Montag, 29. September 2014

Aepyornis - Der Vogel, der die größten Eier legte

Kind mit Riesen-Ei eines Elefantenvogels, Zeichnung: Antje Püpke, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Ein bis zu 3 Meter hoher und mehr als 400 Kilogramm schwerer gefiederter Riese steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“. Er war der Rekordhalter unter den Elefantenvögeln, die vom Eiszeitalter vor etwa 2 Millionen Jahren bis vielleicht zur Heutzeit im 17. Jahrhundert auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste von Afrika existierten. Weibliche Tiere des „Großen Elefantenvogels“ (Aepyornis maximus) legten riesige Eier mit einer Länge bis zu 35 Zentimetern, einem Umfang von maximal 1 Meter und einem Gewicht von 12,5 Kilogramm, was rund 200 heutigen Hühnereiern entspricht. Für das Aussterben der Elefantenvögel auf Madagaskar dürften Menschen verantwortlich gewesen sein. Sie zerstörten durch Brandrodung den Lebensraum der Riesenvögel, jagten sie, aßen ihr Fleisch und ihre Eier. Nach Ansicht von Kryptozoologen beruht die Legende vom sagenumwobenen Vogel Roch, der angeblich im Flug einen Elefanten transportieren konnte, auf dem ausgestorbenen Elefantenvogel Aepyornis maximus. Verfasser des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):

Buchtipp: Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Wahre Riesen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“. Dabei handelt es sich um bis zu 3,60 Meter hohe und fast 280 Kilogramm schwere Weibchen des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“), der einst auf Neuseeland existierte. Jene gefiederten Giganten waren ungefähr anderthalb mal so groß und fast drei Mal so schwer wie die merklich kleineren Männchen. Wie bei Straußen in der Gegenwart betreuten die Männchen der Riesen-Moa den Nachwuchs vom Brüten bis zum Aufziehen. Im Gegensatz dazu verteidigten die Weibchen der Riesen-Moa das Revier. Der „Schreckensvogel“ wurde bereits 1843 durch den Londoner Zoologen und Paläontologen Richard Owen (1804–1892) erstmals beschrieben, der im April 1842 den Begriff Dinosauria („Schreckensechsen“) für die Dinosaurier eingeführt hatte. In der Nacheiszeit haben auf Neuseeland neun zu den Moa gehörende Arten gelebt. Bevor gegen Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Menschen in Neuseeland einwanderten, sollen dort Hunderttausende oder über eine Million Moa heimisch gewesen sein. Zu starke Jagd auf diese Laufvögel führte bereits um 1450 zu deren Aussterben. Verfasser des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München).

Freitag, 26. September 2014

Tipps für Drachenbändiger

Regensburg (obx) - Der Herbst bringt nicht nur graue Wolken, sondern auch viel Wind: Bestes Wetter zum Drachensteigen. Damit der Spaß ungetrübt bleibt, hier einige Tipps des Bayernwerks, Bayerns führendem Stromnetzbetreiber, für alle ungeübten und auch professionellen Drachenbändiger:

* Nur Drachenschnüre verwenden, die maximal 100 Meter lang sind und kein Metall enthalten. Vorsicht vor Gewitter: Blitzeinschlag droht.


* Mindestens 600 Meter Abstand zu Stromleitungen oder Oberleitungen von Bahntrassen halten.

* Drachen sind keine Flugzeuge. Großen Abstand von Flugplätzen, aber auch von viel befahrenen Straßen halten.

* Drachen machen Menschen Spaß, verschrecken aber Tiere. Deshalb ist das steigen lassen von Drachen in Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebieten aus gutem Grund nicht erlaubt.

Und wenn doch mal was passiert: Sollte trotz aller Vorsicht einmal ein Drachen in einer Freileitung hängen bleiben, auf Amateur-Rettungsaktionen verzichten, sonst droht Lebensgefahr. Stattdessen sofort die Leine loslassen und umgehend die Polizei oder die Störungsannahme der Bayernwerk AG unter 09 41/28 00 33 66 informieren. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.



Donnerstag, 25. September 2014

Erstaunliches über Riesenvögel

Wiesbaden / München (internet-zeitung) – Mit riesigen ausgestorbenen Vögeln hat sich neuerdings der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst intensiv befasst. Das Ergebnis seiner Fleißarbeit sind 10 kleine Taschenbücher und E-Books über gefiederte Giganten, die allesamt beim „GRIN-Verlag“ (München) www.grin.com erscheinen.

Einige der von Probst in Wort und Bild vorgestellten Riesenvögel warten mit erstaunlichen Rekorden auf. Weibliche Tiere des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“) erreichten eine Höhe bis zu 3,60 Metern und gelten daher als die größten Vögel der Erdgeschichte. Der Donnervogel Dromornis wog zu Lebzeiten bis zu 570 Kilogramm und ist deswegen der schwerste Vogel aller Zeiten. Sowohl Dinornis als auch Dromornis konnten natürlich nicht mehr fliegen. Der ebenfalls flugunfähige Elefantenvogel Aepyornis legte die größten Eier. Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und hatten einen Inhalt, der dem von 200 heutigen Hühnereiern entsprach.

Die Ehre, der größte fliegende Vogel gewesen zu sein, gebührt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien. Er hatte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern. Nur die allergrößten Flugsaurier mit einer Flügelspannweite von maximal 13 Metern übertrumpften diesen Giganten der Lüft noch merklich. Fliegen konnte auch der größte Meeresvogel Pelagornis, der  eine Flügelspannweite von 6,40 Meter erreichte.

Nachfolgend die Titel der Broschüren bzw. kleinen Taschenbücher, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel

Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Ein riesenhafter Laufvogel mit einer Höhe bis zu 2 Metern lebte vor rund 50 Millionen Jahren auch in Deutschland, wie Funde aus Sachsen-Anhalt (Walbeck bei Magdeburg, Geiseltal bei Merseburg) und Hessen (Grube Messel bei Darmstadt) belegen. Dieser Vogel namens Gastornis wurde früher als gefährlicher Räuber dargestellt. Nach neueren Erkenntnissen war er jedoch ein Pflanzenfresser.

Forscher aus elf Ländern auf „Blättersuche“ in Herrenhausen

Internationale Tagung zu Leibniz‘ Monadenlehre
Hannover - Gottfried Wilhelm Leibniz verfasste seine berühmte „Monadologie“ während seines letzten Wiener Aufenthaltes im Jahre 1714, um die Grundsätze seiner Philosophie zu erläutern. 300 Jahre danach ist die ursprünglich auf Französisch geschriebene, in vier Manuskripten überlieferte Schrift zum Sinnbild des Leibniz’schen Denkens geworden und in zahlreiche Sprachen wie Arabisch, Chinesisch oder Russisch übersetzt worden. Das Jubiläum der Schrift zum Anlass nehmend, findet vom 9. bis 11. Oktober 2014 im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover, das internationale und interdisziplinäre Symposium „300 Jahre Monadologie – Interpretation, Rezeption, Transformation“ statt.
Auf Einladung von Prof. Dr. Wenchao Li, Leibniz-Stiftungsprofessor der Universität und des Landeshauptstadt Hannover, wirken mehr als 30 Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen an dem Symposium mit. Die Gäste kommen aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan, Belgien, Österreich, Spanien, der Schweiz, den USA und Deutschland. Die von ihnen vertretenen Disziplinen reichen von Philosophie über Kunst und Poesie bis hin zu Psychologie und Soziologie. Für Freitag, 10. Oktober, 18.30 Uhr, sind alle Interessierten zu einem an die Öffentlichkeit gerichteten Abendvortrag eingeladen. Prof. Dr. Patrick Riley von der Harvard University spricht über „Leibniz‘ Monadology as a Theory of Justice“. Die deutsche Übersetzung des Vortrags wird den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung gestellt.
Mit dem Begriff der Monade bezeichnet Leibniz das Nicht-Materielle eines jeden Lebewesens. Als lebendige Kraftzentren sind die Monaden letzte wirkliche Elemente der materiellen Phänomene. Jede Monade ist individuell und einzigartig, so wie es keine zwei gleichen Wassertropfen gibt. Als Leibniz diese Gedanken der hannoverschen Kurfürstin Sophie in den Herrenhäuser Gärten erläuterte, soll ein Hofdiener gleich versucht haben, zwei völlig gleiche Blätter zu finden – ohne Erfolg.  Wie viele seiner Werke war auch die „Monadologie“ eine schnell hingeworfene Gelegenheitsschrift, die 300 Jahre später als Leibniz‘ metaphysisches Hauptwerk wahrgenommen wird.

Mittwoch, 24. September 2014

Taschenbuch über den meisterlichen Tiermaler Heinrich Harder

Berlin / München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Mit einem Meister seines Faches befasst sich das reich bebilderte Taschenbuch „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München). Das 220-seitige Werk schildert das Leben und Werk des Berliner Tiermalers Heinrich Harder (1858-1935). Er schuf zahlreiche Tierbilder von urzeitlichen Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, die zu seinen Lebzeiten viele Zeitschriftenartikel und Bücher schmückten.

Seltsamerweise existiert von diesem als Sohn eines Landwirts in Putzar (Vorpommern)  geborenen und später in Berlin wirkenden Künstler kein einziges Foto mehr, bedauert der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der das Taschenbuch über Heinrich Harder verfasst hat. Probst hat in seinen Publikationen über Dinosaurier sowie urzeitliche Vögel, Elefanten und Raubkatzen oft von Harder angefertigte Bilder verwendet.

Besucher des Aquariums Berlin können noch heute an Außenfassaden imposante Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder bewundern. Dort sind beispielsweise die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, der Horn-Dinosaurier Triceratops, der wie eine riesige Kröte wirkende, fünf Meter lange Zitzenzahn-Saurier Mastodonsaurus und der zahnlose Flugsaurier Pteranodon zu sehen.

Das Taschenbuch „Tiere der Urwelt“ von Ernst Probst zeigt mehr als 70 einfarbige sowie 10 farbige Bilder von Heinrich Harder. Worum es sich bei diesen Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren handelt, wird in kurzen Beschreibungen erklärt. Erhältlich ist das Werk als gedrucktes Taschenbuch und preiswertes E-Book im PDF-Format im Internet und im Buchhandel.

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.)

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin, Schreibende Superfrauen in Deutschland. Cockacoeske. Die Königin von Pamunkey, Kateri Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika, Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen, Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte, Sacajawea. Die indianische Volksheldin, Sieben berühmte Indianerinnen, Louis XV. Der Vielgeliebte, Marquise de Pompadour. Die erste bürgerliche Mätresse von Louis XV., Madame Dubarry. Von der Dirne zur Mätresse des Königs, Die Comtessen de Mailly-Nesle. Vier adelige Schwestern für den König, Marie-Louise O’Murphy de Boisfally. Eine Geliebte von Louis XV.

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.



Landshuts Wolkenkratzer des Mittelalters

Der Kirchturm der Stiftskirche St. Martin in Landshut gilt als der höchste Backsteinturm der Welt. Auf vergleichbar labilem Grund gebaut wie der schiefe Turm von Pisa in Italien steht das Landshuter Wahrzeichen auch 500 Jahre nach Fertigstellung wie eine eins. Was haben die bayerischen Architekten besser gemacht?

Landshut (obx) - Die Baumeister der Landshuter Stiftskirche beherrschten ihr Handwerk einfach offensichtlich besser als die Architekten des spektakulären schiefen Turms von Pisa. Trotz einem ähnlich schwierigen Untergrund haben die Landshuter Ingenieure die Fehler ihrer Kollegen in Pisa vermieden und auf ein seit 500 Jahren und bis heute stabiles Fundament geachtet. Ein Quadrat aus einen Meter hohen, dicht nebeneinander in den Grund gerammten Tannenholzpfählen hält den gigantischen Kirchturm bis heute in der Senkrechten. Die Holzpfähle verdichteten die lockere Erde in den Zwischenräumen wie Beton und konnten im Grundwasser nicht faulen.

Heute zählt die Landshuter "Stadtkirche" mit ihrem imposanten Turm zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten Europas. Der Papst verlieh dem weltweit einmaligen Bauwerk vor zehn Jahren sogar den Titel "Basilika minor" (kleine Basilika), den nur besondere Sakralbauten der Katholischen Kirche tragen.

Die Landshuter Stiftskirche St. Martin gilt als eine der kühnsten Bauleistungen der Gotik und besticht trotz ihrer Größe durch einen Charakter von Schlankheit und Schwerelosigkeit. Ihr majestätisches Gewölbe scheint auf den rund 22 Meter hohen Säulen zu schweben. Diese "Skelettbau"-Technik wurde in der Spätgotik entwickelt.

Was jährlich Hunderttausende von Besuchern aus aller Welt ebenfalls fasziniert: der Hochaltar und die aus einem einzigen Stein gehauene, sechseckige Kanzel - beides Höhepunkte der gotischen Steinbildhauerei. Atemberaubend ist auch die um 1520 von Hans Leinberger geschaffene "Rosenkranzmadonna", eine der großartigsten Schöpfungen des herausragenden bayerischen Bildhauers.

Im Backsteinturm selbst befindet sich heute eine der bedeutendsten  Schatzkammern Bayerns mit einzigartigen sakralen Kunstwerken und wertvollsten Gold- und Silberschmiedearbeiten. Sie kann von Mai bis November jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden.

Dienstag, 23. September 2014

Sterngucken für Dummies. Ihr Reiseführer durch den Nachthimmel

Sternegucken für Dummies ist ein praktisches Einsteigerbuch, das vor allem die grundlegenden Fragen aller Anfänger „Wie finde ich das richtige Teleskop?“, „Wie benutze ich ein Teleskop?“, „Wie orientiere ich mich am Himmel?“ leicht verständlich erklärt, bevor es alle 88 Sternbilder auch anhand von Illustrationen beschreibt. Nachdem die richtige Ausrüstung gefunden ist und man gelernt hat, sich am Himmel zu orientieren, führt der Astronom Steve Owens einmal durch das ganze Jahr und erklärt, wann man welche Sterne beobachten kann. Von den Planeten des Sonnensystems bis zu den lichtschwachen Deep-Sky-Objekten im tiefen All – dieses Buch enthält alles, was man für die Reise durch den Kosmos wissen muss.

Man erfährt:

-        Wie man sich mit bloßem Auge am Nachthimmel orientiert

-        Wie man die wichtigsten Sternbilder erkennt

-        Woraus Sterne bestehen, wie viele es gibt und wie weit sie von uns entfernt sind

-        Was Sterne, Galaxien, Kugelsternhaufen und Gasnebel unterscheidet

-        Wie man den Nachthimmel fotografiert


Sternegucken für Dummies
Von Steve Owens
14,99 Euro. 327 Seiten. September 2014
Broschur. Wiley-VCH, Weinheim
ISBN 978-3-527-71080-5



 

























Über den Autor:

Steve Owens ist Astronom. Er war von 2004 bis 2008 Leiter des Planetariums von Glasgow, hat 2009 das Internationale Jahr der Astronomie in Großbritannien organisiert und arbeitet nun als Autor und Organisator von Sternegucker-Events.

Montag, 22. September 2014

Immer mehr Wald in Bayern

Regensburg (obx) - Trotz intensiver Nutzung von Holz als CO2-neutraler Rohstoff und Ausweitung der Siedlungsgebiete dehnen sich die Wälder in Bayern immer weiter aus. Seit 33 Jahren wachsen die Waldflächen in Bayern - insgesamt um 16.000 Hektar, das entspricht einer Fläche doppelt so groß wie der Chiemsee. Die Region Donau-Wald liegt in der aktuellen Aufforstungsbilanz an der Spitze.
Gemessen am Anteil des Waldes an der Gesamtfläche zählen die niederbayerischen Landkreise Freyung-Grafenau und Regen im Bayerischen Wald zu den waldreichsten Regionen Deutschlands. In den Nationalpark-Landkreisen Freyung-Grafenau sind 58 Prozent, im Raum Regen 65 Prozent des Kreisgebiets von Bäumen bedeckt. Im Gegensatz zur langläufigen Meinung wird der Wald in Bayern trotz Ausweisung immer neuer Baugebiete nicht weniger, sondern nimmt zu: So sind die Waldbestände im Freistaat im letzten Jahr um fast 192 Hektar gewachsen. Das entspricht der Fläche von 270 Fußballfeldern. 440 Hektar wurden neu aufgeforstet, 249 Hektar gerodet. An der Spitze bei der Aufforstung: die ostbayerische Region Donau-Wald mit 44,2 Hektar.

Mit rund 2,5 Millionen Hektar ist der Freistaat heute das waldreichste Bundesland. In Bayerns Wäldern dominiert die Fichte mit 44 Prozent, gefolgt von 19 Prozent Kiefern. Wald prägt heute die Landschaft in Bayern. Das war nicht immer so. Nach der letzten Eiszeit vor circa 12.000 Jahren war Bayern zunächst eine unbewaldete Tundrenlandschaft. Erst mit der Klimaerwärmung siedelten sich wieder Bäume und Sträucher an. Die Kiefer und die Birke waren die ersten Waldbäume. Nach und nach folgten unsere heutigen Laub- und Nadelbäume. Sie bedeckten Bayern so gut wie vollständig mit Wald. Im Flachland entwickelten sich überwiegend Buchen- und Buchenmischwälder, in den höheren Gebirgs- und Mittelgebirgslagen Fichtenwälder.


In der Besitzverteilung dominieren die 700.000 privaten Waldbesitzer, denen 58 Prozent der Wälder gehört, gefolgt von Staatswald (30 %) und Körperschaftswald (10 %).

Auch im High-Tech-Land Bayern ist die Forstwirtschaft noch immer ein wichtiger Konjunkturmotor. 154.000 Menschen im Freistaat leben von der Holzverarbeitung. Am meisten mit 49.000 Beschäftigten in Oberbayern, 14.000 in Niederbayern, dem Regierungsbezirk mit dem höchsten Waldanteil.

Nach letzten zugänglichen Zahlen des Bayerischen Landwirtschaftsministerium werden im Schnitt pro Jahr etwa 17 Millionen Festmeter Holz geschlagen. Gleichzeitig wachsen aber 33 Millionen Festmeter neu. Rodungen und Erstaufforstungen gegenübergestellt haben sich die Waldflächen in den letzten 30 Jahren um insgesamt mehr als 15.000  Hektar ausgeweitet. Das entspricht mehr als der Hälfte des Stadtgebiets der Stadt München mit ihren 1,36 Millionen Einwohnern und rund 60 Prozent der Fläche des Nationalparks Bayerischer Wald.'

Der High-Tech-Standort Bayern ist noch immer größter Holzproduzent Deutschlands. In Bayerns Wäldern stehen heute etwa fünf Milliarden Bäume mit 33 Milliarden Festmetern Holz und jede Sekunde wächst ein Kubikmeter nach: jährlich etwa 33 Millionen Festmeter. Um die Menge zu verdeutlichen: Mit dieser Jahresproduktion könnte man eine 16.500 km lange, 2 Meter hohe und einen Meter dicke hölzerne  Mauer zwischen München und Australien bauen. Weil nur rund 17 Millionen Festmeter also die Hälfte der nachwachsenden Menge pro Jahr geschlagen werden, steigt der Holzreichtum Bayerns kontinuierlich.

Als Baustoff, vor allem aber auch als Brennstoff wird Holz im Freistaat heute immer wichtiger und die Holzproduktion ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor zwischen Hof ganz im Norden und Garmisch-Partenkirchen im Süden Bayerns. Mit Holz aus Bayerns Wäldern setzen rund 150.000 Beschäftigte in der Holzwirtschaft in Bayern jährlich mehr als 38 Milliarden Euro pro Jahr um.
Und Holz entlastet nach Berechnung der Bayerischen Forstverwaltung die Umwelt spürbar. Schätzungen gehen davon aus, dass heute rund 1,8 Millionen Öfen im Freistaat Brennholz CO2-neutral verfeuern. Das beim Verbrennen freigesetzte Kohlendioxid haben die Bäume zuvor während ihres Wachstums der Umwelt entzogen. In einer Tonne trockenem Bauholz werden 510 kg Kohlenstoff gespeichert, dies entspricht 1,8 Tonnen CO2. Jede 100-jährige Buche beispielsweise hat im Laufe ihres 100-jährigen Lebens der Atmosphäre bis zu 1,9 Tonnen CO2 entzogen und in Holz umgewandelt. In Summe, so Berechnungen der Experten, spare die Holzverbrennung in Öfen der Atmosphäre die Umweltbelastung von mehr als zwei Milliarden Litern Heizöl. 



Donnerstag, 18. September 2014

Kinder- und Jugendbuch: Wie viel verdient der Autor?



Autoren leiden unter fehlenden verbindlichen Gehaltsregelungen und zunehmend schwerer kalkulierbaren Einkommen | aktuelle GfK-Zahlen im neuen Börsenblatt-Spezial zeigen ein leichtes Umsatzplus für Kinder- und Jugendbücher

Joanne K. Rowling hat es vorgemacht: Mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern kann man reich werden, sogar sehr reich. Das Vermögen, das sie ihrer Romanfigur Harry Potter verdankt, wird derzeit auf rund 680 Millionen Euro geschätzt. Die Realität deutschsprachiger Autoren in diesem Segment ist eine andere. Über die Durchschnittsgehälter und die Ausgestaltung branchenüblicher Verträge wird viel spekuliert. Für das aktuelle Spezial Kinder- und Jugendbuch hat das Börsenblatt deshalb bei Verlagen und Autoren nachgefragt, wie es um die Verdienstmöglichkeiten bestellt ist. Ergebnis: Eine einheitliche Linie fehlt, die Garantiesumme für einen Kinder- oder Jugendroman beträgt zwischen 4.000 und 5.000 Euro – mit abnehmender Tendenz.

Eine prozentuale Beteiligung der Autoren am Verkaufserlös und die Zahlung eines nicht mehr rückforderbaren Vorschusses darauf sind zwar gebräuchlich, die Höhe der Zahlungen variiert allerdings stark, so die Ergebnisse der stichprobenhaften vertraulichen Umfrage. Verlockende 10 Prozent vom Nettoverkaufspreis zahlten die Verlage meist nur bei Auflagen im höheren fünfstelligen Bereich.

Erwartungsgemäß fällt die Bewertung der derzeitigen Einkommenssituation von Urhebern bei den Beteiligten unterschiedlich aus. Laut Renate Reichstein, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen avj, hätten Autoren und Illustratoren durch die Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg ihrer Bücher in den vergangenen Jahren von höheren Auszahlungen profitiert. Gleichzeitig mahnen die Autoren die Drosselung der Garantiehonorare und die um sich greifende „professionelle Verschleppung“ an – also die Vertragsunterzeichnung kurz vor der Manuskriptabgabe oder sogar erst danach. Eine regelmäßig behauptete finanzielle Benachteiligung von Jugendbuchautoren im Vergleich zu belletristischen Autoren konnte nicht belegt werden.

Laut aktuellen GfK-Zahlen entwickelt sich der Umsatz mit der Literatur für Kinder und Jugendliche positiv. In den vergangenen zwölf Monaten ist er am deutschen Buchmarkt leicht um 0,4 Prozent gestiegen und hat damit einen Anteil von 17,4 Prozent am Gesamtmarkt. Im Bereich Kinderbücher bis 11 Jahre hat sich im betrachteten Zeitraum der Titel „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ am meisten verkauft, bei den Jugendbüchern ab 12 Jahren steht mit „Echt übel!“ der achte Band aus der Reihe „Gregs Tagebuch“ an der Spitze – auch die vorangegangenen sieben Titel sind unter den aktuellen Top 15 vertreten. Die vollständigen Bestsellerlisten Kinderbuch und Jugendbuch erscheinen im neuen Börsenblatt-Spezial am Donnerstag, 18.09.2014.

Weitere Themen dieser Ausgabe:

§   Wie Verlage mit unverlangt eingesandten Manuskripten umgehen
§   Ein Fest fürs Auge: Pop-ups und Bilderbücher
§   Schräg und erzählfreudig: Novitäten finnischer Jugendbuchautoren

Fuuzle: Neuer Anbieter von weltweiten Informationen

Millionen Newsletter und RSS-Feeds in Echtzeit und in 26 Sprachen gratis verfügbar

In der digitalen Welt wimmelt es von Informationen, aber sehr vieles davon lässt sich mit Suchmaschinen im Internet nicht finden oder erst nach stundenlanger Suche mit viel Verdruss. Das innovative Unternehmen Fuuzle füllt diese Lücke. Fuuzle sammelt den Inhalt von Millionen Newslettern und RSS-Feeds weltweit,übersetzt sie sekundenschnell recht genau in 26 Sprachen und macht sie so jedem zugänglich. Es handelt sich um Informationen - meistens mit hohem Aufmerksamkeitswert - die mit Suchmaschinen nicht oder kaum auffindbar sind. Fuuzle erwartet in kurzer Zeit zwischen 15 und 90 Millionen feste Nutzer.

Am 18 September ging die Site (Beta-Version) von Fuuzle online. Firmen, Behörden, Organisationen und Verbraucher erhalten hiermit in Zukunft Zugang zu einer immensen Datenbank an spezifischen Informationen, die aus Millionen Newslettern und RSS-Feeds weltweit stammen. Hauptsächlich das Aufspüren und Bündeln von Newslettern und die Freigabe der Informationen sind neu.

Intelligente Übersetzungssoftware
Über Fuuzle hat jeder Zugang zu diesen Informationen und kann sie dann nach Themen filtern, die ihn oder sie interessieren. Was übrig bleibt, sind aktuelle, relevante Nachrichten, die in 26 Sprachen geliefert werden können. Das sind 92% aller Sprachen im Internet. Fuuzle arbeitet mit einer Software, die sowohl Wort für Wort als auch pro Satzteil übersetzt, sodass der umgesetzte Text gut lesbar und inhaltlich korrekt bleibt. Das kann man zwar nicht mit Dolmetschen vergleichen, aber wir arbeiten jeden Tag an weiteren Verbesserungen.

2,75 Milliarden Dokumente
Bei Fuuzle arbeitet eine Gruppe IT- und Marketing-Spezialisten schon seit anderthalb Jahren an der Entwicklung eines Systems, um die Millionen Newsletter und RSS-Feeds aufspüren zu können. Über die Bots von Fuuzle stehen jeden Monat mehr als 100 Millionen einzigartige RSS-Feeds und mehr als 5 Millionen Newsletter zur Verfügung. Einschließlich allerÜbersetzungen der Informationen wächst die Datenbank von Fuuzle seit diesem Frühjahr um rund 2,75 Milliarden Dokumente pro Monat.

Feedreader
Fuuzle hat mehr zu bieten als die existierenden Feedreader. Neu ist zuallererst die Kombination aus Newsletter und Übersetzung in die eigene Sprache. Dies gilt auch für die zielgerichtete Suche nach Worten und Wortkombinationen in Feeds und Newslettern. Es gibt einen sogenannten Alert-Service, mit dem die Nutzer den Zeitpunkt bestimmen können, an dem die relevanten Informationen an sie weitergeleitet werden. Fuuzle ist mehr als nur ein Feedreader mit einer begrenzten Anzahl URLs. Alle paar Minuten werden die Millionen Feeds kontrolliert, in Echtzeit übersetzt und weitergeleitet.

Breite Informationen
Die Informationen, die jetzt mit Fuuzle erschlossen werden, sind sehr breit. Von wissenschaftlichen Darstellungen der Harvard University bis zu den neuesten News über Angebote eines Onlineshops. Der Fuuzle Nutzer verliert kaum Zeit: Durch die Eingabe von Suchworten oder Suchwortkombinationen (Fuuzle Alerts) werden aus Milliarden Dokumenten genau die Informationen herausgefiltert, nach denen jemand sucht und in der eigenen Sprache angeboten.

Büros in den USA und Europa
Fuuzle ist gratis. Das Unternehmen verdient sein Geld mit Werbung. Mit dem Fuuzle AdMaster kann jeder Werbende angeben, in welchem geografischen Gebiet er werben möchte, auf welche Suchworte er sich dabei richten will und welches maximale Tagesbudget er hat. Nutzer müssen keine Angst haben, dass sie mit bildschirmfüllender Werbung überschwemmt werden. Um die Nutzerfreundlichkeit von Fuuzle zu gewährleisten, ist die Werbung klein, nicht mehr als 35 Zeichen. Fuuzle erwartet, vor allem in Gebieten mit Wissensökonomie zu wachsen: In den USA, aber auch in Europa (Großbritannien), Japan und Südkorea. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Willemstad (Curaçao), eröffnet aber in Kürze Büros in den USA und Europa (Niederlande).

Mittwoch, 17. September 2014

Kurioses über Königinnen der Lüfte

München / Wiesbaden (internet-zeitung) - Die amerikanische Fliegerin Jacqueline Cochran (1906-1980) erzählte das Märchen, sie sei als Findelkind in großer Armut bei Pflegeeltern aufgewachsen und habe ihren Namen selbst aus dem Telefonbuch ausgewählt. In Wirklichkeit waren ihre angeblichen Pflegeeltern ihre echten Eltern, wegen denen sie sich schämte.

Die englische Fliegerin Amy Johnson-Mollison (1903-1941) trug bei ihrer ersten Flugstunde einen geliehenen, viel zu großen Helm, hörte alle Anweisungen wie durch Watte, machte deswegen vieles falsch und wurde deswegen von ihrem Fluglehrer angeblich für eine Idiotin gehalten. Ungeachtet dessen galt sie bald als die berühmte Pilotin Englands.

Die deutsche Fliegerin Hanna Reitsch (1912-1979) wollte als Kind im Alter von vier Jahren mit ausgebreiteten Armen vom Balkon des Elternhauses springen und auf diese Weise fliegen. Als ihre Mutter dies verhinderte und sagte "Kind, dann wärst du ja tot", fragte Hanna "Wär ich dann beim lieben Gott. Tät er mich dann fragen: Hannerl, woll"n wir"s hageln lassen?"

Das sind drei Begebenheiten aus dem Taschenbuch "Königinnen der Lüfte von A bis Z" des Wiesbadener Autors Ernst Probst. In diesem nahezu 700 Seiten umfassenden Werk werden mehr als 200 Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen in Wort und oft auch mit Bild vorgestellt.

Ein Wildfang war die legendäre amerikanische Fliegerin Amelia Earhart (1897-1937). Sie wollte all das tun, was Jungs machten, nur besser. Amelia spielte Football, kletterte auf Bäume, baute Baumhäuser und schoss mit dem Gewehr, das ihr der alkoholkranke Vater anstelle von Puppen geschenkt hatte, auf Ratten. Einmal raste sie im Winter zum Entsetzen von Zuschauern mit einem Schlitten unter einer die Straße entlang fahrenden Pferdekutsche hindurch.

Besonders kurios war die Ursache eines Flugzeugabsturzes der amerikanischen Fliegerin Dorothy Rice Peirce (1889-1960): Sie und ihr Fluglehrer stürzten während eines Liebesaktes wegen eines technischen Missgeschicks ab, das dem Liebhaber unterlaufen war. Entenjäger, die Augenzeugen des Unfalls gewesen waren, ruderten zur Absturzstelle und sahen zu ihrer großen Überraschung, dass die zwei verunglückten Flugzeuginsassen nackt im Wasser schwammen.

Mehr Glück mit verliebten Männern hatte die neuseeländische Fliegerin Jean Batten (1909-1989). Sie fand immer wieder Verehrer oder andere Gönner, die ihre kostspieligen Flugzeugkäufe und -reparaturen sowie Langstreckenflüge finanzierten. Wenn bei einem Mann nichts mehr zu holen war, wandte sich attraktive Jean schnell und skrupellos einem anderen "Finanzier" zu.

Das Taschenbuch "Königinnen der Lüfte von A bis Z" ist beim "GRIN Verlag" (München) erschienen. Dort sind auch die Taschenbücher "Königinnen der Lüfte in Deutschland", "Königinnen der Lüfte in Frankreich", "Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland", "Königinnen der Lüfte in Europa", "Königinnen der Lüfte in Amerika", "Frauen im Weltall" und "Drei Königinnen der Lüfte in Bayern" erhältlich.

Bestellungen des Taschenbuches "Königinnen der Lüft von A bis Z" bei:

http://www.grin.com/e-book/153394/koeniginnen-der-luefte-von-a-bis-z

Elf Taschenbücher über Affenmenschen

Wiesbaden (internet-zeitung) – Elf Taschenbücher über Affenmenschen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst sind bei „GRIN – Verlag für akademische Texte“ (München) erschienen. Am umfangreichsten ist mit mehr als 400 Seiten und zahlreichen Abbildungen der Titel „Affenmenschen. Von Bigfoot“ bis zum Yeti“. Bei den übrigen zehn kleinen Taschenbüchern handelt es sich jeweils um Kapitel über einzelne Affenmenschen wie Bigfoot oder Yeti aus diesem Werk. Für diese Taschenbücher hat der japanische Künstler Shuhei Tamura eigens einige Zeichnungen von Affenmenschen und vom prähistorischen riesigen Menschenaffen Gigantopithecus angefertigt.

Ernst Probst veröffentlichte von 1986 bis heute insgesamt rund 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books. Seine Spezialitäten sind Themen über Paläontologie, Archäologie, Geschichte, Kryptozoologie, Luftfahrt, Biografien berühmter Frauen sowie Aphorismen.

Taschenbücher von Ernst Probst über Affenmenschen:

Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
Alma. Ein Affenmensch in Eurasien
Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika
Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch
Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?
Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch
Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra
Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida
Yeren. Der chinesische Affenmensch
Yeti. Der Schneemensch im Himalaja
Yowie. Der australische Affenmensch

Diese Titel kann man auf der Internetseite http://www.grin.com als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format kaufen.

Donnerstag, 11. September 2014

Wie man archäologische Funde wieder zum Leben erweckt

Eine ostbayerische Firma lässt archäologische Funde wieder lebendig werden - in Farbe und 3D. Neben den weltberühmten chinesischen Terrakotta-Kriegern hat das Unternehmen schon den römischen Kaiser Konstatin dreidimensional vermessen - ein erster Schritt, um im visuell "Leben einzuhauchen".
Altenthann (obx) - Ob eine Monumentalstatue des römischen Kaisers Konstantin oder tausende Jahre alte Grabanlagen - archäologische Funde haben einen großen Nachteil: Der Zahn der Zeit nagt über die Jahrhunderte hinweg an ihrer Substanz. Oft bedarf es großer Phantasie, um in den ausgegrabenen Bruchstücken Jahrtausende alter steinerner Zeitzeugen das pulsierende Leben in versunkenen Weltreichen und verblassten Glanz alter Pracht zu erahnen. Ostbayerische Ingenieure helfen der Phantasie jetzt auf die Sprünge. Die IT-Experten aus Altenthann bei Regensburg lassen Gräber Grenzanlagen, Burgen und sogar Skelette mit Hilfe von raffinierter Software in ihrer ursprünglichen Form wieder aufleben. Mit innovativer Technik wird alten Fundstücken wieder Leben eingehaucht. Gefragt ist ihre Arbeit nicht nur bei Museen und im Denkmalschutz, sondern auch in der Industrie.



Ein 3D-Modell einer über drei Meter hohen Marmorbüste des römischen Kaisers Konstantin. Das Originalteil der Kaiserstatue steht in den Kapitolinischen Museen in Rom. Foto: obx-news/ArcTron 3D GmbH


Wie mag sich der römische Legionär wohl gefühlt haben, der vor fast 2000 Jahren an der weltbekannten Grenzanlage Limes patrouillierte? Dank der lebensechten 3D-Animation des ostbayerischen Unternehmens ArcTron fällt es dem Betrachter leicht, sich in den römischen Soldaten hineinzuversetzen.

Der Betrieb von Firmengründer Martin Schaich hat sich neben Ausgrabungen auf die 3D-Vermessung und Animation von archäologischen Objekten spezialisiert. Die Firma entwickelt und forscht seit über 20 Jahren - vor allem in ihrem Spezialgebiet, der mehrdimensionalen computergestützten Dokumentation in der Archäologie und Denkmalpflege.

Mit Laserscannern und Fotokameras werden je nach Auftrag Landschaften, Gebäude und selbst Knochenteile akribisch erfasst. Was mit dieser Technik möglich ist, hat das Ingenieurteam im Auftrag von drei Landesdenkmalämtern über zwei Jahre hinweg bei der Rekonstruktion eines 230 Kilometer langen Abschnitts des Limes bewiesen. Dazu wurde die Landschaft aus der Luft von Helikoptern und einem eigens entwickelten Gleitflieger aus gescannt. Aus der gigantischen Datenmenge entwickelten die Spezialisten dann am Computer eine realistische 3D-Animation der antiken Grenzanlage. Bei der Vermessung der Landschaft wurden auch bisher unbekannte Kastelle und Wachtürme entdeckt.

Die Modelle der ostbayerischen Zeitreisenden sind nicht nur virtuell, es gibt sie auch zum Anfassen. Mit einem 3D-Drucker werden beispielsweise Burgen und Schlösser nach der Vermessung detailgenau als originalfarbiges Gipsmodell rekonstruiert. Alternativ können mit den Daten eine High-Tech-CNC-Fräse gespeist werden, wie sie etwa in der Werkzeugindustrie eingesetzt werden. So entstand beispielsweise aus einem Marmorblock eine perfekte Kopie einer über drei Meter großen Büste des römischen Kaisers Konstantin des Großen für eine Ausstellung in Trier.

Firmenchef Martin Schaich hat sich schon früh während seines Archäologie-Studiums in München und Regensburg für die elektronische Messtechnik interessiert. 1993 war Schaichs Unternehmen eines der ersten, das den Nutzen der digitalen Technik für die Archäologie erkannte. Laut Schaich entdecke die Industrie zunehmend die Vorteile der 3D-Modelle. So hat sein Betrieb für ein großes Energieunternehmen den Prototyp eines kompletten Braunkohlekraftwerks digital animieren lassen.

Derzeit arbeitet die Firma an Felsmotiven im norditalienischen Valcamonica-Tal, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählen.

Ein Tipp von Martin Schaich: Wer sich für die 3D-Archäologie interessiert, kann vom 06. bis 08. November auf der "denkmal"-Messe in Leipzig viele internationale Archäologie-Projekte des ostbayerischen 3D-Technologiespezialisten hautnah erleben. Experten zeigen dabei auch den Laien wie man mit einer gewöhnlichen Digitalkamera selbst 3D-Modelle herstellen kann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.arctron.de/de

Mittwoch, 10. September 2014

Weltpremiere in Burgers‘ Zoo: Nachweis über Jungfernzeugung bei Adlerrochen

Arnheim/NL. Als weltweit erster Tierpark konnte der Königliche Burgers‘ Zoo beweisen, dass eine eingeschlechtliche Fortpflanzung auch bei Rochen möglich ist. Eine genetische Untersuchung zeigt: Ein kürzlich in Arnheim geborener Adlerrochen hat keinen Vater. Das Phänomen „Parthenogenese“ ist bisher nur von einigen Reptilien-, Insekten- und Fischarten bekannt. „Bei Rochen konnte bisher hingegen noch keine Geburt nachgewiesen werden, ohne dass ein Vater im Spiel war“,  freut sich Max Janse, Biologe und Kurator im Burgers‘ Ocean, einem der sieben Öko-Displays des Tierparks.
Der Traditionszoo, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte, ist der weltweit größte Züchter von Gefleckten Adlerrochen. Im Burgers‘ Ocean, einem Aquarium mit gut acht Millionen Litern Wasser, leben zwei ausgewachsene männliche Adlerrochen zusammen mit vier Weibchen. Seit 2009 hat diese Gruppe 37 Junge zur Welt gebracht. Bei allen neugeborenen Adlerrochen wird eine DNA-Analyse durchgeführt, um sicherzustellen, welcher der beiden männlichen Rochen der Vater ist. Hierfür schneidet das Ocean-Team den Jungen nach der Geburt ein kleines Stück vom Stachel ab, ohne dass sie etwas merken. „Der Stachel der Adlerrochen befindet sich am Hinterleib am Schwanzansatz. Wenn wir etwas abknipsen, fühlt sich das an, als wenn wir uns die Fingernägel schneiden. Anschließend wächst der Stachel wieder ganz normal weiter“, erklärt Janse. „Im Labor lassen wir die DNA analysieren, die in der dünnen Hautschicht rund um den Stachel vorhanden ist. Ein perfekter Vaterschaftstest.“

Der Schlüssel zum Erfolg
Ein neugeborener Adlerrochen hat eine Spannweite von 50 Zentimetern und wiegt zwischen einem und drei Kilogramm. Ein ausgewachsenes Tier kann eine Spannweite von 1,70 Metern und ein Gewicht von 50 bis 70 Kilogramm erreichen. Adlerrochen stellen hohe Anforderungen an ihre Umgebung. Die Knorpelfische sind sehr anfällig gegenüber Parasiten, benötigen viel Platz und eine gute Wasserqualität. Im Burgers‘ Ocean stehen den Adlerrochen über 1,6 Millionen Liter Wasser zur Verfügung. Janse: „Wir nehmen uns täglich rund eine Stunde Zeit, die Tiere individuell zu füttern, sodass wir genau wissen, was und wieviel jeder Rochen gefressen hat. Diese intensive Pflege ist der Grund dafür, dass Burgers‘ Zoo momentan der weltweit größte Züchter von Adlerrochen ist.“ Leider starb das Jungtier mit der besonderen Entstehungsgeschichte nach drei Tagen an einer bakteriellen Infektion. Die Todesursache steht in keinerlei Zusammenhang mit der Tatsache, dass hier Jungfernzeugung im Spiel war.

Allgemeines
Burgers' Zoo ist an allen Tagen des Jahres geöffnet, also auch an allen Feiertagen. Es gelten folgende Öffnungszeiten: vom 1. April 2014 bis zum 31. Oktober 2014 von 9:00 bis 19:00 Uhr; vom 1. November 2014 bis zum 31. März 2015 von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Der Eintritt in den Königlichen Burgers' Zoo (bis zum 31. März 2015) beträgt für Erwachsene 19,50 Euro, für Kinder (4 bis 9 Jahre) 17,50 Euro und für Senioren (ab 65, mit gültigem Ausweis) 18,50 Euro.

Dienstag, 9. September 2014

Sodbrennen kann schmerzhaft sein

Gefährliche Dauerlösung Selbstmedikation

Frankfurt am Main (landesapothekerkammer-hessen) – Wer kennt es nicht, dieses unangenehme Gefühl, wenn der saure Mageninhalt die Speiseröhre hinaufklettert, manchmal bis in die Kehle. Schnell greifen Patienten zu Magensäure hemmenden Arzneimitteln, die kurzzeitig Beschwerden lindern. Trotzdem warnt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, vor einer dauerhaften Selbstmedikation: „Wenn man mit den Medikamenten Beschwerdefreiheit erzeugt, sorgt man unter Umständen dafür, dass ernsthafte Erkrankungen lange Zeit unentdeckt bleiben und eventuell nicht mehr heilbar sind.“
Sodbrennen entsteht, wenn saurer Mageninhalt die empfindliche Speiseröhre hinaufsteigt. Der menschliche Magen enthält von Natur aus 0,5% Salzsäure, die sowohl für die Verdauung als auch für die Desinfektion des Mageninhalts erforderlich ist. Die gesunde Magenschleimhaut wird von der Säure nicht weiter angegriffen. Bei lang anhaltendem Sodbrennen kann allerdings die sensible Speiseröhre Schaden nehmen. Viele Menschen leiden unter Sodbrennen. In den meisten Fällen ist das brennende Gefühl unangenehm, aber harmlos. Sogenannte Säurelocker wie Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten oder Gewürze können die Beschwerden hervorrufen. In diesen Fällen verschwindet das Sodbrennen einige Zeit nach dem Essen wieder oder kann mit Hilfe einer Kautablette sofort behoben werden. Nehmen Patienten regelmäßig Schmerztabletten zu sich, kann auch das saures Aufstoßen hervorrufen. Durch einige Schmerzmittel kann der Säureschutzmechanismus des Magens außer Kraft gesetzt und die Magenschleimhaut angegriffen werden. Ebenso kommen Stress und eine Fehlfunktion des Schließmuskels, der den Magen von der Speiseröhre trennt als Auslöser in Frage. Nur bei dauerhaftem Sodbrennen, das häufiger als zwei Mal pro Woche auftritt, sollten Betroffene einen Arzt konsultieren.
Arzneimittel gegen Sodbrennen lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Magensäurebinder neutralisieren die Säure im Magen und sorgen praktisch für sofortige Beschwerdefreiheit. Sie sind als Kautabletten und in Gelform im Portionsbeutel verfügbar und zur Behandlung von gelegentlichem Sodbrennen hervorragend geeignet. Daneben sind die sogenannten Protonenpumpenhemmer oder PPI´s erhältlich, die die Bildung von Magensäure verhindern und daher unter den Namen Magensäurehemmer bekannt sind. Sie wirken nicht augenblicklich, sondern erst nach Stunden. Dafür hält die Wirkung mindestens 24 Stunden an. Die Medikamente, die Patienten rezeptfrei erhalten, sind sehr wirksam und beseitigen Sodbrennen zuverlässig. Wenn man häufig unter Sodbrennen leidet, lassen sich die Beschwerden dadurch bequem unterbinden. Je länger Patienten Protonenpumpenhemmer einnehmen, desto schwerer fällt Ihnen das Aufhören: „Wenn die normale Magensäurebildung wieder einsetzt, empfinden das einige Patienten als unangenehm. Der Rückgriff auf das bewährte Medikament ist dann schnell getan und die Patienten werden zu Dauereinnehmern“, schildert Erika Fink.
Sowohl bei der Einnahme von Magensäurebindern als auch von Magensäureblockern ist zu bedenken, dass sie sich mit einigen anderen Arzneimitteln nicht vertragen. Deshalb sollten Patienten auf jeden Fall vor der Selbstbehandlung fachlichen Rat vom Arzt oder Apotheker einholen, auch wenn sie das Gefühl haben, dass die Beschwerden harmlos sind.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.

Montag, 8. September 2014

Lernen von Landbriefträgern: Manager verrät Erfolgsgeheimnisse seiner Eltern


                     15 ganzheitliche Managment-Tipps aus einer heilen Welt
                     Ein ungewöhnliches Motivationsbuch des Elin-COO Oskar Kern

Wie er das geschafft hat? Oskar Kern, als Manager Herr über 250 Millionen Euro Umsatz und 1500 Mitarbeiter, musste bei einem Galadiner nicht lange über diese Frage nachdenken. „Alles, was ich brauchte, habe ich von meinen Eltern gelernt“, sagte er. Die verfügten nicht, wie seine Zuhörer meinten, über klingende Namen und geheimnisvolle Netzwerke. Vielmehr waren sie Landbriefträger in dem abgelegenen oberösterreichischen Dorf Liebenau.
Oskar Kern entführt in seinem ungewöhnlichen Motivationsbuch „Briefträgerkind“ (edition a, 19,95 Euro) in dieses Dorf und erzählt verblüffend aber einleuchtend, wie er als Junge, der seinen Vater und seine Mutter manchmal auf ihren weiten Wegen über das Land begleiten durfte, von ihnen kleine Lebensweisheiten aufschnappte. Die kommen in seinem Buch nicht als die neuesten Management-Tricks daher, sondern als ganzheitliche Strategien, die Menschlichkeit als Erfolgsmodell in den Mittelpunkt rücken. „Ich will meine Leser vor allem motivieren, wieder darauf zu vertrauen, dass Menschlichkeit im pragmatischen Sinn des Wortes funktioniert, und zwar besser als alles, was uns herkömmliche Karriereberater so empfehlen können“, sagt Oskar Kern.
Spaß statt Status
„Öffne auch manchmal eine Tür, hinter der ein Hund bellt“, lautet dann etwa einer von Kerns Landbriefträger-Tipps. Er erzählt, wie sein Vater, trotz diverser Bissattacken verärgerter Haushunde, sich beim Zustellen von Briefen, Paketen und Prospekten nie einschüchtern ließ. Schließlich ist meist ist der Gedanke an das Objekt der Angst bedrohlicher als das Objekt selbst, meint Kern, oder anders ausgedrückt: Die wenigsten Hunde sind so schrecklich, wie sie klingen.
„Lass dich nicht ins Postamt locken“, lautet ein anderer der insgesamt 15 Tipps. Kern empfiehlt darin seinen Lesern, sich nicht durch oberflächliche Karriereverlockungen von dem abhalten zu lassen, was sie am liebsten tun. So war sein Vater Briefträger aus Überzeugung und schlug deshalb die besser dotierte und vor allem im Winter wesentlich bequemere Option, im Postamt am Schalter zu arbeiten, aus. Kern: „Karriere funktioniert nie über das Schielen nach Status oder wirtschaftlichen Vorteilen, sondern immer nur über die eigene Ambition.
„Mach Pause, wenn du sie brauchst (und nicht, wenn es deine Urlaubsplanung vorsieht)“, lautet ein weiterer Tipp aus der rauen Gegend im Norden Oberösterreichs. Kern hat erlebt, wie sein Vater selbst im größten Stress sich die Zeit nahm, seine Postler-Puch abzustellen und sich auf seinen Routen quer durch die Wälder und Wiesen unter einen Baum zu setzen. „So viele Menschen wollen ihre Erholung auf einen Zeitpunkt in der firmeninternen Urlaubsplanung festlegen“, sagt Kern. „So funktionieren Menschen aber nicht. Wenn jeder Mitarbeiter Pausen dann macht, wenn er sie braucht, ist das für ihn selbst und für sein Unternehmen besser, auch wenn er dafür einmal aus Zeitplänen ausschert.“
Gib so viel du kannst, es kommt zu dir zurück.
Kern füllt sein Buch mit der berührenden Schilderung seiner Kindheit am Land in den 1980-er-Jahren, erzählt über die Langsamkeit des Lebens vor Anbruch des Internet-Zeitalters und lässt reale Figuren wie den Förster, die Dorfgendarmen, den Dorfwirt, die Bauern und den obligaten ganz und gar exotischen Deutschen aufleben. Aus dieser Welt generiert er dann auch den Tipp „Bist du dir deiner Sache sicher, folgen dir die anderen irgendwann“. Was er am Beispiel seiner Mutter belegt, die sich als Putzfrau des Postamtes in den Kopf setzte, als erste Briefträgerin in die Männerdomäne einzubrechen und schließlich die graue Eminenz des Postamtes wurde.
Programmatisch laufen seine Tipps auf das sensible Wahrnehmen des jeweiligen Gegenübers und das eigene Teilsein eines größeren Ganzen hinaus. „Es geht nie um die Briefe, sondern immer nur um die Menschen“, hat er von seinen Eltern gelernt, oder: „Gib so viel du kannst, es kommt zu dir zurück.“

Rückfragen: Gudrun Angerer edition a mobil: +43(0)676546 7602 Mail: gudrun.angerer@edition-a.at

Wenn der Körper nicht mehr gehorcht

Epilepsie: So lassen sich Risiken im Alltag besser meistern

Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Das Thema Epilepsie wird in unserer Gesellschaft oft stiefmütterlich behandelt. Rund 800.000 Menschen sind in Deutschland von Epilepsie betroffen, in der Öffentlichkeit wird die Erkrankung jedoch fast gar nicht wahrgenommen. Aus ganz unterschiedlichen Gründen leiden Menschen unter epileptischen Anfällen und der damit einhergehenden, oft lebenslang notwendigen Therapie.
Epilepsie ist seit der Antike bekannt. Caesar, Leonardo da Vinci und Napoleon sollen an den Krampfanfällen gelitten haben, die in jedem Alter auftreten können. Gründe für die Anfälle lassen sich zum Teil auf konkrete Ursachen wie Missbildungen im Gehirn, eine genetische Disposition, Hirnverletzungen oder auf Folgen eines Schlaganfalls zurückführen. Dabei gibt es verschiedene Formen der Anfälle. Je nach Stärke und Verlauf können diese mit unkontrollierten Zuckungen, Verkrampfungen und Bewusstseinsverlust des Betroffenen einhergehen. Sie sind für den Patienten physisch und psychisch sehr belastend, gleichzeitig auch sehr irritierend für uninformierte Beteiligte. Tatsächlich gefährlich ist der so genannte „Status Epilepticus“. Diese Anfallsart kann länger als zehn Minuten andauern. Oft kann sich der Patient davon nicht wieder selbstständig erholen.
Worauf müssen Betroffene und Angehörige achten? Wie kann der Apotheker den Patienten auf dem Weg in ein geregeltes Leben mit Arbeit, Familie und Freizeit unterstützen? Einige Verhaltensregeln helfen, den Alltag mit Epileptikern sicherer zu gestalten:
  • Bewahren Sie Ruhe! Die meisten Anfälle dauern weniger als zwei Minuten.
  • Verhindern Sie Verletzungen und lassen Sie den Betroffenen auskrampfen. Entfernen Sie gefährliche Gegenstände oder polstern Sie Pfosten oder Türkanten ggf. ab, beispielsweise mit Decken.
  • Bringen Sie den Betroffenen, nachdem er ausgekrampft hat, in eine stabile Seitenlage, damit dieser möglicherweise nicht an dem eigenen Erbrochenen erstickt.
  • Verständigen Sie unbedingt den Rettungsdienst, wenn Ihnen der Betroffene und seine Erkrankung nicht bekannt sind. Ist Ihnen bekannt, dass der Betroffene Epileptiker ist, sollte die Rettung alarmiert werden, wenn der Krampf länger als fünf Minuten dauert.
  • Bleiben Sie nach dem Anfall bei dem Betroffenen, bis er klar ist und sich orientieren kann. Das kann unter Umständen einige Zeit dauern, da der Betroffene nach dem Krampf in eine Nachschlafphase fällt.

Die Medikation bei Epilepsie gestaltet sich oft kompliziert. Im ersten Schritt gelingt eine stabile Ersteinstellung nur bei 50 Prozent der Patienten. Eine grundlegende Voraussetzung für den Therapierfolg ist die zuverlässige Einnahme durch den Patienten, Geduld sowie eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Arzt beziehungsweise Apotheker, der die Feinabstimmung der Medikation übernimmt. Nur auf diesem Weg kann die erfolgreiche Einstellung auf das passende Medikament stattfinden.

Eine besondere Herausforderung stellt das Thema Verhütung für Epileptikerinnen dar. Manche Medikamente wie beispielsweise Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin oder Oxcarbazepin beeinträchtigen die Wirksamkeit der Anti-Baby-Pille. So rechnet man mit bis zu doppelt so vielen ungewollten Schwangerschaften bei Epilepsiepatientinnen, die mit der Pille verhüten. Auch hormonhaltige Vaginalringe oder Hormonpflaster wirken nicht zuverlässig. Wer eine Schwangerschaft verhindern möchte, sollte sich deshalb nicht auf die hormonelle Verhütung verlassen, sondern besser andere Verhütungsmethoden wählen. Eine gute Möglichkeit sind Kupferspiralen, weil sie nicht unmittelbar auf Hormonbasis wirken.
Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach drei Staatsexamina erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.