Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren handelt, wird in kurzen Beschreibungen erklärt. Erhältlich ist das Werk als gedrucktes Taschenbuch und preiswertes E-Book im PDF-Format im Internet und im Buchhandel.

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.)

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin, Schreibende Superfrauen in Deutschland. Cockacoeske. Die Königin von Pamunkey, Kateri Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika, Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen, Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte, Sacajawea. Die indianische Volksheldin, Sieben berühmte Indianerinnen, Louis XV. Der Vielgeliebte, Marquise de Pompadour. Die erste bürgerliche Mätresse von Louis XV., Madame Dubarry. Von der Dirne zur Mätresse des Königs, Die Comtessen de Mailly-Nesle. Vier adelige Schwestern für den König, Marie-Louise O’Murphy de Boisfally. Eine Geliebte von Louis XV.

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.



Landshuts Wolkenkratzer des Mittelalters

Der Kirchturm der Stiftskirche St. Martin in Landshut gilt als der höchste Backsteinturm der Welt. Auf vergleichbar labilem Grund gebaut wie der schiefe Turm von Pisa in Italien steht das Landshuter Wahrzeichen auch 500 Jahre nach Fertigstellung wie eine eins. Was haben die bayerischen Architekten besser gemacht?

Landshut (obx) - Die Baumeister der Landshuter Stiftskirche beherrschten ihr Handwerk einfach offensichtlich besser als die Architekten des spektakulären schiefen Turms von Pisa. Trotz einem ähnlich schwierigen Untergrund haben die Landshuter Ingenieure die Fehler ihrer Kollegen in Pisa vermieden und auf ein seit 500 Jahren und bis heute stabiles Fundament geachtet. Ein Quadrat aus einen Meter hohen, dicht nebeneinander in den Grund gerammten Tannenholzpfählen hält den gigantischen Kirchturm bis heute in der Senkrechten. Die Holzpfähle verdichteten die lockere Erde in den Zwischenräumen wie Beton und konnten im Grundwasser nicht faulen.

Heute zählt die Landshuter "Stadtkirche" mit ihrem imposanten Turm zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten Europas. Der Papst verlieh dem weltweit einmaligen Bauwerk vor zehn Jahren sogar den Titel "Basilika minor" (kleine Basilika), den nur besondere Sakralbauten der Katholischen Kirche tragen.

Die Landshuter Stiftskirche St. Martin gilt als eine der kühnsten Bauleistungen der Gotik und besticht trotz ihrer Größe durch einen Charakter von Schlankheit und Schwerelosigkeit. Ihr majestätisches Gewölbe scheint auf den rund 22 Meter hohen Säulen zu schweben. Diese "Skelettbau"-Technik wurde in der Spätgotik entwickelt.

Was jährlich Hunderttausende von Besuchern aus aller Welt ebenfalls fasziniert: der Hochaltar und die aus einem einzigen Stein gehauene, sechseckige Kanzel - beides Höhepunkte der gotischen Steinbildhauerei. Atemberaubend ist auch die um 1520 von Hans Leinberger geschaffene "Rosenkranzmadonna", eine der großartigsten Schöpfungen des herausragenden bayerischen Bildhauers.

Im Backsteinturm selbst befindet sich heute eine der bedeutendsten  Schatzkammern Bayerns mit einzigartigen sakralen Kunstwerken und wertvollsten Gold- und Silberschmiedearbeiten. Sie kann von Mai bis November jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden.

Dienstag, 23. September 2014

Sterngucken für Dummies. Ihr Reiseführer durch den Nachthimmel

Sternegucken für Dummies ist ein praktisches Einsteigerbuch, das vor allem die grundlegenden Fragen aller Anfänger „Wie finde ich das richtige Teleskop?“, „Wie benutze ich ein Teleskop?“, „Wie orientiere ich mich am Himmel?“ leicht verständlich erklärt, bevor es alle 88 Sternbilder auch anhand von Illustrationen beschreibt. Nachdem die richtige Ausrüstung gefunden ist und man gelernt hat, sich am Himmel zu orientieren, führt der Astronom Steve Owens einmal durch das ganze Jahr und erklärt, wann man welche Sterne beobachten kann. Von den Planeten des Sonnensystems bis zu den lichtschwachen Deep-Sky-Objekten im tiefen All – dieses Buch enthält alles, was man für die Reise durch den Kosmos wissen muss.

Man erfährt:

-        Wie man sich mit bloßem Auge am Nachthimmel orientiert

-        Wie man die wichtigsten Sternbilder erkennt

-        Woraus Sterne bestehen, wie viele es gibt und wie weit sie von uns entfernt sind

-        Was Sterne, Galaxien, Kugelsternhaufen und Gasnebel unterscheidet

-        Wie man den Nachthimmel fotografiert


Sternegucken für Dummies
Von Steve Owens
14,99 Euro. 327 Seiten. September 2014
Broschur. Wiley-VCH, Weinheim
ISBN 978-3-527-71080-5



 

























Über den Autor:

Steve Owens ist Astronom. Er war von 2004 bis 2008 Leiter des Planetariums von Glasgow, hat 2009 das Internationale Jahr der Astronomie in Großbritannien organisiert und arbeitet nun als Autor und Organisator von Sternegucker-Events.

Montag, 22. September 2014

Immer mehr Wald in Bayern

Regensburg (obx) - Trotz intensiver Nutzung von Holz als CO2-neutraler Rohstoff und Ausweitung der Siedlungsgebiete dehnen sich die Wälder in Bayern immer weiter aus. Seit 33 Jahren wachsen die Waldflächen in Bayern - insgesamt um 16.000 Hektar, das entspricht einer Fläche doppelt so groß wie der Chiemsee. Die Region Donau-Wald liegt in der aktuellen Aufforstungsbilanz an der Spitze.
Gemessen am Anteil des Waldes an der Gesamtfläche zählen die niederbayerischen Landkreise Freyung-Grafenau und Regen im Bayerischen Wald zu den waldreichsten Regionen Deutschlands. In den Nationalpark-Landkreisen Freyung-Grafenau sind 58 Prozent, im Raum Regen 65 Prozent des Kreisgebiets von Bäumen bedeckt. Im Gegensatz zur langläufigen Meinung wird der Wald in Bayern trotz Ausweisung immer neuer Baugebiete nicht weniger, sondern nimmt zu: So sind die Waldbestände im Freistaat im letzten Jahr um fast 192 Hektar gewachsen. Das entspricht der Fläche von 270 Fußballfeldern. 440 Hektar wurden neu aufgeforstet, 249 Hektar gerodet. An der Spitze bei der Aufforstung: die ostbayerische Region Donau-Wald mit 44,2 Hektar.

Mit rund 2,5 Millionen Hektar ist der Freistaat heute das waldreichste Bundesland. In Bayerns Wäldern dominiert die Fichte mit 44 Prozent, gefolgt von 19 Prozent Kiefern. Wald prägt heute die Landschaft in Bayern. Das war nicht immer so. Nach der letzten Eiszeit vor circa 12.000 Jahren war Bayern zunächst eine unbewaldete Tundrenlandschaft. Erst mit der Klimaerwärmung siedelten sich wieder Bäume und Sträucher an. Die Kiefer und die Birke waren die ersten Waldbäume. Nach und nach folgten unsere heutigen Laub- und Nadelbäume. Sie bedeckten Bayern so gut wie vollständig mit Wald. Im Flachland entwickelten sich überwiegend Buchen- und Buchenmischwälder, in den höheren Gebirgs- und Mittelgebirgslagen Fichtenwälder.


In der Besitzverteilung dominieren die 700.000 privaten Waldbesitzer, denen 58 Prozent der Wälder gehört, gefolgt von Staatswald (30 %) und Körperschaftswald (10 %).

Auch im High-Tech-Land Bayern ist die Forstwirtschaft noch immer ein wichtiger Konjunkturmotor. 154.000 Menschen im Freistaat leben von der Holzverarbeitung. Am meisten mit 49.000 Beschäftigten in Oberbayern, 14.000 in Niederbayern, dem Regierungsbezirk mit dem höchsten Waldanteil.

Nach letzten zugänglichen Zahlen des Bayerischen Landwirtschaftsministerium werden im Schnitt pro Jahr etwa 17 Millionen Festmeter Holz geschlagen. Gleichzeitig wachsen aber 33 Millionen Festmeter neu. Rodungen und Erstaufforstungen gegenübergestellt haben sich die Waldflächen in den letzten 30 Jahren um insgesamt mehr als 15.000  Hektar ausgeweitet. Das entspricht mehr als der Hälfte des Stadtgebiets der Stadt München mit ihren 1,36 Millionen Einwohnern und rund 60 Prozent der Fläche des Nationalparks Bayerischer Wald.'

Der High-Tech-Standort Bayern ist noch immer größter Holzproduzent Deutschlands. In Bayerns Wäldern stehen heute etwa fünf Milliarden Bäume mit 33 Milliarden Festmetern Holz und jede Sekunde wächst ein Kubikmeter nach: jährlich etwa 33 Millionen Festmeter. Um die Menge zu verdeutlichen: Mit dieser Jahresproduktion könnte man eine 16.500 km lange, 2 Meter hohe und einen Meter dicke hölzerne  Mauer zwischen München und Australien bauen. Weil nur rund 17 Millionen Festmeter also die Hälfte der nachwachsenden Menge pro Jahr geschlagen werden, steigt der Holzreichtum Bayerns kontinuierlich.

Als Baustoff, vor allem aber auch als Brennstoff wird Holz im Freistaat heute immer wichtiger und die Holzproduktion ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor zwischen Hof ganz im Norden und Garmisch-Partenkirchen im Süden Bayerns. Mit Holz aus Bayerns Wäldern setzen rund 150.000 Beschäftigte in der Holzwirtschaft in Bayern jährlich mehr als 38 Milliarden Euro pro Jahr um.
Und Holz entlastet nach Berechnung der Bayerischen Forstverwaltung die Umwelt spürbar. Schätzungen gehen davon aus, dass heute rund 1,8 Millionen Öfen im Freistaat Brennholz CO2-neutral verfeuern. Das beim Verbrennen freigesetzte Kohlendioxid haben die Bäume zuvor während ihres Wachstums der Umwelt entzogen. In einer Tonne trockenem Bauholz werden 510 kg Kohlenstoff gespeichert, dies entspricht 1,8 Tonnen CO2. Jede 100-jährige Buche beispielsweise hat im Laufe ihres 100-jährigen Lebens der Atmosphäre bis zu 1,9 Tonnen CO2 entzogen und in Holz umgewandelt. In Summe, so Berechnungen der Experten, spare die Holzverbrennung in Öfen der Atmosphäre die Umweltbelastung von mehr als zwei Milliarden Litern Heizöl. 



Donnerstag, 18. September 2014

Kinder- und Jugendbuch: Wie viel verdient der Autor?



Autoren leiden unter fehlenden verbindlichen Gehaltsregelungen und zunehmend schwerer kalkulierbaren Einkommen | aktuelle GfK-Zahlen im neuen Börsenblatt-Spezial zeigen ein leichtes Umsatzplus für Kinder- und Jugendbücher

Joanne K. Rowling hat es vorgemacht: Mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern kann man reich werden, sogar sehr reich. Das Vermögen, das sie ihrer Romanfigur Harry Potter verdankt, wird derzeit auf rund 680 Millionen Euro geschätzt. Die Realität deutschsprachiger Autoren in diesem Segment ist eine andere. Über die Durchschnittsgehälter und die Ausgestaltung branchenüblicher Verträge wird viel spekuliert. Für das aktuelle Spezial Kinder- und Jugendbuch hat das Börsenblatt deshalb bei Verlagen und Autoren nachgefragt, wie es um die Verdienstmöglichkeiten bestellt ist. Ergebnis: Eine einheitliche Linie fehlt, die Garantiesumme für einen Kinder- oder Jugendroman beträgt zwischen 4.000 und 5.000 Euro – mit abnehmender Tendenz.

Eine prozentuale Beteiligung der Autoren am Verkaufserlös und die Zahlung eines nicht mehr rückforderbaren Vorschusses darauf sind zwar gebräuchlich, die Höhe der Zahlungen variiert allerdings stark, so die Ergebnisse der stichprobenhaften vertraulichen Umfrage. Verlockende 10 Prozent vom Nettoverkaufspreis zahlten die Verlage meist nur bei Auflagen im höheren fünfstelligen Bereich.

Erwartungsgemäß fällt die Bewertung der derzeitigen Einkommenssituation von Urhebern bei den Beteiligten unterschiedlich aus. Laut Renate Reichstein, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen avj, hätten Autoren und Illustratoren durch die Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Bücher in den vergangenen Jahren von höheren Auszahlungen profitiert. Gleichzeitig mahnen die Autoren die Drosselung der Garantiehonorare und die um sich greifende „professionelle Verschleppung“ an – also die Vertragsunterzeichnung kurz vor der Manuskriptabgabe oder sogar erst danach. Eine regelmäßig behauptete finanzielle Benachteiligung von Jugendbuchautoren im Vergleich zu belletristischen Autoren konnte nicht belegt werden.

Laut aktuellen GfK-Zahlen entwickelt sich der Umsatz mit der Literatur für Kinder und Jugendliche positiv. In den vergangenen zwölf Monaten ist er am deutschen Buchmarkt leicht um 0,4 Prozent gestiegen und hat damit einen Anteil von 17,4 Prozent am Gesamtmarkt. Im Bereich Kinderbücher bis 11 Jahre hat sich im betrachteten Zeitraum der Titel „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ am meisten verkauft, bei den Jugendbüchern ab 12 Jahren steht mit „Echt übel!“ der achte Band aus der Reihe „Gregs Tagebuch“ an der Spitze – auch die vorangegangenen sieben Titel sind unter den aktuellen Top 15 vertreten. Die vollständigen Bestsellerlisten Kinderbuch und Jugendbuch erscheinen im neuen Börsenblatt-Spezial am Donnerstag, 18.09.2014.

Weitere Themen dieser Ausgabe:

§   Wie Verlage mit unverlangt eingesandten Manuskripten umgehen
§   Ein Fest fürs Auge: Pop-ups und Bilderbücher
§   Schräg und erzählfreudig: Novitäten finnischer Jugendbuchautoren

Fuuzle: Neuer Anbieter von weltweiten Informationen

Millionen Newsletter und RSS-Feeds in Echtzeit und in 26 Sprachen gratis verfügbar

In der digitalen Welt wimmelt es von Informationen, aber sehr vieles davon lässt sich mit Suchmaschinen im Internet nicht finden oder erst nach stundenlanger Suche mit viel Verdruss. Das innovative Unternehmen Fuuzle füllt diese Lücke. Fuuzle sammelt den Inhalt von Millionen Newslettern und RSS-Feeds weltweit,übersetzt sie sekundenschnell recht genau in 26 Sprachen und macht sie so jedem zugänglich. Es handelt sich um Informationen - meistens mit hohem Aufmerksamkeitswert - die mit Suchmaschinen nicht oder kaum auffindbar sind. Fuuzle erwartet in kurzer Zeit zwischen 15 und 90 Millionen feste Nutzer.

Am 18 September ging die Site (Beta-Version) von Fuuzle online. Firmen, Behörden, Organisationen und Verbraucher erhalten hiermit in Zukunft Zugang zu einer immensen Datenbank an spezifischen Informationen, die aus Millionen Newslettern und RSS-Feeds weltweit stammen. Hauptsächlich das Aufspüren und Bündeln von Newslettern und die Freigabe der Informationen sind neu.

Intelligente Übersetzungssoftware
Über Fuuzle hat jeder Zugang zu diesen Informationen und kann sie dann nach Themen filtern, die ihn oder sie interessieren. Was übrig bleibt, sind aktuelle, relevante Nachrichten, die in 26 Sprachen geliefert werden können. Das sind 92% aller Sprachen im Internet. Fuuzle arbeitet mit einer Software, die sowohl Wort für Wort als auch pro Satzteil übersetzt, sodass der umgesetzte Text gut lesbar und inhaltlich korrekt bleibt. Das kann man zwar nicht mit Dolmetschen vergleichen, aber wir arbeiten jeden Tag an weiteren Verbesserungen.

2,75 Milliarden Dokumente
Bei Fuuzle arbeitet eine Gruppe IT- und Marketing-Spezialisten schon seit anderthalb Jahren an der Entwicklung eines Systems, um die Millionen Newsletter und RSS-Feeds aufspüren zu können. Über die Bots von Fuuzle stehen jeden Monat mehr als 100 Millionen einzigartige RSS-Feeds und mehr als 5 Millionen Newsletter zur Verfügung. Einschließlich allerÜbersetzungen der Informationen wächst die Datenbank von Fuuzle seit diesem Frühjahr um rund 2,75 Milliarden Dokumente pro Monat.

Feedreader
Fuuzle hat mehr zu bieten als die existierenden Feedreader. Neu ist zuallererst die Kombination aus Newsletter und Übersetzung in die eigene Sprache. Dies gilt auch für die zielgerichtete Suche nach Worten und Wortkombinationen in Feeds und Newslettern. Es gibt einen sogenannten Alert-Service, mit dem die Nutzer den Zeitpunkt bestimmen können, an dem die relevanten Informationen an sie weitergeleitet werden. Fuuzle ist mehr als nur ein Feedreader mit einer begrenzten Anzahl URLs. Alle paar Minuten werden die Millionen Feeds kontrolliert, in Echtzeit übersetzt und weitergeleitet.

Breite Informationen
Die Informationen, die jetzt mit Fuuzle erschlossen werden, sind sehr breit. Von wissenschaftlichen Darstellungen der Harvard University bis zu den neuesten News über Angebote eines Onlineshops. Der Fuuzle Nutzer verliert kaum Zeit: Durch die Eingabe von Suchworten oder Suchwortkombinationen (Fuuzle Alerts) werden aus Milliarden Dokumenten genau die Informationen herausgefiltert, nach denen jemand sucht und in der eigenen Sprache angeboten.

Büros in den USA und Europa
Fuuzle ist gratis. Das Unternehmen verdient sein Geld mit Werbung. Mit dem Fuuzle AdMaster kann jeder Werbende angeben, in welchem geografischen Gebiet er werben möchte, auf welche Suchworte er sich dabei richten will und welches maximale Tagesbudget er hat. Nutzer müssen keine Angst haben, dass sie mit bildschirmfüllender Werbung überschwemmt werden. Um die Nutzerfreundlichkeit von Fuuzle zu gewährleisten, ist die Werbung klein, nicht mehr als 35 Zeichen. Fuuzle erwartet, vor allem in Gebieten mit Wissensökonomie zu wachsen: In den USA, aber auch in Europa (Großbritannien), Japan und Südkorea. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Willemstad (Curaçao), eröffnet aber in Kürze Büros in den USA und Europa (Niederlande).