Freitag, 6. November 2009

Ein Thüringer gab dem Höhlenbären seinen Namen

Wiesbaden (internet-zeitung) - Die erste wissenschaftliche Beschreibung des Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter vor etwa 125.000 bis 15.000 Jahren erfolgte 1794 durch den aus Hessberg bei Hildburghausen in Thüringen stammenden Studenten Johann Christian Rosenmüller (1771–1820). Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der 2009 auch die Werke „Höhlenlöwen“ und „Säbelzahnkatzen“ veröffentlicht hat.

Rosenmüller war im Frühjahr 1792 von der Universität Leipzig in Sachsen an die Universität Erlangen in Bayern gewechselt, um dort ein Medizinstudium zu beginnen. Von Erlangen aus unternahm er Wanderungen und Höhlenbesuche im rund 35 Kilometer entfernten Gebiet um „Muggendorf im Bayreuthischen Oberland“ in Franken, bevor er 1794 wieder an die Universität Leipzig zurückkehrte.

Auch nach seinem Wechsel von Franken nach Sachsen vergaß Rosenmüller die fossilen Tierreste aus den Höhlen in der Gegend von Muggendorf nicht. Er untersuchte sorgfältig einen vollständig erhaltenen Schädel aus der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf. Als Zoolithen (griechisch: zoon = Tier, lithos = Stein) wurden früher Fossilfunde bezeichnet.

Rosenmüller erkannte, dass es sich bei dem Schädel aus der Zoolithenhöhle um den Rest eines Tieres handelte, das zwar zur Gattung der Bären gehörte, aber weder ein Eisbär noch ein Braunbär war. Wegen des häufigen Vorkommens solcher
Bärenreste in Höhlen bezeichnete er die neue Art als Ursus spelaeus (lateinisch: Ursus = Bär, griechisch: spelaia = Höhle), zu deutsch Höhlenbär.

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Inhalt des Taschenbuches „Der Höhlenbär“:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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Bestellungen des Taschenbuches "Der Höhlenbär" bei:

Amazon
http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1257423523&sr=8-4

bol.de
http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3458779

Buch.de
http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3200511

buecher.de
http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Der-Hoehlenbaer/Probst-Ernst/products_products/detail/prod_id/27406157/lfa/quicksearch-product-1/

GRIN (Taschenbuch oder E-Book)
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Hugendubel
http://www.hugendubel.de/cat/der_hoehlenbaer/ernst_probst/isbn13_9783640444618.aspx

lesen.de
http://lesen.de/books/detail/-/art/Ernst-Probst-Der-H%F6hlenb%E4r/buchnum/140009365

Libri
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9282104/ernst_probst_der_hoehlenbaer_3640444612.html

Thalia.de
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3204394

Außerdem ist das Taschenbuch "Der Höhlenbär" in jeder guten Buchhandlung erhältlich!

Worüber "AmerIndian Research" berichtet



Video "Native Voices: Red Cloud" von "zacuan" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=AIB7-1k7ZVk

Fünfseen (internet-zeitung) - Der 100. Todestag des Lakota-Häuptlings Red Cloud prägt die neue Ausgabe der Zeitschrift „AmerIndian Research. Zeitschrift für indianische Kulturen von Alaska bis Feuerland“. Der österreichische Autor Albert Hechenberger untersucht dabei die Wirkung des berühmten Häuptlings. Der Dortmunder Karl M. Kreis schreibt über die Rolle der Priester und Red Clouds Beziehungen zu diesen in der Reservation. Rudolf Oeser dagegen befasst sich ausführlich mit der Familiengeschichte des Lakota-Häuptlings. Weitere Beiträge über Henry Red Cloud, einen Nachfahren des bekannten Anführers, und über die Besetzung der Gefängnisinsel Alcatraz vor 40 Jahren sowie ein ausführlicher Bericht über die Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich, die mit den „Söhnen der Großen Bärin“ weltberühmt wurde, runden das Heft ab. Die Zeitschrift „AmerIndian Research. Zeitschrift für indianische Kulturen von Alaska bis Feuerland“ ist im Internet unter der Adresse http://www.amerindianresearch.de zu finden.

Mit "AmerIndian Research" (AIR) liegt seit 2006 eine deutschsprachige Publikation vor, die sich an alle richtet, die sich für die Geschichte und Kultur der indigenen Bevölkerung Amerikas interessieren. Das Themenspektrum der Zeitschrift reicht von Alaska bis Feuerland. Die Zeitschrift informiert über die Erstbesiedelung Amerikas, die Indianer Nordamerikas, die Herkunft der Azteken und anderer Völker, den Untergang der Mayakultur, Geoglyphen der Nazca oder die Steinmetzkunst der Inkazeit. Und natürlich über viele andere Themen.

Autoren sind renommierte Wissenschaftler, Studenten sowie Hobbyforscher, die sich seit Jahren mit einschlägigen Themen befassen.

Das Redaktionskollegium wird von Dr. Mario Koch (Historiker) und Rudolf Oeser (Sachbuchautor) vertreten, die sich in der Vergangenheit bereits bei der Zeitschrift "Ametas. Berichte und Meinungen völkerkundlich Interessierter" engagiert haben. "AmerIndian Research" versteht sich als populärwissenschaftliche Zeitschrift, die sich mit ihren Beiträgen gleichermaßen an Fachleute wie an Hobbyfreunde wendet.

Die Zeitschrift erscheint seit 2007 in vier Ausgaben. Der Einzelpreis beträgt (einschließlich Mehrwertsteuer und Versand) 7 Euro, das Jahresabo für vier Hefte kostet nur 25 Euro, zahlbar mit Erhalt des ersten Heftes. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, einzelne Hefte zum Heftpreis von 7 Euro zu ordern.

Donnerstag, 5. November 2009

Taschenbuch über Höhlenbären in vielen Online-Shops erhältlich

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Das bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienene, 294 Seiten umfassende und reich bebilderte Taschenbuch "Der Höhlenbär" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist im Internet in zahlreichen Online-Buchshops erhältich. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

Amazon
http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1257423523&sr=8-4

bol.de
http://www.bol.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3458779

Buch.de
http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3200511

buecher.de
http://www.buecher.de/shop/Fachbuecher/Der-Hoehlenbaer/Probst-Ernst/products_products/detail/prod_id/27406157/lfa/quicksearch-product-1/

GRIN (Taschenbuch oder E-Book)
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Hugendubel
http://www.hugendubel.de/cat/der_hoehlenbaer/ernst_probst/isbn13_9783640444618.aspx

lesen.de
http://lesen.de/books/detail/-/art/Ernst-Probst-Der-H%F6hlenb%E4r/buchnum/140009365

Libri
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9282104/ernst_probst_der_hoehlenbaer_3640444612.html

Thalia.de
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suchartikel/der_hoehlenbaer/ernst_probst/ISBN3-640-44461-2/ID18547322.html?jumpId=3204394

Außerdem ist das Taschenbuch "Der Höhlenbär" in jeder guten Buchhandlung erhältlich!

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Inhalt des Taschenbuches "Der Höhlenbär" von Ernst Probst:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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Weitere Taschenbücher von Ernst Probst:

Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon

Montag, 2. November 2009

Bayern war das Land der Höhlenbären

München (internet-zeitung) – Bayern war im Eiszeitalter von etwa 125.000 bis 15.000 Jahren das Land der Höhlenbären (Ursus spelaeus). Aus dem Freistaat kennt man mindestens 28 wichtige Fundorte dieses bis zu 3,50 Meter langen, 1,75 Meter hohen und maximal 1.200 Kilogramm schweren Raubtieres. Besonders viele Höhlen, in denen sich einst Höhlenbären aufgehalten haben, liegen in der Fränkischen Schweiz. Das geht aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des in 1946 in Neunburg vorm Wald in Bayern geborenen und heute in Wiesbaden (Hessen) lebenden Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Weit abgeschlagen hinter Bayern folgen Baden-Württemberg mit 14 bedeutenden Höhlenbären-Fundorten, Nordrhein-Westfalen (6), Thüringen (4), Hessen (2), Sachsen-Anhalt (2), Niedersachsen (1) und Brandenburg (1). Einer der wichtigsten Höhlenbären-Fundorte in Deutschland ist die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz. Dort hat man Reste von schätzungsweise 800 bis 1.000 Höhlenbären entdeckt. Aus dieser Höhle stammt auch jener Schädelfund, nach dem 1794 der Höhlenbär von dem zeitweise in Erlangen studierenden Mediziner Johann Christian Rosenmüller erstmals wissenschaftlich beschrieben und benannt wurde.

Bestellungen bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Drei Bücher über Raubtiere aus dem Eiszeitalter

Wiesbaden (internet-zeitung) – Schon drei Taschenbücher über Raubtiere aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) hat der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst im Jahr 2009 veröffentlicht. Zuerst erschien der Titel „Höhlenlöwen“, dann folgte „Säbelzahnkatzen“ und zuletzt kam „Der Höhlenbär“. Alle drei Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen, reich bebildert sowie als gedrucktes Taschenbuch oder als elektronisches E-Book im PDF-Format unter der Internetadresse http://www.grin.de erhältlich. Ernst Probst hat bisher mehr als 30 Bücher geschrieben. Besonders bekannt sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“. Bücher aus der Feder von Ernst Probst sind in rund 1.000 Online-Buchshops (Amazon, Buch.de, Libri usw.) sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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Inhalt des Taschenbuches „Der Höhlenbär“:
Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.
Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Inhalt des Taschenbuches „Höhlenlöwen“:
Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

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Inhalt des Taschenbuches „Säbelzahnkatzen“:
Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.
Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

Sonntag, 1. November 2009

Höhlenbären in der Steiermark

Graz (internet-zeitung) – Die Steiermark muss im Eiszeitalter ein wahres Paradies für Höhlenbären (Ursus spelaeus) gewesen sein. Denn aus keinem anderen Bundesland in Österrreich kennt man so viele Höhlenbären-Fundorte wie dort. Eine besonders hohe Konzentration von Höhlen, die einst von Höhlenbären aufgesucht wurden, befindet sich im Grazer Bergland in der Steiermark. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, in dem die wichtigsten Höhlenbären-Fundorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet werden. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ erwähnt 22 Höhlenbären-Fundorte in der Steiermark. Auf den nächsten Plätzen folgen – weit abgeschlagen – Oberösterreich (6), Niederösterreich (6), Salzburg (3), Kärnten (1), Tirol (1) und das Burgenland (1).

In Österreich befinden sich etliche Höhlen in erstaunlich großer Höhe, die einst Höhlenbären als Zufluchtsort dienten: Schreiberwandhöhle bei Gosau im Dachsteingebirge (Oberösterreich) in 2250 Meter Höhe, Äußere Hennekopfhöhle bei Saalfelden im Steinernen Meer (Salzburg) in 2070 Meter Höhe, Salzofenhöhle bei Grundlsee im Toten Gebirge (Steiermark) in 2005 Meter Höhe, Schottloch bei Liezen im Dachsteingebirge (Steiermark) in 1980 Meter Höhe, Ramesch-Knochenhöhle im Warscheneck (Oberösterreich) in 1960 Meter Höhe, Brieglersberghöhle bei Tauplitz im Toten Gebirge an der Landesgrenze von Oberösterreich und Steiermark in 1960 Meter Höhe, Brettsteinhöhle bei Bad Mitterndorf im Toten Gebirge (Steiermark) in 1660 Meter Höhe und Schlenkendurchgangshöhle bei Hallein.

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Inhalt des Taschenbuch „Der Höhlenbär“:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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Bestellungen bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer
http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1257064443&sr=8-5
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/9282104/ernst_probst_der_hoehlenbaer_3640444612

Samstag, 31. Oktober 2009

1.000 Höhlenbären in der Zoolithenhöhle

Muggendorf (internet-zeitung) – Die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz spielt in dem neuen Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine große Rolle. Denn aus dieser Höhle stammt der Fund, nach dem 1794 der Höhlenbär von dem zeitweise in Erlangen studierenden Arzt Johann Christian Rosenmüller erstmals beschrieben wurde. In der Zoolithenhöhle hat man Reste von insgesamt 800 bis 1.000 Höhlenbären sowie von vielen Höhlenlöwen und Höhlenhyänen entdeckt. Von Ernst Probst stammt auch das Taschenbuch „Höhlenlöwen“. Diese Raubkatze wurde 1810 nach einem Fund aus der Zoolithenhöhle von dem zeitweise in Erlangen tätigen Arzt Georg August Goldfuß beschrieben.

Bestellungen bei "GRIN":
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Bestellungen bei "Amazon":
http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1256990709&sr=8-5

Die meisten Fundorte von Höhlenbären in Deutschland

Wiesbaden (internet-zeitung) – Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen gehören zu den Bundesländern in Deutschland mit besonders vielen Fundorten von Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Reich mit Höhlenbärenfunden gesegnet ist auch die Steiermark in Österreich. Dies geht aus dem Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Aber auch in anderen Gegenden von Deutschland, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenbären entdeckt.

Als einer der berühmtesten Fundorte von Höhlenbären gilt die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Alb (Fränkische Schweiz) in Bayern. Dort sind im Laufe der Zeit die Reste von schätzungsweise 800 bis 1.000 Höhlenbären, aber auch von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) und Höhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) gefunden worden. Aus ihr stammen jene Funde, nach denen der Höhlenbär, der Höhlenlöwe und die Höhlenhyäne erstmals wissenschaftlich beschrieben und benannt wurden.

Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ umfasst 294 Seiten, ist reich bebildert und bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de erschienen. Dabei handelt es sich nach den Titeln „Höhlenbären“ und „Säbelzahnkatzen“ bereits um das dritte Taschenbuch, in dem Ernst Probst ein Raubtier aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) vorstellt. Der Höhlenbär fällt unter diesen drei Tieren etwas aus dem Rahmen: Denn er gilt kurioserweise als „pflanzenfressendes Raubtier“.

Die Kapitel des Taschenbuches befassen sich unter anderem mit dem Vorfahren des Höhlenbären, seinem wissenschaftlichen Namen, verschiedenen Formen des Höhlenbären, der Entstehung von Höhlenbärenfossilien, der Lebensweise, den Krankheiten, den tierischen und menschlichen Zeitgenossen, Höhlenbären in der Eiszeitkunst, der Höhlenbärenjagd, dem umstrittenen Höhlenbärenkult und dem Aussterben gegen Ende des Eiszeitalters. In jeweils eigenen Kapiteln werden Höhlenbären-Fundorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Museen, in denen Höhlenbären zu sehen sind, aufgelistet.

Ortsregister, Artenregister, Personenregister und Sachregister erleichtern die Suche nach bestimmten Begriffen. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ zum Preis von 24,99 Euro wird – wie bei „GRIN“ üblich – im Laufe der Zeit bei rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich sein. Bei „GRIN“ ist auch ein preiswertes E-Book im PDF-Format für 14,99 Euro zu haben.

Bestellungen bei "GRIN":
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Bestellungen bei "Amazon":
http://www.amazon.de/H%C3%B6hlenb%C3%A4r-Ernst-Probst/dp/3640444612/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1256990709&sr=8-5

Freitag, 30. Oktober 2009

Bücher und E-Books von Ernst Probst

Wiesbaden (internet-zeitung) - Wer sich für Taschenbücher und E-Books aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst interessiert, wird auf der Webseite von "GRIN Verlag für akademische Texte" mit der Internetadresse
http://www.grin.com/search?searchstring=Ernst+Probst&field=data&submit=submit
besonders fündig. Dort werden zahlreiche Titel des aus Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz (Bayern) stammenden Schriftstellers aus den Themenbereichen Biografien,
Geschichte, Natur und Wissenschaft angeboten. Hier eine Auswahl:

Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yetik
Archaeopteryx. Der Ur-Vogel aus Bayern
Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Die Adlerberg-Kultur
Die Aunjetitzer Kultur
Die Bronzezeit
Die Hügelgräber-Kultur
Die Lausitzer Kultur
Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit
Die nordische Bronzezeit
Die Stader Gruppe in der Bronzezeit
Die Straubinger Kultur
Die Urnenfelder-Kultur
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Königinnen der Lüfte
Königinnen des Tanzes
Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle
und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Rekorde der Urmenschen
Rekorde der Urzeit
Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Moster
Superfrauen aus dem Wilden Westen
Superfrauen 2 - Religion
Superfrauen 5 - Wissenschaft
Superfrauen 6 - Medizin
Superfrauen 7 - Film und Theater
Superfrauen 8 - Literatur
Superfrauen 10 - Musik und Tanz
Superfrauen 11 - Feminismus und Familie
Superfrauen 13 - Mode und Kosmetik

"Höhlenbären-Blog" gestartet

Wiesbaden (internet-zeitung) - Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) gilt - zusammen mit dem Mammut (Mammuthus primigenius) und dem Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) - als eines der bekanntesten Tiere des Eiszeitalters (Pleistozän). Diesem "pflanzenfressenden Raubtier" ist das "Höhlenbären-Blog" gewidnet. Es will in Wort und Bild über den Höhlenbären informieren. Im Internet ist das "Höhlenbären-Blog" unter der Adresse http://hoehlenbaeren-blog.blogspot.com zu finden.

Literatur zum Thema:
Ernst Probst: Der Höhlenbär. GRIN, München 2009
Bestellungen bei "GRIN":
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Inhalt des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ von Ernst Probst:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Wie kamen Sie auf die Idee eines Höhlenbären-Taschenbuches?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor des Taschenbuches „Der Höhlenbär“

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Frage: Herr Probst, wie kamen Sie auf die Idee, ein Taschenbuch über den Höhlenbären (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter zu schreiben?

Antwort: 2008 habe ich damit begonnen, über einige Tiere aus der Urzeit kleine Taschenbücher zu schreiben. Zuerst befasste ich mich mit dem Höhlenlöwen, dann mit der Säbelzahnkatze und zuletzt mit dem Höhlenbären. Dabei passierte mir immer dasselbe: Ich wollte eigentlich nur ein dünnes Bändchen mit nicht mehr als 100 Buchseiten produzieren, aber es wurden immer rund 300 Seiten mit vielen Abbildungen.

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Frage: Hat Sie beim Schreiben des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ etwas besonders fasziniert?

Antwort: Bei den Recherchen über den Höhlenbären ist mir immer mehr bewusst geworden, wie wenig Sicheres die Wissenschaft über dieses “pflanzenfressende Raubtier“ eigentlich weiß. In der Literatur gibt es sehr unterschiedliche Angaben über das erste zeitliche Auftreten, über das geographische Vorkommen und über die Lebensweise. So heißt es teilweise, der Höhlenbär sei nur Pflanzenfresser gewesen, aber auch, er habe mehr oder minder oft kleine Säugetiere gefressen. Die einen Autoren sprechen von einer Winterruhe, andere von einem Winterschlaf. Auch bei den Angaben über die Größe und das Gewicht gibt es große Unterschiede. Der angebliche Höhlenbärenkult der Urmenschen gilt heute zqwar als unwahrscheinlich, aber wer weiß, ob sich das nicht irgendwann wieder ändert.

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Frage: Erwähnen Sie in Ihrem Taschenbuch auch Fundorte von Höhlenbären?

Antwort: Die wichtigsten Fundorte von Höhlenbären in Deutschland, Österreich und in der Schweiz werden in einem eigenen Kapitel aufgezählt. Besonders viele Fundorte kennt man aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

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Frage: Welchen Höhlenbären-Fundort in Deutschland halten Sie für besonders bedeutend?

Antwort: Die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in Franken ragt unter den Fundorten besonders heraus, weil nach Funden von dort der Höhlenbär, der Höhlenlöwe und die Höhlenhyänen erstmals wissenschaftlich beschrieben wurden.

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Frage: Welcher Höhlenbären-Fundort hat Sie am meisten überrascht?

Antwort: Die Conturines-Höhle in Südtirol fasziniert mich besonders, weil diese in rund 2.800 Metern Höhle liegt und als der am höchsten gelegene Fundort mit Resten von Höhlenbären gilt. Dorthin haben sich auch Höhlenlöwen vorgewagt.

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Frage: Werden Sie weitere Taschenbücher über Tiere aus der Urzeit schreiben?

Antwort: Nach dem Höhlenbären sollte eigentlich das Mammut an die Reihe kommen. Aber danach habe ich mich in ein völlig anderes Thema verbissen, bei dem es um Biografien berühmter Frauen geht. Dieses Manuskript erfordert viel Arbeit und Zeit und wird sicherlich erst im Laufe von 2010 fertig.

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Frage: Wo kann man Ihre Taschenbücher über Höhlenbären, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen kaufen?

Antwort: Auf der Webseite von „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de - dort gibt es auch preiswerte E-Books im PDF-Format –, in rund 1.000 Online-Buchshops und in jeder guten Buchhandlung.

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Bestellungen des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

Jessica Iwanson: Begründerin des zeitgenössischen Tanzes in München

Iwanson2

Kurzbiografie von Jessica Iwanson, geboren am 21. April 1948 in Stockholm

Jessica Iwanson wird in der Presse nicht zu Unrecht als Begründerin des zeitgenössischen Tanzes in München bezeichnet. Schon in den 1970-er Jahren gründete die schwedische Choreographin in München eine heute international hochangesehene Schule und ihre eigene Company. Mit Vorstellungen in den damaligen Spielstätten Zirkus Krone, Leopoldtheater und der alten Alabamahalle aber auch mit Auftritten im Rahmen der Reihe München Kultur am Marienplatz sowie anlässlich der IGA im Westpark gewann sie einem damals hierzulande noch neuen Genre ein Publikum.

Ihrer nordischen Heimat blieb sie als Ballettdirektorin in Stockholm und Bergen sowie als Gastchoreographin stets verbunden; Stadttheater in Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden spielen heute ihr Repertoire.

Jessica Iwanson hat ihr künstlerisches Credo klar formuliert: „Alles, was Pose ist und als rein ästhetische Form die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, lehne ich ab. Angefangen habe ich wohl mit abstrakten Stücken. Aber jetzt gilt dieses Adjektiv für meine Choreographien nur noch, als es auch handlungslos bedeutet. Denn ich will Bewegung nicht mehr nur als rein motorische Aktion, sei sie auch noch so logisch oder optisch wirkungsvoll. Jede Bewegung muss ein Gefühl ausdrücken.“

Seit Mitte der 1990-er Jahre thematisierte sie in München mit den abendfüllenden Produktionen FLYTTFAGLAR (Zugvögel), ÖKNEN (Wüste) und SNÖ (Schnee) auf immer neue Weise das Spannungsverhältnis von Natur und Mensch.

1997 inszenierte sie für das schwedische Fernsehen NIGHTBIRDS, eine choreographische Reise in die Bilderwelt Edward Hoppers nach der Musik von Harald Weiss. NIGHTBIRDS oder auch NATTFAGLAR, wie das schwedische Original heisst, wurde inzwischen mehrmals auf ARTE und 3sat auch im deutschsprachigen Raum gesendet, zuletzt im Herbst 2000.

In jüngerer Zeit thematisierte sie die choreographische Erfahrung von Raum und Zeit: 1998 in San Diego mit CONNECTING FLIGHT, 1999 mit der Produktion ANDERE ORTE sowie mit TIME OUT mit Premiere im DEZEMBER 2000 in München.

Das Morgenmagazin von ARD/ZDF nannte Jessica Iwanson das "Bindeglied zwischen der Gründergeneration des Modern Dance und einer jungen Generation von Choreographen". In der Tat trainierte Jessica Iwanson als junge Tänzerin noch bei Legenden der Tanzgeschichte wie Martha Graham, Alvin Ailey oder Birgit Cullberg, und wirft man heute einen Blick auf die zeitgenössische Tanzszene Münchens, entdeckt man sowohl bei Tänzern als auch bei Choreographen eine ganze Generation von Absolventen der Iwanson Schule. So fliessen seit Jahren weit über 50 Prozent der Tanz-Fördermittel des Kulturreferats der Stadt München an Produktionen ehemaliger Iwanson-Studenten.

Im Frühjahr 2001 wurde Jessica Iwanson "für ihre Verdienste um den zeitgenössischen Tanz" mit der Ehrenmedaille München leuchtet in Silber ausgezeichnet. Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert überreicht Jessica Iwanson die Medaille "München leuchtet - Den Freunden Münchens" in Silber. Dabei stellte sie fest: "Ihnen und Ihrer Schule ist es zu verdanken, dass München, wo der Tanz erst in jüngster Zeit die ihm gebührende Rolle unter den darstellenden Künsten eingenommen hat, auch in der Ausbildung ganz vorne mitmischt."

Im Frühjahr 2005 brachte Jessica Iwanson, 20 Jahre nach ihrem letzten Soloabend wieder eine Soloproduktion heraus. Die umjubelte Premiere im tanzspeicher Würzburg wird von der Presse begeistert besprochen: "Das ist getanztes Theater auf höchstem Niveau."

Im Herbst 2006 brachte sie im Münchner Künstlerhaus die Strindbergadaption DIE STÄRKERE heraus und begründete im April 2007 die Iwanson-Sixt-Stiftung für zeitgenössischen Tanz, die jährlich die begehrten Isadora Awards verleiht.
Um der weit grenzübergreifenden Ausrichtung ihres Ausbildungszentrums Rechnung zu tragen, wird die Schule 2009 zu Iwanson International.

Der Münchner Kulturreferent Dr. Hans Georg Küppers gratulierte ihr als der "Grande Dame des modernen Tanzes" charmant zum 60. Geburtstag und ist inzwischen als Preisverleiher des Isadora-Awards ein regelmäßiger Gast bei den Gala-Abenden von Iwanson International.

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Jessica Iwanson - Zitate aus der Presse

Dance for You, 7/8 2008:
"Die Botschafterin des modernen Tanzes wurde 60 – ...so ist es nicht verwunderlich, dass sich das Tanzstudio der frühen 70er Jahre im Laufe der Jahrzehnte in eine der grössten und angesehendsten Schulen für zeitgenössischen Tanz verwandelt hat."

Tanzjournal, Juni 2008:
"Anfang der siebziger Jahre kam Jessica Iwanson nach München, ... Im Gepäck: Modern Dance, Aktivismus und viel Energie. Inzwischen ist sie eine Institution in der bayerischen Landeshauptstadt, hat seit langem ihre eigene Schule und rief 2007 mit ihrem Partner Stefan Sixt die Iwanso-Sixt-Stiftung ins Leben."

Münchner Merkur, 24.04.08:
"Iwanson gilt als Begründerin einer der bedeutendsten und größten Schulen für zeitgenössischen Tanz in ganz Eruopa. ... nahezu eine ganze Generation von Profitänzern weltweit rekrutiert sich aus Iwanson-Schülern ..."

APPLAUS, 4-2008:
"Der Erfolg des langen Atems – Die blonde Schwedin steht für gut 30 Jahre Tanzausbildung in München ... In diesem professionellen Bereich hat sich die Iwanson Schule hohes Ansehen erworben."

Münchner Merkur, 11.12.07:
"Heute schon die ersten Pfeiler für die Zukunft bauen – Seit 30 Jahren besteht Jessica Iwansons "Dance Center", Münchens renommierte Ausbildungsstätte für professionellen zeitgenössischen Tanz."

Passauer neue Presse, 22.11.07:
"30 Jahre Iwanson-Schule ist für Schulleiter Stefan Sixt kein Grund, sich auszuruhen. _ ... Aus (Jessica Iwansons) Studio hat sich ab 1982, vor allem durch die zielstrebig Planung von Schulleiter und Lebenspartner Stefan Sixt, eine international renommierte Ausbildungsstätte für professionellen zeitgenössischen Tanz entwickelt."

INNSIDE, OKTOBER 07:
„Seit über 30 Jahren prägt die schwedische Choreographin Jessica Iwanson nachhaltig die Tanzszene Deutschlands. Generationen von Tänzern und Choreographen haben die Ausbildung absolviert und sind international in einer Vielzahl von Produktionen zu sehen."

Dance for You Magazine 7/07.
"Fördern, helfen, motivieren... Jessica Iwanson und Stefan Sixt haben Deutschlands erste Stiftung für zeitgenössischen Tanz ins Leben gerufen."

SZ, 22. 5. 07:
"Talente fördern
Jessica Iwanson, die ein Kritiker einmal die "Duncan des Nordens" nannte, und ihr Mann Stefan Sixt – seit 25 Jahren leiten sie gemeinsam die renommierte Iwanson-schule für zeitgenössischen Tanz – haben sich einen Traum erfüllt und mit viel Elan und eigenem Startkapital von 50.000 Euro die "Iwanson-Sixt - Stiftung Zeitgenössischer Tanz" ins Leben gerufen."

dance magazine, 1-07 (zur Strindbergadaption "Die Stärkere"):
"Und die Iwanson tanzt. Tanzt wenn sie sitzt, tanzt wenn sie steht, tanzt mit zurückgenommenen, sparsamen Bewegungen. Wir sehen sie tanzen obgleich sie mit übergeschlagenen Beinen am Caféhaustisch sitzt und sich ihrer roten Pumps entledigt."

Applaus, 1-07.
"Talentschmiede Iwanson"

dance for you magazine, 11-06:
"Als Choreographin hat Jessica Iwanson Glanzlichter zeitgenössischen Tanzes geschaffen, als Performerin hat sie Kultstatus."

dance for you magazine, 7-05:
"In wenigen Sekunden zieht die Schwedin ihr Publikum in Bann. Es träumt mit ihr, fliegt mit ihr davon und gerade dannholt sie es, ,mit einer kleinen Geste, einer raschen Köperwendung zurück. Sie bricht den Bann und macht uns Lachen. Das ist getanztes Theater auf höchstem Niveau. Mit ihrer Art episodenhaften Erzählens, in dem das Wort, die darstellerische Geste und der physische Tanz gleichberechtigt nebeneinanderstehen und sich durchdringen hat Jessica Iwanson ein eigenes Genre für sich entwickelt: Ein choreographisces Kabarett, ja eine getanzte Solo-Oper."

Kulturbegegnungen:
"Jessica Iwanson ist eine international bekannte Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin. Die von ihr gegründete Schule für Tänzer und Tanzpädagogen ist eine weltweit renommierte Ausbildungsstätte."

Mainpost:
"Jessica Iwanson ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des zeitgenössischen Tanzes."

tanz-journal ( zum Soloprogramm):
"das Ergebnis steckt voller Saft und Kraft und Lust."

ARD:
"Jessica Iwanson ist das Bindeglied zwischen der Gründergeneration des Modern Dance und der jungen Generation von Choreographen"

Landshuter Zeitung:
"Ein Stück Tanzgeschichte"

PETRA:
"Jessica Iwanson ist die Ikone der Tanzavantgarde. Ihre Schule ist deutschlands grösste für zeitgenössischen Tanz."

MÜNCHNER MERKUR;
"Jessica Iwansons Verdienste als Pionierin des Modern Dance sind gar nicht hoch genug einzuschätzen."

MADAME:
"Jessica Iwanson und ihre Schule in München sind eine Institution. Sie zählt zu den führenden in Europa."

PRINZ:
"Das Iwanson ist eine der wichtigsten Adressen für die Ausbildung in zeitgenössischem Tanz."

DEUTSCHE BÜHNE:
"Jessica Iwanson hat eine der grössten privaten Schulen für zeitgenössischen Tanz aufgezogen."

Fachzeitschrift "tanz affiche":
(Gekürzt) "Was macht die jungen Tänzer aus München so attraktiv für Choreographen und Regisseure? Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Stundentafel nicht so nachhaltig von vergleichbaren Akademien im Ausland. Eines allerdings fällt gravierend ins Auge: man setzt mit ganzem Herzen auf zeitgenössischen Tanz. Ein Konzept, das aufzugehen scheint, denn immer wieder werden Iwanson Absolventen mit Preisen ausgezeichnet. Noch eines fällt ins Auge: Schon im ersten Ausbildungsjahr beginnt der Pädagogikunterricht als fester Bestandteil des Curriculums. Für die Teilnehmer am Abendschul-Programm ist Pädagogik das Hauptthema. Dieses Intensivprogramm ist einmalig in Europa.
Wer die Iwanson Schule in München persönlich besucht, erlebt ein modernes Schulungszentrum für Tanz. Nicht nur die grossen Ausbildungsprogramme prägen den täglichen Unterrichtsbetrieb. Im Rahmen der internationalen Nachwuchsförderung schafft die Schule ein Forum für Jugendliche, die sich für die zeitgenössischen Tanzformen interessieren. Kaum ein Wochenende vergeht, an dem nicht Pädagogik Workshops speziell für Lehrer angeboten werden. Motor hinter all diesen Programmen ist die international durch ihre Tanzproduktionen bekannte schwedische Choreographin Jessica Iwanson und Stefan Sixt..."


Ernst Schubert zur Produktion ANDERE ORTE 1999, Akademietheater München:
„Poetische Reise
Nach der umstrittenen "eisfrei-Produktion" von 1997 kündigte Jessica Iwanson unter dem Titel "Andere Orte" einen choreographischen Neuaufbruch an. Mit neuem Team präsentierte sie sich an neuem Spielort, dem Akademietheater im Prinzregententheater.
Iwanson & C:ie heisst nunmehr kryptisch die Gruppe von internationalen Spitzentänzern, vier Männern und einer Frau, die physisch und dramatisch in jedem Augenblick der gut einstündigen Vorstellung begeistern.
Zwar war die im Pressetext annoncierte Magie des Raumes nur schwer auszumachen, doch nahm einen schon der erste Ton, den der Komponist Harald Weiss life seiner steeldrum entlockte gefangen und lenkte die ungeteilte Aufmerksamkeit auf ein grosses Bühnenwerk.
Jessica Iwanson hat ihre Erzähltechnik drastisch erneuert, ohne sich dabei stilistisch zu verleugnen. Ihre tänzerische Ästhetik verlangt den Darstellern, besonders in den Solis und akrobatischen Männerduetten das äusserste ab. Ihre Dramatik ist einmal von somnambuler Poesie, dann wieder valentinesk grotesk: Wenn der sensible und zerbrechlich wirkende Tommy Hakanson beispielsweise von dem als grobschlächtigen Einfaltspinsel dargestellten Petr Kolar ein ums andere mal niedergeschlagen wird und am Ende doch noch der freundschaftlich dargereichten Hand vertraut; das durch Bewegungswitz evozierte Lachen bleibt im Halse stecken, wenn der Grobian erneut zuschlägt.
Manche Szenen allerdings wirken weniger greifbar und man nickt der in der Klangkollage verborgenen Stimme des Bayern "i hab gar net gwusst was der moant" gelegentlich zu. Doch auch solchermassen überchoreographierte Passagen werden durch den stets nachvollziehbaren roten Faden und vor allen Dingen durch perfektes Timing ins Gesamtwerk integriert. Meisterlich spielt die Iwanson auf der Klaviatur der Gefühle, setzt Pointen und hält die Spannung vom ersten zum letzten Moment.“

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Jessica Iwanson - Werke

1985 Soloabend in München; Kritikerpreis "tz-Rose"
1. Preis Chroeographiewettbewerb in Nyon, Schweiz mit "Ansikter"
1986 Einladung zum Festival de Danse Contemporaire in Montreal
1986/87 Künstlerische Leiterin für "Riksteatern" in Stockholm. Es
entsteht die Prodktion "Cafe Pingvin"
1988 Neuproduktion "Skagen" mit der Iwanson Dance Company in München
1989 Einladung zum Modern Dance Festival in Prag
1990 Neuproduktion "Nordpol" mit der Iwanson Dance Company in München
1991/92 Ballettchefin für Nye Carte Blanche in Bergen (Norwegen); es entstehen die zwei Neuproduktionen "Nora" und "Nighthawks"
1993 Gastchoreographien in Finland (Hurjaruut), Dänemark (MBT Dansteater) und Schweden (Östgötateatern)
1994 Neuproduktion "Zugvögel" mit der Iwanson Dance Company in München, Kritikerpris "tz-Rose"
1995 Tournee "Flyttfaglar" (Zugvögel), mit dem dänischen MBT Danseteater nach Gdansk, Petersburg, Riga, Helsingfors, Aarhus, Kopenhagen, Göteborg
Neuproduktion "Wüste" mit der Iwanson Dance Company in München
1996 Neuproduktion "Mörkvitt" für Norrdans, Schweden
Gastspiel mit der Münchner Company in Harare, Zimbabwe in Zusammenhang mit Begründung der Städtepartnerschaft
1997 Verfilmung von "Nattfaglar" für das schwedische Fernsehn
Neuproduktion "Schnee" mit der Iwanson Dance Company in München
1998 Neuproduktion "Skär" für Norrdans, Schweden
Gastchoreographie anlässlich der Eröffnung des Münchens Künstlerhauses
Seminartätigkeit in New York, guest artist series, Dance Space
1999 Gastchoreographie "Connecting Flight" für die Malashock Dance Company, San Diego, USA
Neuproduktion "Andere Orte" mit der Iwanson Dance Company in München
2000 Kurzgastspiel in Hannover
Neuproduktion "Time Out" mit Gastchoreographien von Andereas Abele und Katja Wachter
2001 Ehrenmedaille "München leuchtet" in Silber für Jessica Iwansons Verdienste um den zeitgenössischen Tanz
2002 Neuproduktion "Zeitfenster" mit der Iwanson Dance Company in München
Gastchoreographie "Tris för 4 dansare" für Ãlvsborgsteater (Schweden)
Gastchoreographie "Clockwork" am Stadttheater Malmö (Schweden)
Publikumspreis beim Theaterfest Gauting
Gastchoreographie "Gesichter" am Stadttheater Malmö
2005 Soloabend "...und dann?", Premiere im tanzSpeicher Würzburg
2006 DIE STÄRKERE choreographisches Kammertheater nach Strindberg
2007 ANDERE VÖGEL für das Postgraduate-Projekt SMDP
2008 ANDERE VÖGEL REMIXED - für den internationalen Tänzerwettbewerb in Seoul, Korea; getanzt von Marie Preußler und Mathias Schwarz
ANDERE VÖGEL REMIXED - für DANCE 2008 und die Aids-Gala im Gärtnerplatztheater; getanzt von Marie Preußler und Mathias Schwarz

Dienstag, 27. Oktober 2009

Neues Lesezirkel Portal ist online

Aalen (internet-zeitung) - Seit dem 1. Oktober 2009 ist das neue Lesezirkel Portal online. Unter dem Link http://www.lesezirkel-portal.de finden interessierte Leser/innen nicht nur wichtige und spezielle Informationen zu bekannten Zeitschriften, sie können dort selbst Zeitschriften bewerten, Kundenmeinungen veröffentlichen und Abonnements bestellen.

„Nach 50 Jahren wollten wir unseren Kunden etwas Neues und mehr Abwechslung bieten.“ erklärt Reiner Brabandt, Geschäftsführer der Brabandt LZ plus Media GmbH. „Mit dem neuen Portal bieten wir den Lesern eine Kommunikations-Plattform. Wir wollen sie mehr in die Thematik Presse und Redaktion miteinbeziehen. Durch das Portal können sie nun selbst aktiv werden. Sie können und sollen hier ihre Meinung zu den Magazinen und den darin enthaltenen Artikeln äußern.“ Durch die Kundenmeinung der Leser erhält die Zeitschriftenredaktion eine unabhängige Rückmeldung und Bewertung, direkt von seinem Zielpublikum.

Das neue, benutzerorientierte Design sorgt für ein schnelles und problemloses Zurechtfinden auf der Website. „Die Neugestaltung des Designs soll den Kunden beim Besuch der Seite zum „Kreativwerden“ animieren. Das Aussehen des Portals wurde modernisiert. Es erscheint jetzt in einem frischen Grün und Blau. Eine neue, klare und übersichtliche Navigation führt den Besucher sicher durch die Seite. Auch der Bestellvorgang wurde komplett überarbeitet und verbessert.“ erläutert Thomas Gagg, Geschäftsführer des Lesezirkel Portals.

Im neuen Lesezirkel Portal kann der Leser einfach und schnell aus 14 neuen Paketen auswählen. Er kann diese Pakete an seine Lesepräferenzen anpassen oder individuell neue Pakete zusammenstellen. Diese Pakete kann er abonnieren und mieten.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage des Lesezirkel Portals oder wenden sich an:

Lesezirkel Portal GmbH
Robert-Bosch-Straße 91
73431 Aalen
Telefon: 07361/ 94 86-0
Fax: 07361/ 94 86-40
http://www.lesezirkel-portal.de

Taschenbuch informiert über Höhlenbären

Wiesbaden/München (internet-zeitung) - Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ sind ein E-Book zum Preis von 14,99 Euro und ein gedrucktes Taschenbuch zum Preis von 24,99 Euro mit dem Titel „Der Höhlenbär“ erhältlich. Verfasser dieses 295 Seiten umfassenden und reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der kürzlich bei „GRIN“ auch drei Taschenbücher über den Ur-Rhein, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen veröffentlicht hat. Wie bei „GRIN“ üblich wird das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ in rund 1.000 Online-Buchshops angeboten und ist bei jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Bestellungen bei "GRIN": http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Inhalt des Taschenbuches „Der Höhlenbär“ von Ernst Probst:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

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Inhalt des Taschenbuches "Höhlenlöwen" von Ernst Probst:

Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
Bestellungen bei "GRIN":
http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

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Inhalt des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" von Ernst Probst:

äbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

Bestellungen bei "GRIN":
http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Der Feldhamster ist vom Ausssterben bedroht



Video: "Feldhamster" von "Hamstiiii" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=PQMYzXxNQs8

Berlin (internet-zeitung) - Kürzlich wurde in Berlin die "Rote Liste der gefährdeten Wirbeltiere Deutschlands" vorgestellt, die alle zehn Jahre neu erarbeitet wird. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass der Feldhamster, ein einstmals häufiges Charaktertier der Kulturlandschaft, heute vom Aussterben bedroht ist. Die zunehmende Technisierung und Intensivierung der Landwirtschaft hat den buntscheckigen Nager ganz langsam an den Rand der Ausrottung gebracht. Damit teilt er leider das Schicksal vieler Wildtiere unserer Heimat, denn die Rückgänge bei Kiebitz, Bekassine, Großtrappe und vielen anderen Arten sind ebenfalls Besorgnis erregend.

Auf der anderen Seite zeigt die "Rote Liste", dass Natur- und Artenschutz durchaus Wirkung zeigt. Dank erfolgreicher Schutzprogramme konnten sich zum Beispiel die Bestände von Fischotter, Biber, Uhu, Wildkatze und Weißstorch wieder erholen. Erfolgreiche Schutzprogramme setzen indessen verlässliches Wissen über die betreffenden Tierarten und ihre ökologischen Ansprüche voraus. Die "Neue Brehm-Bücherei" bietet dieses Wissen seit 60 Jahren - kompetent und von führenden Spezialisten verfasst, getreu dem Motto "durch Wissen besser schützen2.

Nachfolgend eine kleine Auswahl an bedrohten heimischen Tierarten aus dem Buchprogramm von "Neue Brehm-Bücherei":

Der Feldhamster
http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-873-8&wseite=1

Die Wildkatze
http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-381-7&wseite=1

Die Bekassine
http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-852-5&wseite=1

Die Großtrappe
http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-195-4&wseite=1

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sonderausstellung "Burgen – Graben" im Alamannenmuseum Ellwangen

Ellwangen (internet-zeitung) – Anlässlich des 32. Tübinger Universitätstages in Ellwangen zeigt das Alamannenmuseum Ellwangen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen ab 12. November 2009 eine Sonderpräsentation über die Arbeit der Tübinger Mittelalterarchäologie. Die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts entstandene Sonderschau mit dem Titel "Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie" beleuchtet die Arbeit der Mittelalterarchäologen anhand der Lehrgrabungen des Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis (2008) und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis Esslingen (2009). Sie ist bis zum 10. Januar 2010 zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen.

Die Ausstellung wird 11. November 2009 um 19.30 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Museumsleiter Andreas Gut und Professor Dr. Dr. h.c. Barbara Scholkmann sowie Professor Dr. Jörn Staecker (Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters).

12.1.2009-10.1.20109
Sonderausstellung "Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie"
Eine Ausstellung des Institutes für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters, in Zusammenarbeit mit dem Alamannenmuseum Ellwangen

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum (at) ellwangen.de
http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Taschenbuch "Superfrauen 7 - Film und Theater" bei "GRIN" erhältlich



Brigitte Bardot war als Kind beim Blick in den Spiegel weinerlich zumute. Sie fühlte sich wegen ihrer Kurzsichtigkeit, ihrer Brille und ihrer vorstehenden Zähne als ausgesprochen hässlich. Zu Beginn wurde Greta Garbo in Hollywood für zu fett gehalten, und manche Filmleute spöttelten über das „Bauernmädchen mit den großen Füßen“. Ein Freund von Sophia Loren meinte, sie habe eine zu lange Nase, einen zu großen Mund, viel zu breite Hüften und sie müsse sich „total umbauen lassen“, wenn sie eine ernsthafte Schauspielerin werden wolle. Ungeachtet aller eigener und fremder Zweifel wurden diese drei Frauen – wie man heute weiß – große Stars in der Welt des Films. Brigitte Bardot, deren Initialien „BB“ ein Markenzeichen sind, entwickelte sich zum Sexsymbol der 1950-er Jahre. Greta Garbo avancierte zur Kultfigur des Films und erhielt den Ehrentitel „die Göttliche“. Und Sophia Loren stieg zum italienischen Filmstar der 1960-er Jahre auf. Das Taschenbuch "Superfrauen 7 - Film und Theater" des Wiesbadener Autors Ernst Probst präsentiert insgesamt 67 Biographien berühmter Frauen aus den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus in Wort und Bild. Der Anfang dieser späteren Stars war oft schwer, ihr künstlerischer Durchbruch manchmal vom Zufall bedingt, und sie erlitten gar nicht selten privat und beruflich Höhen und Tiefen. Trotz aller Schwierigkeiten steckten diese Frauen aber nicht auf – sicherlich ist dies eines der wichtigsten Rezepte ihres Erfolges.

Bestellungen des Taschenbuches "Superfrauen 7 - Film und Theater" bei:
http://www.grin.com/e-book/135259/superfrauen-7-film-und-theater

Sonntag, 18. Oktober 2009

Biografien berühmter Ärztinnen



Die Namen von Elsa Brändström, des „Engels der Gefangenen“, der berühmten englischen Krankenpflegerin Florence Nightingale und von Mildred Scheel, der Gründerin der „Deutschen Krebshilfe“, hat fast jeder schon mal gehört. Aber wer kennt auch Aletta Jacobs, Elizabeth Blackwell, Dorothea Erxleben, Marie-Louise Bourgeois, Justine Siegemundin und Margarete Steinbach? Das Taschenbuch „Superfrauen 6 – Medizin“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst will diesem Manko abhelfen: Es stellt 27 berühmte Hebammen, Krankenpflegerinnen, Ärztinnen und Stifterinnen aus der ganzen Welt in Wort und Bild vor. In den Biographien geht es nicht nur um das Werk der erwähnten Frauen, sondern auch um ihr Privatleben mit all seinen Höhen und Tiefen. Die Lebensläufe der ersten Hebammen und Ärztinnen zeigen, wie schwer es diesen Frauen in einer von Männern dominierten Welt gemacht wurde, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Lange Zeit konnten sie nur unter größten Schwierigkeiten Medizin studieren und später praktizieren. Gottlob sind diese Zeiten vorbei!

Wie groß war der Höhlenbär?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie groß war der Höhlenbär?

Antwort: Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) war ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer. Er gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag.

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Literatur zum Thema:
Ernst Probst: Der Höhlenbär
Bestellungen des E-Books und Taschenbuches bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Hinweis:
Ernst Probst schrieb und veröffentlichte auch die beiden Taschenbücher
"Höhlenlöwen" und "Säbelzahnkatzen", die ebenfalls bei "GRIN" erhältlich sind.

Samstag, 17. Oktober 2009

Der Höhlenbär lebte nicht nur in Höhlen



Video: "Grizzlybär" bei "YouTube"

Wiesbaden (internet-zeitung) - Der jungpleistozäne Höhlenbär (Ursus spelaeus) war ebenso wie der Höhlenlöwe und wie die Höhlenhyäne kein nur im Dunkel unterirdischer Verstecke lebendes Tier, wie der Name vermuten lassen könnte. Er suchte bei Tageslicht im Freien nach Kräutern, Beeren und anderen Früchten und verschmähte auch kleine Säugetiere nicht, deren er habhaft werden konnte. Seine flachen und vielhöckerigen Backenzähne deuten jedoch darauf hin, dass der Höhlenbär fast ausschließlich vegetarisch gelebt hat. Diese Annahme wird durch Erkenntnisse gestützt, die Wissenschaftler bei der Untersuchung von Bärenkot in der Salzofenhöhle im Toten Gebirge in Österreich gewannen. Demnach fraßen diese Bären Gräser und Wiesenpflanzen. Pollen bestimmter Pflanzenarten belegten sogar, dass die Höhlenbären auch den Honig wilder Bienen zu schätzen wussten.

Wahrscheinlich haben die Höhlenbären einen unterirdischen Verschlupf nur aufgesucht, wenn sie ihren Winterschlaf halten wollten. Was die Paläontologen zunächst verblüffte, waren die riesigen Knochenansammlungen von Überresten der Höhlenbären, die man in zahlreichen Höhlen fand. So wurden in der Drachenhöhle von Mixnitz an der Mur in der Steiermark etwa 200 Tonnen Höhlenbären-Knochen, die Überreste von mindestens 50000 Individuen, ausgegraben und von Wissenschaftlern der Universität Wien untersucht. Den durch die Knochen und Fledermausexkremente stark phosphorisierten Höhlenlehm baute man zu Düngezwecken ab.

Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Fundplätze von jungpleistozänen Höhlenbären. Solche Reste wurden in Höhlen der Schwäbischen Alb, der Fränkischen Alb, des Sauerlandes, des Bergischen Landes, des Lahn-Dill-Gebietes, der Eifel und des Harzes bekannt. Der Lehm der Bärenhöhle von Erpfingen auf der Schwäbischen Alb etwa ist regelrecht mit Höhlenbärenknochen gespickt.

Bereits 1774 wurden in der Burggaillenreuther Zoolithenhöhle bei Muggendorf (Oberfranken) neben Vielfraß- und Menschenknochen auch Bärenskelette geborgen, die an Museen in aller Welt abgegeben wurden. In einem erst 1971 entdeckten Teil der Zoolithenhöhle fand man weitere unzählige Höhlenbärenknochen. Die in der Petershöhle bei Velden nahe Hersbruck (Mittelfranken) überlieferten Höhlenbärenüberreste dürften von schätzungsweise 1500 bis 2000 Tieren stammen.

Außerhalb Deutschlands waren die Höhlenbären im Jungpleistozän in den Pyrenäen, in Frankreich, in Belgien, in Südholland, in Südengland, der Schweiz, in Österreich, in Italien, auf dem Balkan, im Raum Krakau (Südpolen) und im Kaukasus verbreitet. Die Höhlenbären sind somit eine Säugetierart, die ausschließlich in Europa vorkam. Auffallend ist die ungemein große Variabilität der Knochenfunde dieser Tiere. Sie deuten darauf hin, dass die Individuen im Gegensatz zu den meisten anderen Arten sehr lokal gebunden waren und die Bestände untereinander wenig Kontakt hatten.

Erklärbar werden die zahllosen Bärenknochenfunde dadurch, dass die Höhlen von den Bären viele Jahrtausende lang immer wieder im Winter bewohnt wurden. Manchmal haben Tiere enge Durchschlupfe von Höhlen durch das wiederholte Anstreifen mit dem Fell regelrecht poliert. Im Laufe der Zeithäuften sich wahre Berge von Bärenfossilien an, weil alte, kranke und junge Tiere in den langen Wintern starben, wenn sie geschwächt waren oder sich im Herbst keine großen Fettpolster als Nahrungsreserven hatten zulegen können, Und mancher Höhlenbär erstickte nach einer bisher unbewiesenen Theorie in seiner eigenen verbrauchten Atemluft, wenn die Sauerstoffzufuhr im Winterquartier nicht ausreichte.

In der Mixnitzer Drachenhöhle kam auf drei Männchen ein Weibchen. Dies muss allerdings keinesfalls bedeuten, dass es damals mehr Bären als Bärinnen gab, sondern könnte daher kommen, dass die Weibchen mit ihren Jungen oft kleinere ungestörte Höhlen aufsuchten.

Der Höhlenbär entsprach größenmäßig etwa dem heute lebenden Alaska-Braunbären, der aufgerichtet eine Höhe von zwei Metern erreicht. Er hatte, wie Fossilfunde zeigen, einem massigen Schädel mit einem deutlichen Knick über der Stirn und relativ kurze, aber sehr robuste Gliedmaßen. Die Höhlenbären dürften maximal 20 Jahre alt geworden sein. Alljährlich starb vermutlich etwa ein Fünftel des Bestandes. Etwa 70 Prozent der pro Wurf ein bis zwei Jungtiere erreichten die Geschlechtsreife nicht.

Es gilt als unwahrscheinlich, dass altsteinzeitliche Jäger das Verschwinden der Höhlenbären ausgelöst haben. Zwar fanden sich häufig Bärenknochen und Werkzeuge des Menschen in denselben Schichten, aber die Tiere und die Jäger müssen sich deswegen nicht zum gleichen Zeitpunkt in der Höhle aufgehalten haben. Auch gibt es keine Anhaltspunkte, dass sich der frühe Mensch ausschließlich auf die Höhlenbärenjagd spezialisiert hätte.

Umstritten ist, ob die eiszeitlichen Jäger einen Bärenkult betrieben. Beobachtungen, wonach in einer Höhle (Wildkirchli) im Säntis (Schweiz) Bärenschädel in steinernen Gräbern deponiert wurden, werden bezweifelt. Höhlenbärenschädel in auffälliger Lagerung, zum Beispiel bis zu zehn Schädel von Steinen umgeben, hat man angeblich auch in der Petershöhle bei Velden in Mittelfranken angetroffen.

Die Bestände der Höhlenbären wurden in Mitteleuropa vor etwa 20000 Jahren, also im Maximum der letzten Vereisung, ganz erheblich reduziert. Sie hielten sich nur an wenigen Stellen noch länger. Womöglich hat ein rascher, grundlegender Klimawechsel gegen Ende der Eiszeit dann den Höhlenbären den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage entzogen.

Zu Lebzeiten der eiszeitlichen Höhlenbären existierten in Eurasien auch schon die Braunbären (Ursus arctos). Sie unterscheiden sich vom Höhlenbären unter anderem durch ihre etwa um ein Drittel geringere Körpergröße und kleinere Zähne. Außerdem wirkt ihr Schädel nicht so gedrungen wie derjenige der Höhlenbären. Ans den Braunbären gingen im Jungpleistozän die Eisbären (Thalarctos maritimus) hervor.

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Buchtipps:

Ernst Probst: Höhlenlöwen, GRIN, München 2009
Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches bei:
http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

Ernst Probst: Der Höhlenbär, GRIN, München 2009
Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Lesetipp:

Der Höhlenbär
http://www.lonetal.net/urtiere_hoehlenbaer.html

Tolle Fotos vom Weißen Hai in Kalender

WeisserHai

Weißer Hai. Foto: Klaus Jost


Illingen / Frankfurt am Main (internet-zeitung) - Einzigartige Aufnahmen vom Weißen Hai (Carcharodon carcharias), seltener auch als Weißhai oder Menschenhai bezeichnet, zeigt der renommierte deutsche Unterwasserfotograf Klaus Jost in seinem neuen Kalender für das Jahr 2010. Damit will er diese vom Aussterben bedrohten Raubfische schützen und die Faszination, die von ihnen ausgeht, allen Menschen zugänglich machen.

Klaus Jost ist seit Jahren von Weißen Haien, Tigerhaien und Bullenhaiem begeistert und begleitet diese imposanten Tiere hautnah in deren natürlichem Lebensraum. Er will die Öffentlichkeit nicht nur auf seiner Homepage http://www.jostimages.de an seinen einzigartigen Fotos teilhaben lassen, sondern auch einen Beitrag zum Schutz dieser Meerestiere leisten.

"Leider haben Weiße Haie das Image von Killerfischen. Weil Menschen Angst davor haben, von einem Hai angegriffen zu werden, entwickelt kaum jemand ein Interesse, diese Tiere zu schützen", erklärt Klaus Jost. Er sei aber davon überzeugt, dass das Interesse, diese Art vor dem Aussterben zu schützen, wachsen werde, wenn die Öffentlichkeit erkenne, welche faszinierenden und beeindruckenden Tiere Weiße Haie seien, fügt er hinzu.

Die Motive für den Kalender zum Thema Weißer Hai hat man aus zahlreichen Aufnahmen ausgesucht. Idee, Konzeption und Umsetzung wurden von der Corporate Identity Agentur DesignConsult in Aarau (Schweiz) übernommen.

Die Hai-Dokumentationen von Klaus Jost sind außerordentlich kostenintensiv. Von jedem verkauften Kalender wird ein Teil für weitere dringend notwendige Dokumentationen eingesetzt.

Der Weiße Hai-Kalender wird bei der Kalenderausstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2009 im Foyer der Halle 4.1 präsentiert. Er präsentiert hochwertige Aufnahmen des Weißen Hai, der auf der „Roten Liste“ der vom Aussterben bedrohten Tierarten steht. Der Weiße-Hai-Kalender hat das Großformat A2 und enthält mit einen lesenswerten Begleittext.

Seit mehr als zehn Jahren fotografiert und dokumentiert Klaus Jost das Leben von Haien in ihrer natürlichen Umgebung. Auf seiner Homepage www.jostimages.de macht er seine Aufnahmen jedermann zugänglich. Dort sind beeindruckende Fotos, welche die Faszination dieser vom Aussterben bedrohten Tiere widerspiegeln, zu bewundern.

Im Umgang mit Haien ist der Unterwasserfotograf Klaus Jost geübt. Er war jahrzehntelang als Marine- und Unterwasserspezialist in allen Weltmeeren aktiv. Sein Faible für die Unterwasserwelt entstand, als er bei Hafenbau-Großprojekten insgesamt 13.000 Stunden beruflich unter Wasser verbrachte. Dabei war er bald von der Pflanzen- und Tierwelt vieler tropischer Länder begeistert.

Text- und Bildreportagen von Klaus Jost erschienen weltweit in renommierten Zeitschriften, Magazinen und Zeitungen, wie beispielsweise in „National Geographic Deutschland“ und „GEO“.

KlausJost

Unterwasser-Fotograf Klaus Jost

Freitag, 16. Oktober 2009

Wenn jemand die Wahrheit leugnet

Wenn jemand die Wahrheit leugnet,
sollte er bedenken,
dass es trotzdem so ist,
was er nicht zugibt.

Ernst Probst, Wiesbadener Journalist

Viele Selbstgerechte

Es ist schon erstaunlich,
dass viele reiche Leute
vehemment dafür eintreten,
dass andere Menschen
ganz arm bleiben.

Ernst Probst, Wiesbadener Journalist

E-Book von Ernst Probst: "Der Höhlenbär"



Wiesbaden/München (internet-zeitung) – Auf der Internetseite von „GRIN Verlag für akademische Texte“ mit der Adresse http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer ist ein E-Book mit dem Titel „Der Höhlenbär“ erhältlich. Geschrieben wurde dieses 295 Seiten umfassende und reich bebilderte Werk von dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der kürzlich auch drei Taschenbücher über den Ur-Rhein, Höhlenlöwen und Säbelzahnkatzen veröffentlicht hat.

Die Texte des E-Books "Der Höhlenbär" befassen sich mit Entstehung, Aussehen, Anatomie, Größe, Gewicht, Lebensweise, Nahrung, tierischen und menschlichen Feinden, Krankheiten, Höhlenbärenjagd, Höhlenbärenkult, Aussterben, Grabungen, Fundorten und Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das E-Book im PDF-Format ist zum Preis von 14,95 Euro bei „GRIN“ und später auch bei „Amazon“ erhältlich. In Kürze kommt das gedruckte Taschenbuch zu einem merklich höheren Ladenpreis in den Handel. Letzteres wird – wie bei „GRIN“ üblich – in rund 1.000 Online-Buchshops angeboten und ist bei jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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Inhalt des E-Books „Der Höhlenbär“:

Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses 2009 erschienene Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Gesellschaft: Pro und kontra Hirndoping

Ein Memorandum über Chancen und Risiken des Neuro-Enhancement

Die einen schlucken Aufputschmittel zur Prüfungsvorbereitung oder um einfach länger wach und konzentriert zu bleiben. Andere hellen ihre Stimmung mit Antidepressiva auf. – Auch gesunde Menschen trachten heutzutage danach, mit Psychopharmaka ihre kognitiven Fähigkeiten oder ihr Befinden zu verbessern. Pharmafirmen entwickeln mit Hochdruck Medikamente, die solche Effekte hervorbringen sollen.

Aus: Gehirn&Geist, November 2009

Wie verbreitet ist Hirndoping – das so genannten Neuro-Enhancement – tatsächlich? Wie wirksam sind die existierenden Präparate, welche könnte es bald geben? Wie sind solche Möglichkeiten der Selbstverbesserung ethisch zu bewerten? Um die öffentliche Debatte über diese Fragen anzuregen, veröffentlicht die Zeitschrift "Gehirn&Geist" in ihrer November-Ausgabe (11/2009) ein Memorandum sieben führender Experten über Chancen und Risiken des pharmazeutischen Neuro-Enhancement. Zu den Autoren zählen u.a. Professor Dr. med. Isabella Heuser (Charité Berlin), Professor Dr. Bettina Schöne-Seifert (Universität Münster; Mitglied des Deutschen Ethikrats) und Professor Dr. iur. Reinhard Merkel (Universität Hamburg).

Das Memorandum bildet den Schlußpunkt eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2006 initiierten Projekts. Ein interdisziplinäres Forschergremium, koordiniert von der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler, sichtete die Forschungsliteratur zu Wirkungen und Nebenwirkungen von Enhancement-Präparaten. Parallel dazu prüften Medizinethiker und Juristen die Stichhaltigkeit der Bedenken gegen die medikamentöse Verbesserung psychischer Eigenschaften. Ihre wichtigsten Ergebnisse präsentieren die Autoren am 12. Oktober 2009 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) der Öffentlichkeit.

Zeit und Ort der Veranstaltung:
12. Oktober 2009, 16 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Leibniz-Saal
Jägerstraße 22–23 (Gendarmenmarkt)
10117 Berlin


Über Gehirn&Geist:
Gehirn&Geist ist das Magazin für Psychologie und Hirnforschung aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft. Es erscheint seit 2002, mittlerweile in 10 Ausgaben pro Jahr. Fundiert und allgemein verständlich berichten Wissenschaftler und Fachjournalisten in Gehirn&Geist über die Welt im Kopf. Schwerpunkte liegen dabei auf Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz und Kreativität, Gefühle und Gedächtnis. Neue Erkenntnisse und Trends in der Psychotherapie und Medizin gehören ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung, Coaching und gesellschaftliche Debatten. Daneben informieren spezielle Sonderhefte ausführlich über Einzelthemen.

Die Homepage http://www.gehirn-und-geist.de mit aktuellen Nachrichten, Newsletter und dem kompletten Heftarchiv runden das redaktionelle Angebot ab. Außerdem bieten wir mit www.brainlogs.de das größte deutsche Blogportal für Psychologie und Neurowissenschaften, in dem Experten und Laien diskutieren.

Zu unseren rund 100 000 Lesern gehören Mediziner, Therapeuten, Manager, Lehrer, Eltern, Studenten und Interessierte, die sich umfassend, kompetent und aus erster Hand informieren wollen. Das erfolgreiche Konzept von Gehirn&Geist stand Pate für zahlreiche ausländische Schwestermagazine unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich, Brasilien, Belgien und den Niederlanden. Mit "MIND" eroberte ein weiterer Ableger von Gehirn&Geist sogar den hart umkämpften Zeitschriftenmarkt in den USA,