Interview mit Heiko Richter von „Hit-TV.eu“, Plattform für Internetfernsehen in Zwickau (Sachsen) – http://hit-tv.eu
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Frage: Herr Richter, beim „Medientreffpunkt Mitteldeutschland“ in Leipzig haben Sie erstmalig den Prototyp der „Universal Set Top Box EWMS HT 100 / EWMS HT 500“ vorgestellt. Wie war bisher die Resonanz?
Antwort: Die Resonanz war sehr erfreulich. Das Objekt der Begierde wurde ungläubig begutachtet. Man hat gesehen, dass es bei vielen Leuten arbeitete. Von einer kleinen Firma wie der unseren erwartet man nicht ein so neuartiges Produkt. Wäre die Box von einem Hersteller mit einem entsprechenden Markennamen gekommen, wäre die Box ein Thema gewesen, das durch die gesamt Presse gegangen wäre. Bei uns war die Medienresonanz etwas zurückhaltender, aber es gab sie auch.
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Frage: Was ist die wichtigste Funktion dieser Box?
Antwort: Als wir im vergangenen Jahr das Interview zum Thema „Wie stelle ich mir die optimale Internet-TV-Box vor?“ führten, habe ich schon viele Antworten darauf gegeben. Eine direkte wichtigste Funktion gibt es nicht, es sind eher viele Funktionen, die in einem Gerät zusammengefasst sind. Bei der EWMS HT 100 haben wir versucht, alles zum Thema Internet und TV in eine Set Top Box zu integrieren. Man kann also gestreamte Webinhalte wiedergeben, ebenso wie On Demand-Angebote und Peer to Peer-Angebote. Es werden Online-Videotheken und Online-Videorecorder integriert und man wird auch einige andere Funktionen, die man vom Internet her kennt, in der Box wieder finden z. B. direktes Shopping oder Community-Elemente. Die gesamte Box ist durch die Verbindung zum Internet von Natur aus rückkanalfähig und wir können auch für die Fernsehsender mit der Box eine Quotenmessung durchführen. Die EWMS HT 500 hat zusätzlich Empfangsmöglichkeiten für DVB – T / C / S/S2. Das bedeutet, man braucht sich bei einem eventuellem Umzug kein neues Gerät kaufen. Grundziel war es, TV-Inhalte unabhängig vom Übertragungsweg auf das heimische Fernsehgerät zu bringen. Natürlich kann man auch Webradio hören.
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Frage: Was erhoffen Sie sich von dieser Box?
Antwort: Der Trend geht in Zukunft dahin, dass Internet und Fernsehen zusammen fließen. Dies konnte man auch beim "Medientreffpunkt Mitteldeutschland" von verschiedenen Fachleuten hören.
Mit den EWMS Boxen sind wir einen Schritt weiter, denn mit diesen haben wir das Zusammenwachsen bereits vollzogen. Unsere Hoffnung ist, dass sich die Box und deren Prinzip am Markt durchsetzt. Unser System ist offen gehalten und wird ständig weiter entwickelt. Wir bieten neben unseren Boxen darüberhinaus auch anderen Herstellern an, eigene Geräte auf Basis unserer Technologie zu entwickeln und herzustellen. Eine Lizensierung des Systems ist prinzipiell möglich. So werden von vornherein Schnittstellen und Standards zwischen Anbietern und Hard- und Softwareherstellern definiert. Dies hilft letztendlich allen.
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Frage: Für wen ist diese Box interessant?
Antwort: Eigentlich für jeden, der sich ein neues, zukunftssichere Gerät kaufen möchte. Letztendlich hat man eine vollwertige HD-taugliche Box.
Die vielen Funktionen, die wir in die Box hinein bringen, setzen allerdings aber auch ein Minimum an technischem Verständnis voraus. Obwohl wir versuchen alles so einfach wie möglich zu halten, sollte man doch einige Grundkenntnisse haben. Die Bedienung der EWMS Boxen wird jedoch einfacher sein, wie eine Webseite auf dem PC aufzurufen. Hier werden wir auch auf Wünsche der Zuschauer reagieren und die Software optimieren. Ich jedenfalls würde die Box sofort kaufen.
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Frage: Kann man mit dieser Box auch Clips von Videoplattformen im Internet auf den Bildschirm eines Fernsehgerätes übertragen?
Antwort: Theoretisch ist die Box in der Lage alle Videoinhalte aus dem Web wiederzugeben. Hier setzt uns aber das Urheberrecht Grenzen. Momentan verhandeln wir mit verschiedenen Anbietern, was jedoch nicht immer einfach ist, da wir bestimmte Übergabe-Parameter zum Einarbeiten in die Box brauchen. Da die Box mit einer Fernbedienung ausgeliefert wird, muss der Entwickler alle Tastatur- und Mausbefehle so anpassen, dass sie mit der Fernbedienung ausführbar sind.
Wer also Anbieter ist und von Anfang an dabei sein will, kann sich gern bei uns melden. Bei uns ist jeder Anbieter willkommen egal ob PayTV oder FreeTV oder ???? Wir finden eine Lösung.
In Zukunft wird es auch einen Programmier-Baukasten geben, wo jeder Plug Ins entwerfen kann, um eigene Inhalte in die Box einzufügen.
Für Internet-TV-Anbieter werden wir auf der Seite http://www.EWMS-Box.de eine Seite schalten, wo man seinen Internet-TV- Stream oder Beiträge anmelden kann. Hierfür werden wir die neuen Standards, die momentan vom IPTV-Verband festgelegt werden, zu Grunde legen.
Interessant ist vielleicht hier auch, dass wir die Sat-Kanäle nicht direkt abgreifen sondern via Datenbank verwalten. Dies bedeutet, der Zuschauer braucht sich nicht mehr um Neuaufschaltungen zu kümmern. Neue Sender sind einfach da und man braucht keinen Suchlauf mehr zu starten.
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Frage: In welcher Qualität werden Filmbeiträge mit der Box auf TV-Geräte übertragen?
Antwort: Die Qualität des Beitrags oder der Sendung hängt prinzipiell vom Absender des Signals ab. Hardwareseitig sind alle Boxen jedoch HD-fähig. Wenn ein Video nur in geringer Auflösung vorhanden ist, kann die Box es nur in dieser Auflösung wiedergeben. Aus einem Esel kann man natürlich kein Rennpferd machen. Wenn das Ausgangsmaterial in HD vorliegt, (wie z. B. bei Hit-TV.eu) kommt man in den vollen Genuss der Qualität. Ich glaube, hier wird sich aber auch auf Anbieterseite in den nächsten Jahren viel tun. Ich denke mit Briefmarken-Videos ist in Zukunft kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
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Frage: Kann die Box von Laien an Computer und Fernsehgerät angeschlossen werden?
Antwort: Darin sehe ich kein großes Problem. Die Box ist von Haus aus vorkonfiguriert. Man stellt die EWMS Box hin und verbindet sie mit dem TV-Gerät. Anschließend verbindet man sie mit seiner Sat-Anlage oder DVB-T-Antenne oder seinem Kabelanschluss (bei der HT 500). Dann verbindet man die Box mit dem heimischen Netzwerk per Kabel oder WLAN. Danach kann man die Box einschalten. Jetzt fährt sie in den Grundbetriebszustand und ist in den Grundfunktionen einsatzfähig. Mehr ist nicht zu tun.
Möchte man in den Genuss des vollen Funktionsumfanges kommen, ist es notwendig, dass man User anlegt. Dies wiederum hat viele Vorteile. Jeder Zuschauer kann sich die Box und die Funktionen selbst nach seinen Wünschen und Interessen zusammenstellen. Ebenso wird dem Jugendschutz Rechnung getragen und es kann die Bezahlfunktion aktiviert werden, um via Box z. B. bei einem Shoppingkanal mit der Fernbedienung einzukaufen. Mit der User-Einstellung kann sich jeder seine Lieblingssender auf die Zahlentastatur legen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei Mutter, Vater, Tochter und Sohn durchaus ziemlich unterschiedlich ist. Weitere User bezogene Funktionen sind bereits angedacht.
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Frage: Was bedeutet Quotenmessung und warum wurde diese Funktion mit integriert?
Antwort: Momentan wird die Quotenmessung von der GfK durchgeführt. Dieses System ist von den großen Öffentlich-Rechtlichen und privaten Sendern finanziert und funktioniert für diese auch sehr gut. Dieses System ist jedoch für kleine und mittlere Sender nicht so gut geeignet, da die territoriale Ausdehnung z. B. von Lokalsendern nicht in dem Messbereich dargestellt werden kann. Hier bieten die EWMS Boxen eine Alternative. Mit diesen ist es möglich, auch kleinere Gebiete zu erfassen. Gerade für kleine Anbieter ist es eine durchaus existenzielle Frage Zuschauerzahlen glaubwürdig darzustellen. Da außer Öffentlich-Rechtlichen Sendern alle Sender von der Werbung abhängig sind, sind Zuschauerzahlen für die Finanzierung der Sender notwendig.
Selbstverständlich werden die Messungen und die Auswertungen im Rahmen der strengen deutschen Datenschutzbestimmungen durchgeführt. Hierfür werden wir das System von einem öffentlichen Datenschutzbeauftragtem überprüfen lassen und es freiwillig für diesen zu jeder Zeit zugänglich machen. Es braucht also niemand Angst zu haben, dass hinterlegte Daten in unseriöse Hände gelangen.
Durch diese Funktion tragen wir jedoch dazu bei, dass es auch in Zukunft ein reichhaltiges FreeTV-Angebot geben wird.
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Frage: Was kostet die Box und wo kann man sie kaufen?
Antwort: Ein genauer Preis ist noch nicht festgelegt. Diese Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab, die wir noch nicht bis ins Letzte kennen. Es wird sich aber im Rahmen der bisherigen auf dem Markt verfügbaren Geräte belaufen.
Vom Zeitraum ist es genauso schwierig eine Aussage zu treffen. Vergangene Woche haben wir beschlossen einen Feldversuch zu starten, um die Hard- und Software zu optimieren. Dieser ist die Vorstufe einer Produktion.
Für Leute die es nicht erwarten können, besteht jedoch die Möglichkeit an diesem Feldversuch teilzunehmen. Da wir jedoch ein kleines Unternehmen sind und alle EWMS Boxen in Handarbeit gefertigt werden müssen, ist es notwendig, dass vom Tester die Hardwarekosten übernommen werden müssen. Dies liegen bei ca. 1000 Euro. In Anbetracht dass vergleichbare Media Center-PCs weitaus höher im Preis liegen, ist dies ein angemessenes Angebot. Wer also Interesse hat mitzumachen, kann sich gern bei uns melden. Selbstverständlich ist die Hardware nach der Bezahlung des Unkostenbeitrages sein Eigentum. Man sollte jedoch immer bedenken, es ist ein Test und noch kein vollendetes, fertiges Produkt.
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Die Fragen stellte der Wiesbadener Journalist und Betreiber der Weblogs http://medien-news.blog.de und http://internetfernsehen-von-a-z.blogspot.com
Dienstag, 13. Mai 2008
Was die „Universal Set Top Box EWMS HT 100 / EWMS HT 500“ alles kann
Montag, 12. Mai 2008
"yasni": Interessante Personensuchmaschine
Wiesbaden (internet-zeitung) – „yasni“ heißt eine Personensuchmaschine, die alle öffentlich verfügbaren Informationen und Suchergebnisse zu einem Namen auf einer einzigen Webseite anzeigt. Und zwar egal ob Texte, Bilder oder sonstige Daten, egal ob Medienberichte, Netzwerk-Profile oder Forenbeiträge. Diese ungewöhnliche Personensuchmaschine ist unter der Adresse http://www.yasni.de im Internet zu finden.
Bei „yasni“ kann jeder für sich, seine Verwandten, Freunde oder Bekannten die Suchergebnisse, individuelle Weblinks oder Tags zu einem persönlichen Personen-Profil zuordnen, die auch wirklich nur zu dieser Person gehören. Denn die meisten Treffer, die man bei der Suche nach einer bestimmten Person im Internet findet, gehören zu mehreren verschiedenen Personen.
„Wer will schon mit unseriösen Namensvettern in Verbindung gebracht werden?“ sagt „yasni“.
Freitag, 9. Mai 2008
Lesenswertes über Kryptozoologie
Wiesbaden (internet-zeitung) - Wer sich für Kryptozoologie interessiert, findet im Internet viele Webseiten mit interessanten Themen. Eine lesenswerte Auswahl von Weblogs, die sich mit Kryptozoologie befassen, gibt es unter der Adresse http://www.technorati.com/people/technorati/Whip zu entdecken:
Bestiarium
http://bestiarium.kryptozoologie.net
Kryptozoologie Artikel-Archiv
http://www.kryptozoologie.net/artikel
KryptoFiction
http://www.kryptozoologie.net/kryptofiction
Vereinsinformationen
http://www.kryptozoologie.net/info
Der einsame Schütze
http://www.einsamer-schuetze.de
Twilight-Line
http://www.twilightline.com
KryptoKids
http://www.kryptozoologie.net/kryptokids/cms
Hall of Darkness
http://furrywelt.drachenstark.de
Ann Jarvis: Sie erfand den Muttertag

Leseprobe aus dem Taschenbuch "Superfrauen 11 - Feminimus und Familie" von Ernst Probst:
Der weltweit gefeierte Muttertag ist der amerikanischen Werbeleiterin Ann Jarvis (1864-1948) aus Philadelphia zu verdanken. Die ehemalige Lehrerin, die später zur Werbung umschwenkte, machte sich nach dem Tod ihrer Mutter immer wieder Vorwürfe, der Verstorbenen zu deren Lebzeiten nicht genug Liebe entgegengebracht zu haben. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass man den Muttertag zuerst in den USA und später auch anderswo eingeführt hat.
Ann Jarvis wurde am 1. Mai 1864 als Tochter eines Methodistenpredigers in West Virgina geboren. Ihre Mutter hatte elf Kinder zur Welt gebracht, sich ihr Leben lang – vor allem für die Mütter – sozial engagiert und wiederholt den Wunsch nach einem „Memorial Mother’s Day“ geäußert. Ann war noch keine zwei Jahre alt, als ihre Eltern nach Grafton bei Webster (West Virginia) zogen. Nach dem Tod des Vaters 1902 zogen die Mutter, Ann und ihre Schwester Lillie nach Philadelphia (Massachusetts).
Schon zu Lebzeiten ihrer Mutter kämpfte Ann Jarvis für die Rechte der unterdrückten und entrechteten Frau. Dies bedeutete damals, dass man sie in der Öffentlichkeit, teilweise auch bei ihren Geschlechtsgenossinnen, nicht so recht für voll nahm. Sie selbst machte sich lächerlich und man machte sich über sie lustig, doch bei ihrer Mutter fand sie viel Rückhalt und Unterstützung.
Am 12. Mai 1907, dem zweiten Sonntag nach dem Todestag ihrer am 9. Mai 1905 gestorbenen Mutter, hielt Ann Jarvis mit Freunden eine private Gedenkfeier ab und regte dabei erstmals im kleinen Kreis an, man solle auch den lebenden Müttern einen Ehrentag widmen. Ein Jahr später – am zweiten Maisonntag 1908 – ließ sie die Gedenkfeier als offiziellen Gottesdienst wiederholen.
Einer der ersten Prominenten, dem die unverheiratete und kinderlose Ann Jarvis ihre Idee vortrug, jeweils am zweiten Sonntag im Mai sollten alle Menschen ihre Mütter durch einen Besuch, Blumen und ein kleines Geschenk besonders ehren, war der Bürgermeister von Philadelphia. Er hörte aufmerksam zu, fand diesen Gedanken gut, betrachtete sich aber dafür nicht zuständig.
Der Verlauf des Gespräches mit dem Bürgermeister erweckte in Ann Jarvis eine unglaubliche Energie. Zuhause angekommen, begann sie einen gigantischen Werbefeldzug, der etliche Jahre dauerte. Sie schrieb mit der Hand mehr als 100000 Briefe an Gouverneure, Industrielle, Frauenvereine, Geistliche und Abgeordnete, sprach mit wichtigen Persönlichkeiten, hielt zahlreiche Vorträge über die Befreiung der Frau und gab Broschüren heraus. Auf diese Weise opferte sie allmählich ein Vermögen für Porto und Reisen.
Der erste Erfolg für Ann Jarvis stellte sich ein, als man in Charleston (Virginia) den Muttertag einführte, bald folgte der US-Bundesstaat Pennsylvania diesem Beispiel. Später erklärten sich zwei Abgeordnete aus Alabama und Texas bereit, dem Kongress in Washington einen Antrag vorzulegen, für alle Bundesstaaten der USA den „Mother’s Day“ (Muttertag) zu empfehlen.
1912 führte die „General Conference of the Methodist Episcopal Church“ den Muttertag als kirchlichen Feiertag ein. Am 10. Mai 1913 beschloss der amerikanische Kongress, künftig solle in jedem Jahr am zweiten Sonntag im Mai offiziell der Muttertag begangen werden. Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson (1856–1924) unterzeichnete das entsprechende Gesetz.
In den USA wurde der Muttertag erstmals als „General Memorial Day of all Mothers“ am 9. Mai 1914 gefeiert. Damit war eigentlich das Lebenswerk von Ann Jarvis gekrönt. Doch der Erfolg in den USA spornte sie an, ihre Idee in allen Ländern der Erde zu verwirklichen.
Mit dem amerikanischen Muttertag konkurrierte anfangs in England der dort bereits seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare „Mothering Sunday“ an Mitfasten – Lätare bzw. vierter Fastensonntag –, den ein „Mothering Sunday Movement“ wiederbeleben wollte. Durch die Heilsarmee setzte sich 1917 der Muttertag in der Schweiz durch, 1918 führte man ihn in Norwegen und 1919 in Schweden ein.
In Deutschland beschloss 1922 der Verband der Blumenhändler, eine Werbekampagne für den Muttertag zu starten. Außerdem traten volkserzieherisch und bevölkerungspolitisch engagierte Verbände wie der „Reichsbund der Kinderreichen zum Schutze der Familie“ für diesen Gedenktag ein. Entscheidend dafür war auch der Gedanke, die Leistungen und Opfer der Mütter während des Ersten Weltkrieges (1914–1918) für das Land zu würdigen.
Presse und Rundfunk in Deutschland unterstützten das Vorhaben. In einem Leitartikel aus jener Zeit hieß es, der Muttertag wäre ein trefflicher Bundesgenosse gegen die Verrohung, Verflachung und Entseelung der Zeit. Die der katholischen Kirche nahestehende Presse dagegen äußerte sich zurückhaltend und befürchtete, ein derartiges profanes Fest könnte das öffentliche Leben weiter „entchristlichen“.
Am 13. Mai 1923 fand der schöne Brauch des Muttertags auch in Deutschland Eingang. Die Bevölkerung nahm die neue Idee anfangs zögernd an. Es dauerte Jahre, bis sich der Brauch durchsetzte. Offiziell wurde der Muttertag in Deutschland 1933 eingeführt und in den Dienst der nationalsozialistischen Sache gestellt. Als Höhepunkte galten später die Muttertagsfeiern, in denen Mütter mit vier und mehr Kindern das „Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“ erhielten.
Ann Jarvis nahm an, der Muttertag würde dem Gedanken der Gleichberechtigung der Frau nützen. Doch bald spürte sie, dass der Muttertag das Bild der Frau erneut und sogar umfassender einengte. Die Mutter als Symbol der Häuslichkeit, des Friedens in der Familie, der Aufopferung für Kind und Mann, gewann mit zunehmender Kommerzialisierung dieses Tages fast kindlich-naive, zumindest „entmündigte“ Züge.
Ann Jarvis sah in der einseitigen kommerziellen Ausschlachtung des von ihr ideell gedachten Muttertages eine grobe Verfälschung ihres Anliegens. Sie prozessierte deswegen und verlor dabei ihr gesamtes Vermögen. Völlig mittellos und vor Hunger entkräftet wurde sie von Frauen, die sich an sie und ihren Kampf um ihre Rechte erinnerten, in einer zugigen Dachkammer aufgestöbert. Diese Besucherinnen kümmerten sich darum, dass sie ihren Lebensabend in einem Altersheim verbringen konnte.
1946 fragte ein Reporter die 82-jährige Ann Jarvis, ob sie glücklich darüber sei, dass sich der Muttertag weltweit durchgesetzt hat. Ihre Antwort lautete: „Ich bin glücklich und unglücklich zugleich. Mein Sieg ist zugleich auch meine Niederlage geworden. Es sollte ein Tag des Herzens und kein Tag des Geldbeutels sein!“ Die zuletzt blinde Ann Jarvis starb am 24. November 1948 im Alter von 84 Jahren in West Chester (Pennsylvania) in einem Armenhaus.
Im Todesjahr von Ann Jarvis wurde der Muttertag bereits in mehr als 40 Ländern am zweiten Maisonntag gefeiert. In der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) beging man den Gedenktag offiziell am „Internationalen Frauentag“ jeweils am 8. März. Dagegen fand der Muttertag in der Bundesrepublik Deutschland bald zu seinen gewohnten Inhalten und Formen zurück.
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Bestellungen des Taschenbuches "Superfrauen 11 - Feminimus und Familie" bei:
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Superfrauen+11
Taschenbuch stellt "Königinnen der Lüfte" vor
Wiesbaden (internet-zeitung) - Welche Deutsche wurde der erste weibliche Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf? Die Antwort lautet: Hanna Reitsch (1912-1979). Sie ist eine der zahlreichen "Königinnen der Lüfte", die in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt werden. Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" http://www.grin.de erschienen und beim Buchgroßhändler "Libri" zum Preis von 14,99 Euro unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.html erhältlich.
Hanna Reitsch wollte im Alter von vier Jahren mit ausgebreiteten Armen vom Balkon des Elternhauses springen. Als ihre Mutter dies verhinderte und sagte: "Kind – dann wärst du ja tot", fragte Hanna: "Wär ich dann beim lieben Gott? Tät er mich dann fragen: "Hanna, woll'n wir's hageln lassen?" Damals imponierte ihr nichts mehr als ein starker Hagel.
Tollkühn war auch die deutsche Fliegerin Elly Beinhorn (1907-2007), die ein legendenumwobenes Leben führte und die sportlichen Anfänge der Fliegerei prägte. Früh wurde sie von dem deutschen Fliegeridol Ernst Udet (1896-1941) gewarnt: "Liebes Kind, wenn du so weitermachst, fällst du bald anständig auf die Schnauze". Wenige Wochen später blieb nach einem Absturz von ihrem ersten kleinen Flugzeug nur noch ein Trümmerhaufen übrig und Elly telegraphierte an Udet: "Vorausgesagter Bruch hat planmäßig stattgefunden".
Zu den "Königinnen der Lüfte" zählt Ernst Probst auch die Französin Jacqueline Auriol (1917-2000), die als erste Frau schneller als der Schall flog. Sie und die Amerikanerin Jacqueline Cochran – ein Findelkind, dessen genaues Alter und richtiger Name nicht bekannt sind - erkämpften sich abwechselnd den Ruf, die "schnellste Frau der Welt" zu sein. Furore in der Fliegerwelt machten auch Florence "Pancho" Barnes (1901-1975) als erste amerikanische Stuntpilotin, Melli Beese-Boutard (1886-1925) als erste deutsche Pilotin, Anne Morrow-Lindberg (1906-2001) als erste amerikanische Segelfliegerin, Katherine Stinson (1891-1977) als erste Himmelsschreiberin, Käthe Paulus (1868-1935) als erste deutsche Fallschirmspringerin und Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg (1903-1945) als deutsche Testpilotin.
Nicht wenige "Königinnen der Lüfte" kamen bei Flugzeugabstürzen ums Leben. Manche von ihnen - wie die Amerikanerin Amelia Earhart (1897-1937), die erste Frau, die zwei Mal den Atlantik überflog, und die britische Prinzessin Anne Löwenstein-Wertheim (1864-1927) - wurden nach ihrem letzten Flug nie gefunden.
Weblink:
http://fliegerinnen.blogspot.com
Eugen Drewermann: "Die 10 Gebote zwischen Weisung und Weisheit"
Beschreibung des Videos:
Eugen Drewermann spricht über "Die 10 Gebote zwischen Weisung und Weisheit". Er gebraucht offene Worte über die Gefahren, wenn man diese 10 Gebote wörtlich nimmt und in den Dienst von Macht stellt.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Weblog informiert über "Superfrauen"-Buchreihe

Wiesbaden (internet-zeitung) – Das Weblog "Superfrauen" mit der Internetadresse http://superfrauen.blogspot.com informiert über die 14-bändige Taschenbuchreihe "Superfrauen", die 2001 erstmals im Verlag Ernst Probst erschienen und nach dessen Schließung von Dezember 2006 bis zum Frühjahr 2008 vorübergehend nicht mehr im Handel war. Die jetzt in einem anderen Verlag wieder erhältliche "Superfrauen"-Reihe stellt Hunderte von berühmten Frauen aus aller Welt auf insgesamt mehr als 2200 Seiten in Wort und Bild vor.
Im Frühjahr 2008 erschien die „Superfrauen“-Reihe als unveränderter Nachdruck bei "GRIN Verlag für akademische Texte" http://www.grin.de und ist seitdem beim Buchgroßhändler „Libri“ http://www.libri.de sowie bei Buchhandlungen, die ihre Bücher bei "Libri" beziehen, erhältlich. Die Biografen der "Superfrauen" stammen aus den Themenbereichen Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft und Verkehr, Wissenschaft, Medizin, Film und Theater, Literatur, Malerei und Fotografie, Musik und Tanz, Feminismus, Sport, Mode und Kosmetik, Medien und Astrologie.
Für diese 14 Taschenbücher recherchierte, telefonierte und schrieb der Wiesbadener Journalist und Autor Ernst Probst fünf Jahre lang und korrespondierte und telefonierte mit Klosterschwestern, Politikerinnen, Juristinnen, Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen, Medizinerinnen, Schauspielerinnen, Schriftstellerinnen, Sängerinnen, Musikerinnen, Sportlerinnen, Modeschöpferinnen und Journalistinnen.
"Superfrauen 1 - Geschichte" enthüllt zum Beispiel, dass die ägyptische Königin Kleopatra nicht schön war. "Superfrauen 5 - Wissenschaft" berichtet unter anderem von einer amerikanischen Nobelpreisträgerin, die in jungen Jahren bei einer Prüfung ihren eigenen Namen vergaß. "Superfrauen 11 - Feminismus und Familie" stellt unter anderem die "Frau, die 53 Kinder gebar" vor.
Die Buchreihe "Superfrauen" ist auch auf einer preisgünstigen CD-ROM mit dem Titel "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" für 18 Euro erschienen. Diese CD-ROM kann nur beim "Buch-Shop-Mainz" http://www.buch-shop-mainz.de und bei "Amazon" bestellt werden.
Ernst Probst hat sich vor allem mit prähistorischen Themen wie "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit" und Deutschland in der Bronzezeit" einen Namen gemacht. Seine Standardwerke über die Steinzeit und Bronzezeit werden in mehreren Bänden des ZEIT-Lexikon erwähnt. Im dem von ihm 2001 gegründeten Verlag Ernst Probst erschien auch die 10-bändige Taschenbuchreihe "Weisheiten und Torheiten" von Doris Probst. Sie befassen sich mit dem Alter, der Arbeit, Ehe, Frauen, Fußball, Kindern, Liebe, Männern, Medien und Müttern. Auch diese Reihe ist bei "GRIN" im Frühjahr 2008 erschienen und seitdem bei "Libri" erhältlich.
Video: "Getreidepreise – die Spur der Körner"
Link: sevenload.com
Video: "Getreidepreise – die Spur der Körner" von "Deutsche Welle" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/Deutsche-Welle/folgen/qF7gCnU-Getreidepreise--die-Spur-der-Koerner
Beschreibung des Videoclips:
Weltweit steigen die Getreidepreise. Gemacht werden sie zum Beispiel in Hannover. Dort hat der Großhändler Weiterer seinen Sitz. Um den besten Preis zu finden, wendet sich der Händler an einen Makler. Jens Schwenke bewegt mit seinem Maklerunternehmen jährlich rund eine Million Tonnen Getreide. Er vermittelt die ihm angebotenen Mengen an Mühlen, Futtermittelhersteller, weitere Händler oder auch bis ins Ausland. Einmal in der Woche treffen sich alle großen Marktteilnehmer aus der Region in der Börse Hannover. Auf dieser Sitzung werden die erzielten Preise zusammengetragen und auf diese Weise ein Gesamtpreis notiert. Der wird zum Beispiel an die Landwirte zur Orientierung verschickt. So kann es sein, dass sich die regionalen Preise deutlich von denen an der Leitbörse von Chicago unterscheiden. Kerstin Schweizer war in Hannover. Unser Thema in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.
Video: "Resale – Second-Hand-Maschinen"
Link: sevenload.com
Video: "Resale – Second-Hand-Maschinen" von "Deutsche Welle" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/Deutsche-Welle/folgen/U9P9PRz-Resale--Second-Hand-Maschinen
Beschreibung des Videoclips:
Die Auftragsbücher sind voll, doch eine wichtige Maschine fällt aus. Dann ist keine Zeit, 2-3 Jahre auf eine Neue zu warten. Viele Unternehmen suchen dann lieber nach Gebrauchtmaschinen. Und werden bei Hans-Jürgen Geiger in Metzingen fündig. Der Maschinenhändler hat über 700 verschiedene Typen auf Lager: von Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen, Abfüllanlagen oder Gießereianlagen bis hin zu Baggern und Gabelstaplern. Maschinen für 5.000 Euro oder für über eine Million. Und sein Geschäft brummt. Die gebrauchten Maschinen sind vor allem bei Käufern aus Schwellenländern gefragt. Unternehmen aus Indien, China und Russland brauchen gute Maschinen für ihre wachsenden Märkte – und das möglichst schnell. Genauso wie neue haben auch gebrauchte Maschinen "Made in Germany" im Ausland einen sehr guten Ruf. Vom 23. bis 25. April traf sich die Branche in Karlsruhe zur "Resale" – der weltweit größten Gebrauchtmaschinenmesse. Rund 500 Aussteller aus 28 Ländern waren vertreten. Hier hoffte auch Hans-Jürgen Geiger auf viele neue Aufträge. Claudia Laszczak begleitete den Unternehmer.
Video: "Pfarrkirchen – das Gymnasium für angehende Unternehmer"
Link: sevenload.com
Video: "Pfarrkirchen – das Gymnasium für angehende Unternehmer" von "Deutsche Welle" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/Deutsche-Welle/folgen/wmN67VN-Pfarrkirchen--das-Gymnasium-fuer-angehende-Unternehmer
Beschreibung des Videoclips:
Für Sportler gibt es Sportgymnasien, für Künstler Kunstgymnasien, für die Regensburger Domspatzen sogar ein Sängergymnasium, aber eines für spätere Manager gibt es nicht. Mit einer Ausnahme: im niederbayrischen Pfarrkirchen existiert seit ein paar Jahren Deutschlands einziges Unternehmergymnasium. Hier lernen Schüler, eine Firma zu gründen und werden dabei von so genannten "Paten" aus der örtlichen Wirtschaft begleitet. Zum Beispiel die "Stylingagenten", die Typberatungen verkaufen und vom örtlichen Kaufhaus betreut werden. Oder die Schülerfirma, die die Pausenkantine betreibt. Joachim Eggers begleitet die Schüler und ihre Paten über den Tag.
Taschenbücher über "Superfrauen" aus der Welt der Medizin

Wiesbaden (internet-zeitung) - Eine evangelische Pfarrersfrau mit neun Kindern war Deutschlands erste Ärztin: Dorothea Erxleben (1715-1762) aus Quedlinburg erwarb 1754 an der Universität Halle (Saale) den medizinischen Doktorgrad. Ihr Vater hatte sie zusammen mit ihrem Bruder auf das Medizinstudium vorbereitet und sie zu Hausbesuchen mit Patienten mitgenommen. Ihre Geschichte und die ihrer Kolleginnen beschreibt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch "Superfrauen 6 - Medizin", das beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363292/ernst_probst_superfrauen_6_medizin_3638934667.html erhältlich ist.
Obwohl Dorothea Erxleben den Pfarrhaushalt sowie vier eigene Kinder und fünf weitere aus der Ehe ihres Mannes zu versorgen hatte, kümmerte sie sich um Kranke in Quedlinburg. Als sich drei Ärzte über die unliebsame Konkurrenz beschwerten, verbot man ihr das Kurieren innerer Krankheiten und forderte sie auf, sich zur Prüfung an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle zu melden. Das Examen bestand sie mühelos.
Auch die älteste praktizierende Ärztin der Welt hat in Mitteldeutschland gelebt: Die Sanitätsrätin Margarete Steinbach (1897 bis 1994) aus Chemnitz in Sachsen praktizierte sieben Jahrzehnte lang bis zu ihrem Tod im Alter von 96 Jahren. Dankbare Patienten schrieben ihr Berge von Briefen und Postkarten. Sogar in den letzten zwei Wochen ihres Lebens, als sie bereits bettlägerig war, praktizierte sie per Telefon vom Bett aus.
Aus dem Inhalt des Taschenbuches „Superfrauen 6 – Medizin“:
Elizabeth Blackwell
Amerikas erste Ärztin
Marie-Louise Bourgeois
Frankreichs berühmteste Hebamme
Elsa Brändström
Der „Engel von Sibirien“
Charlotte Bühler
Die Wegbereiterin der humanistischen Psychologie
Veronica Carstens
Die Förderin der Naturheilkunde
Gerty Cori
Die erste Medizinnobelpreisträgerin
Helene Deutsch
Die Kennerin der Frauenpsyche
Gertrude Belle Elion
Die Entwicklerin pharmakologischer Klassiker
Dorothea Erxleben
Die erste Deutsche, die Ärztin wurde
Anna Freud
Die Begründerin der Kinderpsychoanalyse
Geneviève de Galard Terraube
Der „Engel von Dien Bien Phu“
Christiane Herzog
Die Gründerin der Christiane Herzog Stiftung
Aletta Jacobs
Hollands erste Ärztin
Hannelore Kohl
Die Fürsprecherin der Hirnverletzten
Elisabeth Kübler-Ross
Sie linderte die Furcht vor dem Tod
Rita Levi-Montalcini
Die erfolgreichste amerikanische Embryologin
Maria von Medici
Die Gründerin der Charité
Margarete Mitscherlich
Deutschlands renommierteste Psychoanalytikerin
Maria Montessori
Die Entdeckerin des „Montessori-Phänomens“
Florence Nightingale
Englands verdienstvolle Krankenpflegerin
Christiane Nüsslein-Volhard
Die erste deutsche Medizin-Nobelpreisträgerin
Mildred Scheel
Die Gründerin der „Deutschen Krebshilfe“
Justine Siegemundin
Brandenburgs berühmte Hebamme
Amalie Sieveking
Die Vorkämpferin der Diakonie
Margarete Steinbach:
Die älteste aktive Homöopathin
Helen Brooke Taussig
Die "First Lady" der Cardiologie
Rosalyn Sussmann Yalow
Die Physikerin und Nuklearmedizinerin von Weltrang
Mittwoch, 7. Mai 2008
Bücher mit Aphorismen bei "GRIN" und "Libri"

Wiesbaden (internet-zeitung) - Doris Probst, Herausgeberin zahlreicher Bücher mit Aphorismen aus Wiesbaden, hat Grund zur Freude: Bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" sind sieben Titel ihrer Buchreihe "Weisheiten und Torheiten" mit Zitaten berühmter Leute erschienen. Diese Bücher sind beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Adresse http://www.libri.de und in jeder guten Buchhandlung, die Kunde bei "Libri" ist, erhältlich:
Weisheiten und Torheiten über die Arbeit
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Arbeit
Weisheiten und Torheiten über die Ehe
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Ehe
Weisheiten und Torheiten über Frauen
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+Frauen
Weisheiten und Torheiten über Kinder
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+Kinder
Weisheiten und Torheiten über die Liebe
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Liebe
Weisheiten und Torheiten über Männer
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+M%E4nner
Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Der+Ball+ist+ein+Sauhund
Bei "GRIN" http://www.grin.de gibt es diese Titel auch als E-Book im PDF-Format, das man im Internet herunterladen kann.
Doppel-Säuglingsgrab aus der Altsteinzeit

Mammutjäger aus der Altsteinzeit - Zeichnung von Fritz Wendler aus: PROBST, Ernst: Deutschland in der Steinzeit (1991)
Krems an der Donau (internet-zeitung) - Neugeborene galten bereits in der Altsteinzeit vor nahezu 30000 Jahren Jahren als volle Mitglieder der Gemeinschaft. Dies belegt die Doppelbestattung von zwei Säuglingen aus jener Zeit, die 2005 in Krems-Wachtberg in Niederösterreich in etwa 5 Meter Tiefe entdeckt worden ist.
Die Säuglinge sind unter dem Schulterblatt eines erwachsenen Mammuts bestattet worden. Sie waren dicht mit Rötel bedeckt. Rot galt damals vermutlich als "Farbe des Lebens". Außerdem hatte man die Säuglinge mit einer feinen Perlenkette versehen.
Bei den Säuglingen könnte es sich vielleicht um Zwillinge handeln. Ob ihre Mutter bei der Geburt ebenfalls gestorben und nur wenige Meter von den Kindern entfernt bestattet worden ist, weiß man noch nicht.
In Krems-Wachtberg erforscht seit April 2005 ein Team der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften akribisch eine altsteinzeitliche Siedlungsstelle. In einer etwa 8 bis 15 Zentimeter starken Kulturschicht wurden Tausende von Kleinstfunden dokumentiert: Steinabsplisse, Holzkohlenreste und Knochensplitter. Sie weisen auf einen alten Unterstand mit Feuerstelle hin, in dem Knochengeräte geschnitzt und Steingeräte zurechtgehauen wurden.
Das Forschungsprojekt "Gravettienzeitliche Besiedlungsmuster an der forschungsgeschichtlich bedeutenden Position Krems-Wachtberg, Niederösterreich" wird von Univ.-Lekt. Dr. Christine Neugebauer-Maresch geleitet. Die Grabungsleitung hat Mag. Thomas Einwögerer. Beide sind Mitarbeiter der Prähistorischen Kommission (Leitung: Univ. Prof. Dr. Herwig Friesinger).
"Museum für die Archäologie des Eiszeitalters" 20 Jahre alt
Neuwied-Segendorf (internet-zeitung) - Ein "Tempel der Wissenschaft" in Deutschland, der sich ausschließlich mit der Altsteinzeit befasst, hat am Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, einen "runden Geburtstag": Das "Museum für die Archäologie des Eiszeitalters - Forschungsbereich Altsteinzeit des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums Mainz" im Schloss Monrepos in Neuwied-Segendorf (Rheinland-Pfalz) feiert sein 20-jähriges Bestehen.
Auf der Webseite des Museums mit der Internetadresse http://www.museum-monrepos.de heißt es: "Die Altsteinzeit ist der längste und dabei prägendste Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Sie ist die Geschichte und Entwicklungphase des modernen Menschen von ca. 2,5 Millionen bis vor 7.500 Jahren. Während dieser Zeit entwickelten sich die biologischen, geistigen und kulturellen Grundlagen, die den heutigen Menschen charakterisieren. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Jäger und Sammler bis zum Übergang zur produzierenden Wirtschaftsweise der ersten Ackerbauern und Viehzüchter."
Auf etwa 1000 Quadratmeter Fläche präsentiert das "Museum für die Archäologie des Eiszeitalters" die Entwicklung des Menschen in der Altsteinzeit. Im Mittelpunkt stehen dabei Ausgrabungsergebnisse des Forschungsbereiches Altsteinzeit des RGZM. Besonders durch Exponate der weltbekannten archäologischen Fundplätze Gönnersdorf und Andernach gewährt das Museum einzigartige Einblicke in die große Zeit der Eiszeitjäger vor mehr als 15.000 Jahren.
Träger des Museums sind die "Prinz Maximilian zu Wied-Stiftung" und das "Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz" (RGZM).
Öffnungszeiten:
Von April bis Oktober:
Dienstags bis Sonntags und an Feiertagen 10.00-17.00 Uhr
Von November bis März:
Mittwoch, Sonntag und an Feiertagen 10.00-17.00 Uhr
Informationen über Veranstaltungen, Anfahrt und Eintrittspreise: http://www.museum-monrepos.de
"portalzine": Ein interessanter Technologie-Sender
Link: sevenload.com
Video: "K1 Consumer 11: Apple iPod Touch" von "portalzine" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/portalZINE-TV/folgen/y7zzDKA-K1-Consumer-11-Apple-iPod-Touch
Wiesbaden (internet-zeitung) - "Wir testen Software und Hardware aus verschiedenen Kategorien im täglichen Einsatz und produzieren 6-10 Minuten lange Sendungen über die Produkte." So beschreibt Alexander Gräf seinen Kanal "portalzine" auf der Videoplattform "Sevenload". Sein "Deutscher Technologie-Sender" ist unter der Adresse http://de.sevenload.com/mitglieder/portalzine im Internet zu finden. Geplant sind auch Messe- und Konferenz-Interviews sowie letzte Neuigkeiten aus dem New Media- und Web 2.0-Bereich. "portalzine" sendet aus seinem eigenen Studio und veröffentlicht mittlerweile 3 Kanäle online: portalZINE TV - mimmatec TV - outdoor TV.2.
Video: "Werbekummer durch Handynummer"
Link: sevenload.com
Video: "Werbekummer durch Handynummer - Moritz: Folge 21" von "lzpbnrw" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/sendungen/Moritz-und-die-digitale-Welt/folgen/wRD5HcP-Werbekummer-durch-Handynummer-Moritz-Folge-21
Beschreibung des Videoclips:
Kuli raus, Handynummer drauf, Unterschrift drunter! So einfach war die Teilnahme am Gewinnspiel für Moritz. Doch anstatt Fußballtrikots abzusahnen, wird Moritz jetzt von Werbe-SMS geplagt. Experte Martin Pinkerneil beantwortet Moritz die Frage: Dürfen die das? Ein Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.
"GRIN" veröffentlicht akademische Texte
München (internet-zeitung) – „GRIN – Verlag für akademische Texte“ mit der Internetadresse http://www.grin.de bietet Studenten und Absolventen sowie Dozenten und Hochschullehrern die Möglichkeit, kostenlos interessante Texte als E-Book und gedrucktes Buch zu veröffentlichen. Studenten und Absolventen können ihre Diplomarbeit, Hausarbeit oder Dissertation als Buch und E-Book mit ISBN-Nummer publizieren, Dozenten und Hochschullehrer ihre Fachbücher, Aufsätze und Vorlesungsskripte.
Veröffentlichungsreife Texte können in verschiedenen Formaten im Internet bei „GRIN“ hochgeladen werden. Autoren/innen erhalten für jeden Verkauf eines gedruckten Buches ein faires Honorar in Höhe von 10 Prozent des Verkaufspreises. Bei E-Books gibt es sogar noch viel mehr: nämlich sage und schreibe 35 bis 40 Prozent des Verkaufspreises!
Die bei „GRIN“ veröffentlichten Bücher werden in mehr als 1000 Online-Shops – darunter http://www.amazon.de- sowie beim Buchgroßhändler http://www.libri.de präsentiert. Sie sind bei allen guten Buchhandlungen, die Titel bei „Libri“ beziehen, erhältlich. Mit einer Veröffentlichung bei „GRIN“ erreicht man also ein großes Publikum in den deutschsprachigen Ländern.
Im umfangreichen Katalog von „GRIN“ findet man unter anderem Titel aus den Themenbereichen Archäologie, Astronomie, Biographien, Biologie, Chemie, Computer, Internet, Design, Deutsch, Ethik, Filmwissenschaft, Geographie, Geschichte, Gesundheitswissenschaft, Informatik, Jura, Kunst, Mathematik, Medien, Medizin, Musikwissenschaft, Philosophie, Physik, Politik, Psychologie, Religion, Sozialarbeit, Sport, Technik und Touristik.
Montag, 5. Mai 2008
Früher drehte sich die Erde schneller
Wiesbaden (internet-zeitung) - Am schnellsten drehte sich die Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Damals rotierte sie mehr als doppelt so schnell wie heute um ihre Achse. Das hatte zur Folge, dass ein Erdentag nur schätzungsweise 10 bis 12 Stunden währte. Ein Jahr gegenwärtiger Dauer hatte zu dieser Zeit mehr als 730 Tage. Grund für die „Abbremsung“ der Erde ist die Anziehungskraft des Mondes.
Nachzulesen ist dies im Weblog "Rekorde der Urzeit" mit der Internetadresse http://rekorde-der-urzeit.blogspot.com. Dieses Blog präsentiert Hunderte von Rekorden urzeitlicher Ereignisse, Landschaften, Pflanzen und Tiere. Der Betreiber des Blogs hat 1992 das Buch "Rekorde der Urzeit" veröffentlicht.
Die geringste Entfernung zwischen Mond und Erde gab es vor etwa 4,4 Milliarden Jahren. Der Erdtrabant war damals weniger als 200000 Kilometer von unserem Planeten entfernt, heute sind es etwa 384000 Kilometer. Die kürzeste Distanz zwischen Mond und Erde führte dazu, daß der Erdtrabant die Umdrehung der Erde damals stärker bremste, als dies heute der Fall ist. Durch die abnehmende Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde wurden die Tage immer länger.
Buch „Monstern auf der Spur“ bei „Libri“ erhältlich
Wiesbaden (internet-zeitung) - Drachen, Riesen und Einhörner haben in Wirklichkeit zu keiner Zeit die Erde bevölkert. Sie sind nämlich nur Ausgeburten menschlicher Phantasie. Zur Entstehung der Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner trugen in früheren Jahrhunderten vor allem Funde prähistorischer Tiere, deren wahre Natur man ehedem nicht erkannte, bei.
Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Monstern auf der Spur“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er veröffentlichte auch die Titel „Deutschland in der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) und „Nessie. Das Monsterbuch“. Das Taschenbuch „Monstern auf der Spur“ ist beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetradresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363297/ernst_probst_raymund_windolf_monstern_auf_der_spur_3638934705.html#prod_infos erhältlich.
Im Gegensatz zu einst tatsächlich existierenden Tieren – wie den vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorbenen Dinosauriern und Flugsauriern – sind Drachen, Riesen und Einhörner nicht auszurotten. Dies gilt auch für „Nessie“, das zähe Ungeheuer im schottischen Bergsee Loch Ness. Es wird immer wieder gesehen, obwohl kein seriöser Wissenschaftler ernsthaft daran glaubt, dass dort prähistorische Saurier bis in die Gegenwart überlebt haben könnten.
Mutter Rosa Flesch seliggesprochen

Trier (internet-zeitung) - Mutter Rosa Flesch (1826-1906), die Gründerin der "Waldbreitbacher Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln", ist am Sonntag, 4. Mai 2008, im Trierer Dom seliggesprochen worden. In der Begründung aus dem Vatikan heißt es, sie habe ihr Leben eingesetzt, in der Liebe zu den Ärmsten, den Leidenden und Verlassenen.
Diese erste Seligsprechung im Trierer Dom wurde von Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln und damit Metropolitanbischof von Trier, als Delegat des Papstes vorgenommen. Der Gedenktag von Mutter Rosa wird alljährlich am 19. Juni, dem Jahrestag ihrer Ewigen Ordensprofess, gefeiert.
Margaretha Flesch - so ihr eigentlicher Name - kam am 24. Februar 1826 in Schönstatt bei Vallendar zur Welt. Ihre Mutter starb bereits 1832. Ihr Vater war ab 1838 Pächter einer Mühle im Fockenbachtal bei Niederbreitbach, litt aber stets unter Existenznöten, weil sich mehrere Müller in dieser Gegend gegenseitig Konkurrenz machten. Margaretha hatte zwei leibliche jüngere Geschwister und drei Halbgeschwister.
Als der Vater 1842 starb, trug die 16-jährige Margaretha entscheidend zum Überleben ihrer Familie bei. Sie sammelte Heilkräuter und produzierte daraus Tee, den sie an eine Apotheke verkaufte. Damals machte sie auch wertvolle Erfahrungen in der Krankenpflege.
1851 zog Margaretha aus ihrem Elterhaus aus und wohnte mit ihrer Schwester Maria Anna in einer unbeheizten Eremitenwohnlung in der Kreuzkapelle an der Wied zwischen Waldbreitbach und Hausen. Von 1852 bis 1863 lebte sie von Handarbeitsunterricht in verschiedenen Schulen, erledigte Näh- und Flickarbeiten, arbeitete in der ambulanten Krankenpflege und betreute Waisenkinder.
1860 verließ Margaretha zusammen mit ihrer kranken Schwester und einigen Gefährtinnen, die sich ihr angeschlossen hatten, die Eremitenwohnung in der Kreuzkapelle. Sie machte damit Franziskaner-Brüdern Platz und zog in eine kleinere Wohnung ein.
Mit Unterstützung ihres Stiefbruders Ägidius errichtete Margaretha ein Wohnhaus mit Krankenabteilung auf dem Kapellenberg, auf dem sie 1857 für wenig Geld felsiges Land gekauft hatte. Dies war die Keimzelle des heutigen Klosters Marienhaus bei Waldbreitbach. 1863 durfte Margaretha das Ordensgelübde ablegen.
Unter dem Namen "Mutter Rosa" leitete sie ohne Statuten die von ihr gegründete Gemeinschaft. Am 21. Oktober 1869 wurde eine Satzung verabschiedet und "Mutter Rosa" nahezu einstimmig zur ersten Generaloberin gewählt. 1878 musste sie gemäß den Ordens-Statuten nach drei Wahlen für eine 3-Jahres-Periode ihr Amt abgeben. Danach hatte sie keine leitende Funktion mehr und lebte bis zu ihrem Tod am 25. März 1906 im Kloster Marienhaus als einfache Schwester.
Die von "Mutter Rosa" aus der Taufe gehobene Kongregation zählt heute etwa 350 Schwestern in Deutschland, den USA, Miederlanden und Brasilien. Die Marienhaus GmbH betreibt mehr als 50 Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hospize und Kinderheime.
Freitag, 2. Mai 2008
14 Taschenbücher über "Superfrauen" beim Buchgroßhändler "Libri" erhältlich

Wiesbaden (internet-zeitung) – Beim Buchgroßhändler „Libri“ http://www.libri.de sind jetzt alle 14 Titel der Taschenbuchreihe „Superfrauen“ mit Biografien berühmter Frauen aus aller Welt erhältlich. Diese Buchreihe wurde 2001 von dem Wiesbadener Autor Ernst Probst veröffentlicht und war nach der Schließung des kleinen Verlages, im dem die Reihe erschienen war, ab Dezember 2006 nicht mehr im Handel. Bei „Libri“ entdeckt man Einzeltitel der Reihe, wenn man „Superfrauen 1“, „Superfrauen 2“, „Superfrauen 3“ usw. bis "Superfrauen 14" in die Suchmaske eintippt und dann auf "finden" klickt. Jeder Titel kann einzeln bestellt werden! Man muss also nicht die ganze Reihe kaufen, wenn sich zum Beispiel nur für Biografien von frommen, seligen und heiligen Frauen in "Superfrauen 2 - Religion" interessiert.
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Superfrauen 1 – Geschichte
Ägyptens bedeutendste Königin Kleopatra trug eine Hakennase und war nicht besonders attraktiv. Die Papsttochter Lucrezia Borgia führte einen soliden Lebenswandel und nahm nicht an der von ihrem Bruder Cesare im Vatikan veranstalteten Orgie mit 50 Dirnen teil. Und die schönste Frau der Welt der 1860-er und 1870-er Jahre, nämlich die österreichische Kaiserin Elisabeth („Sissi“), hatte kariöse bräunlich-gelbe Zähne, wegen denen sie oft ihre Oberlippe darüber zog, den Mund kaum öffnete und beim Sprechen ein Taschentuch vorhielt, weswegen Fremde sie nur mit der größten Anstrengung verstanden. Solche und andere Enthüllungen sind in dem Taschenbuch „Superfrauen 1 – Geschichte“ von Ernst Probst nachzulesen.
Superfrauen 2 – Religion
Katharina von Genua schlief mit acht Jahren auf einem Brett und übte sich zeitweise im Schweigen. Maria Dominica Mazzarello opferte als Mädchen ihren Morgenschlaf, sie stand manchmal bereits um zwei Uhr auf, damit sie nach der Frühmesse pünktlich zur Arbeit im Weinberg oder auf dem Feld erscheinen konnte. Rosa von Lima ertrug tapfer die Amputation eines gequetschten Fingers ohne jeglichen Schmerzenslaut. Teresa von Àvila wollte als Kind mit ihrem Bruder bettelnd ins Maurenland ziehen, den Martertod finden und rasch ins Paradies kommen. So heroisch ging es manchmal bereits in der Kindheit und Jugendzeit von Frauen zu, die später selig oder heilig gesprochen wurden. Das Taschenbuch „Superfrauen 2 – Religion“ von Ernst Probst schildert das ungewöhnliche Leben und Werk von 52 Frauen aus dem Bereich Religion.
Superfrauen 3 – Politik
Welche Frau wurde zur ersten Regierungschefin der Welt gewählt, und wann und wo kam es zu diesem denkwürdigen Ereignis? Natürlich handelt es sich um Sirimawo Bandaranaike, die 1960 in Ceylon dieses hohe Amt erhielt. Wie heißt die erste Premierministerin Europas? Na klar: Margret Thatcher, Englands „Eiserne Lady“. Und wo und seit wann regiert die erste Ministerpräsidentin Deutschlands, und wer ist sie? In Schleswig-Holstein, seit 1993, und die „Landesmutter“ trägt den Namen Heide Simonis. Antwort auf solche und viele weitere Fragen gibt das Taschenbuch „Superfrauen 3 – Politik“ von Ernst Probst mit 75 Biographien aus den Bereichen Politik, Justiz, Militär, Spionage und Umwelt.
Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr
Die erste Puppe von Käthe Kruse bestand noch aus einer Kartoffel, die als Kopf diente, und einem mit Sand gefüllten Handtuch, das den Körper bildete. Fünf kleine Stoff-Elefanten aus Filz, mit Schafwolle ausgestopft und eigentlich als Nadelkissen für Erwachsene gedacht, bildeten die ersten Kuscheltiere von Margarete Steiff. Und eine zweiseitige Schrift über die Geburtenregelung nach der Knaus-Ogino-Lehre war der erste Sexartikel von Beate Uhse. So bescheiden begann die Erfolgsgeschichte von drei verdienstvollen deutschen Unternehmerinnen. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr“ von Ernst Probst. Es schildert das Leben von zwölf Frauen aus dem Bereich Wirtschaft und von weiteren 13 aus dem Bereich Verkehr.
Superfrauen 5 – Wissenschaft
Erstaunlich wenig bekannt ist immer noch, welche bedeutenden Leistungen tüchtige und kluge Frauen in Wissenschaft und Technik vollbracht haben. Dies liegt wohl daran, dass dieses Thema in Nachschlagewerken, Handbüchern und Lexika oft nicht gebührend oder gar nicht behandelt wird. Das Taschenbuch „Superfrauen 5 – Wissenschaft“ von Ernst Probst will die großen Leistungen, die Frauen in Wissenschaft und Technik zuzuschreiben sind, mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Es präsentiert 41 Lebensläufe in Wort und Bild sowie zahlreiche weitere kurze Hinweise auf verdienstvolle Forscherinnen. Es schildert, wie mühsam sich tapfere Frauen einen Platz in der Wissenschaftsgeschichte erkämpften. erhältlich.
Superfrauen 6 – Medizin
Die Namen von Elsa Brändström, des „Engels der Gefangenen“, der berühmten englischen Krankenpflegerin Florence Nightingale und von Mildred Scheel, der Gründerin der „Deutschen Krebshilfe“, hat fast jeder schon mal gehört. Aber wer kennt auch Aletta Jacobs, Elizabeth Blackwell, Dorothea Erxleben, Marie-Louise Bourgeois, Justine Siegmundin und Margarete Steinbach? Das Taschenbuch „Superfrauen 6 – Medizin“ von Ernst Probst will diesem Manko abhelfen: Es stellt 26 berühmte Hebammen, Ärztinnen und Stifterinnen aus der ganzen Welt in Wort und Bild vor. Die Lebensläufe der ersten Hebammen und Ärztinnen zeigen, wie schwer es diesen Frauen in einer von Männern dominierten Welt gemacht wurde, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Lange Zeit konnten sie nur unter größten Schwierigkeiten Medizin studieren und später praktizieren.
Superfrauen 7 – Film und Theater
Brigitte Bardot war als Kind beim Blick in den Spiegel weinerlich zumute. Sie fühlte sich wegen ihrer Kurzsichtigkeit, ihrer Brille und ihrer vorstehenden Zähne als ausgesprochen hässlich. Zu Beginn wurde Greta Garbo in Hollywood für zu fett gehalten, und manche Filmleute spöttelten über das „Bauernmädchen mit den großen Füßen“. Ein Freund von Sophia Loren meinte, sie habe eine zu lange Nase, einen zu großen Mund, viel zu breite Hüften und sie müsse sich „total umbauen lassen“, wenn sie eine ernsthafte Schauspielerin werden wolle. Ungeachtet aller eigener und fremder Zweifel wurden diese drei Frauen – wie man heute weiß – große Stars in der Welt des Films. Das Taschenbuch „Superfrauen 7 – Film und Theater“ von Ernst Probst präsentiert insgesamt 67 Biographien berühmter Frauen aus den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus in Wort und Bild.
Superfrauen 8 – Literatur
Der Vater von Vicki Baum (1888–1960) betrachtete Bücher als Schmutz und Schund. Als seine Tochter für eine kleine Geschichte einen Preis gewann, forderte er ihr heiliges Ehrenwort, sie solle niemals mehr in ihrem Leben auch nur eine Zeile schreiben. Doch die 14-Jährige folgte ihm nicht, verließ die väterliche Wohnung und wurde später eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der 1940-er und 1950-er Jahre. Verständnislos und ablehnend reagierte die Bevölkerung des Heimatdorfes von Grazia Deledda (1871–1936), der späteren ersten Nobelpreisträgerin Italiens für Literatur, auf deren frühe Abdruckerfolge. Um weiteren negativen Reaktionen ihrer Nachbarn vorzubeugen, wählte sie für einen Fortsetzungsroman in einer Tageszeitung ein Pseudonym. Die Schicksale dieser und vieler anderer Autorinnen sind in dem Taschenbuch „Superfrauen 8 – Literatur“ von Ernst Probst nachzulesen.
Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie
Warum gibt es keinen weiblichen Leonardo da Vinci, Tizian oder Poussin? Das fragte Australiens bekannteste Feministin, die Schriftstellerin, Journalistin und Historikerin Germaine Greer, in ihrem Buch „Das unterdrückte Talent“ über bedeutende Malerinnen. Sie erklärte dieses Phänomen mit der durch die männliche Dominanz gebrochenen Persönlichkeit. In Wirklichkeit traten in der Geschichte der Kunst immer wieder Malerinnen auf, die wahre Meisterwerke schufen. Dies belegt das Taschenbuch „Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie“ von Ernst Probst: Es präsentiert zahlreiche Biographien aus den Bereichen Malerei, Design, Graphik, Objektkunst, Plastik, Wachsbildnerei und Fotografie.
Superfrauen 10 – Musik und Tanz
Bei den umjubelten Auftritten der schwedischen Sopranistin Jenny Lind reagierten erwachsene Frauen und Männer in Europa und Amerika so wie heute jugendliche Besucher/innen von Rock-Konzerten: Damen fielen in Ohnmacht und Herren mussten besinnungslos aus den Opernhäusern getragen werden. Die begnadete Künstlerin machte sich unter dem Ehrentitel „schwedische Nachtigall“ in der Welt der Musik einen Namen. Grenzenlos war die Begeisterung für die österreichische Tänzerin Fanny Elßler. Während ihrer USA-Tournee musste der Kongress jeden Abend, an dem Fanny tanzte, seine Sitzung verschieben, weil die meisten seiner Mitglieder die Vorstellung sehen wollten und deswegen keine Beschlüsse mehr gefasst werden konnten. In New York spannten Fans die Pferde von Fannys Kutsche ab und zogen sie eigenhändig durch die Straßen der Stadt.
Solche Geschichten erzählt das Taschenbuch „Superfrauen 10 – Musik und Tanz“ von Ernst Probst, das zahlreiche Biographien von Sängerinnen, Musikerinnen und Tänzerinnen präsentiert.
Superfrauen 11 – Feminismus und Familie
Simone de Beauvoir, Germaine Greer oder Alice Schwarzer – die Namen dieser berühmten Autorinnen und Feministinnen kennt fast jede Frau. Aber wer weiß schon Genaueres über Anita Augspurg, Gertrud Bäumer, Lily Braun, Hedwig Dohm, Hedwig Heyl, Louise Otto-Peters, Alice Salomon und Helene Stöcker? Das Taschenbuch „Superfrauen 11“ (ISBN 3-935718-03-9, 16 Euro) von Ernst Probst präsentiert Biographien von 27 Frauenrechtlerinnen aus Deutschland und dem Ausland in Wort und Bild. Es schildert den langen und schwierigen Weg der Frauen bei ihrem gerechten Kampf um die Gleichberechtigung. Am Ende des Buches stehen die Lebensläufe einiger Frauen, die sich um das Wohl der Familie, der Mütter und der Kinder verdient gemacht haben. Zu ihnen rechnet der Autor auch Barbara Stratzmann, die sage und schreibe 53 Kindern das Leben schenkte. Die Reihe „Superfrauen“ umfasst insgesamt 14 Titel. Sie ist auch elektronisch unter dem Titel „Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM“ (ISBN 3-935718-82-9, 2278 Seiten, 18 Euro) erhältlich.
Superfrauen 12 – Sport
Jacqueline Cochran, eine der kühnsten Fliegerinnen Amerikas, wuchs als Findelkind in großer Armut auf und kannte weder ihren Namen noch ihr Geburtsjahr. Althea Gibson, die erste schwarze Wimbledon-Siegerin, ging während ihrer Kinderzeit statt zum Unterricht lieber auf die Straße, stahl Händlern Früchte aus den Auslagen oder besuchte Onkel und Tante, die illegal Alkohol brannten. Ulrike Meyfarth, das „Wunderkind des Hochsprungs“, war als kleines Mädchen bereits ungewöhnlich groß, deswegen besonders schüchtern und wurde oft von anderen Kindern als „langer Lulatsch“ gehänselt. Solche und andere Details schildert das Taschenbuch „Superfrauen 12 – Sport“ von Ernst Probst mit 32 Biographien von Rosemarie Ackermann bis Katarina Witt.
Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
Wie das Märchen von Aschenputtel klingt der Lebenslauf von Elizabeth Arden: Anfangs gründete sie mit gepumptem Geld in New York einen kleinen Schönheitssalon, gegen Ende ihres Lebens galt sie als eine der erfolgreichsten Kosmetikerinnen Amerikas und besaß ein großes Unternehmen mit 220 Schönheitssalons in aller Welt. Mit zwölf Cremedosen begann die Karriere von Helena Rubinstein. Sie schuf ein Kosmetikimperium mit 100 Niederlassungen in 14 Ländern und häufte ein Privatvermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar an. Der französische Künstler Jean Cocteau verlieh ihr den Ehrentitel „Kaiserin der Kosmetik“. Coco Chanel kam nach dem Tod ihrer Mutter mit elf völlig verwahrlost ins Waisenhaus. Später war ein Herzog, der sich jeden Morgen von seinem Diener die Schnürsenkel bügeln ließ, ihr Liebhaber, und sie entwickelte sich zur „Königin der Haute Couture“. Nachzulesen sind diese erstaunlichen Erfolgsgeschichten aus der Welt der Schönen und der Reichen in dem Taschenbuch „Superfrauen – Mode und Kosmetik“ von Ernst Probst.
Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
Der Name von Dagmar Berghoff, der ersten Frau der „Tagesschau“, ist Millionen von Deutschen bekannt. Dasselbe gilt von Amelie Fried, der ersten deutschen Talkmasterin, Irene Koss, der ersten deutschen Fernsehansagerin, und Margarethe Schreinemakers, Deutschlands bisher erfolgreichster Fernsehmoderatorin. Weniger gut als um die vertrauten Gesichter vom Fernsehbildschirm ist es um die Popularität verdienter Damen von Presse und Rundfunk bestellt, wenn man einmal von Marion Gräfin Dönhoff, der berühmtesten deutschen Publizistin der Gegenwart, absieht. Diesem Manko soll das Taschenbuch „Superfrauen 14 – Medien und Astrologie“ von Ernst Probst abhelfen. Es stellt 17 Frauen aus dem Bereich Medien und drei weitere aus dem Bereich Astrologie in Wort und Bild vor.
Bei "WASALive" dienen Blogs als Nachrichtenquelle
Wiesbaden (internet-zeitung) - Bei "WASALive" http://de.wasalive.com können Blogger/innen kostenlos und komfortabel den RSS-Feed ihres Weblogs als Informationsquelle eintragen. Dies ist unter der Internetadresse http://de.wasalive.com/?Ping möglich. "WASALive" wartet mit einem eindrucksvollen Informationsangebot auf: Anfang Mai 2008 gab es bereits mehr als 210.000 Informationsquellen, über 13.200.000 analysierte Daten und nahezu 2 Millionen Multimediadaten. Die Informationsquellen sind in französischer, englischer, deutscher, spanischer, italienischer, rumänischer und polnischer Sprache. Mit der Suchmaske kann man Texte, Bilder und Audios suchen und finden.
Mittwoch, 30. April 2008
Fast 20 Millionen Gärten in Deutschland
Video: "Aussaat von Sommerblumen" von "meinschoenergarten" bei "YouTube"
Jürgen Wolff, Chefredakteur von "Mein schöner Garten" demonstriert, wie man Blumensamen richtig aussät und anschließend pikiert.
http://de.youtube.com/watch?v=4jX5DX2CnM8
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Interview mit Jürgen Wolff, Chefredakteur der im Burda-Verlag erscheinenden Monatszeitschrift „Mein schöner Garten“ – http://www.meinschoenergarten.de
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Frage, Herr Wolff, wenn man in Städten oder Dörfern spazieren geht, könnte man fast meinen, Deutschland sei ein Land der herrlichen Gärten. Kennt man die Zahl der Gärten in Deutschland?
Antwort: Ja, es sind fast 20 Millionen Gärten.
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Frage: Gibt es in Deutschland genug Gärten oder könnten es noch viel mehr sein?
Antwort: Klar, es könnten noch viel mehr sein. Einen Garten möchten die meisten Menschen haben – auch wenn sie nicht unbedingt darin arbeiten wollen.
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Frage: In einem bekannten Online-Lexikon heißt es: „Ein Garten ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen unter mehr oder minder intensiver Pflege mit Hilfe von Gartengeräten angebaut werden“. Wie definieren Sie den Begriff Garten?
Antwort: Der Garten ist ein Ort, der durch die Beschäftigung mit Pflanzen für ein gutes Gefühl sorgt, Wohlbefinden und gute Laune verbreitet.
Frage: Es gibt sehr viele Gartenarten wie Hausgarten, Nutzgarten, Gemüsegarten, Obstgarten, Baumgarten, Kräutergarten, Kleingarten, Naturgarten, Botanischer Garten, Versuchsgarten, Französischer Garten, Italienischer Garten, Englischer Garten, Rosengarten, Steingarten, Staudengarten, Wüstengarten, Tropischer Garten, Kiesgarten, Schattengarten, Wassergarten, Bibelgarten, Bauerngarten, Kreuzgarten, Barockgarten, Künstlergarten, Klostergarten, Burggarten, Landschaftsgarten, Chinesischer Garten, Zengarten, Japanischer Garten, Kräutergarten, Persischer Garten. Welche Gartenarten gibt es besonders häufig zwischen Nordseeküste und Alpenrand?
Antwort: Hausgärten an erster Stelle. Dann gibt es noch unzählige Kleingärten, die sich nicht unmittelbar am Haus oder der Wohnung befinden. Die Zahl reiner Nutzgärten oder Obstgärten nimmt seit Jahren ab. Ein kleiner Kräutergarten, dazu ein Stück Gemüsegarten oder Küchengarten ist im Trend. Auch der Bauerngarten erfreut sich großer Beliebtheit.
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Frage: Natur und Umwelt spielen im Leben der heutigen Menschen eine viel größere Rolle als früher, wirkt sich dies auch in Gärten aus?
Antwort: Der Garten wird zunehmend zum Rückzugsort vor Bedrohungen durch die Außenwelt. Ökologisches Gärtnern ist im Vormarsch.
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Frage: Halten Sie das Zitat „Die Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung“ von Germaine Baronin von Stael für zutreffend?
Antwort: Ja. Wer einen Garten pflegt, merkt schnell, dass er die Natur nicht zwingen kann, sondern sich nach der Natur richten muss.
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Frage: Manche Gärten sehen aus wie Kunstwerke, andere wirken wie Blumenparadiese, Gemüse- oder Obstplantagen oder sogar wie Urwälder. Welchen Gartentyp mögen Sie besonders?
Antwort: Ein Blumenparadies.
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Frage: Was wird bei der Anlage von Gärten meistens falsch gemacht?
Antwort: Wenn ein Garten neu angelegt wird, soll alles schnell blickdicht sein. Es wird häufig zu eng gepflanzt. Bei Bäumen und Sträuchern muss man beim Kauf auf die spätere Wuchshöhe achten, sonst muss nach einigen Jahren die Motorsäge ran.
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Frage: Wer erledigt in Deutschland meistens die Gartenarbeit: Frauen oder Männer?
Antwort: Meistens sind es die Frauen. Sie planen und gestalten und übernehmen auch den größten Teil der Pflege. Die Männer sind häufig „fürs Grobe“ zuständig: Rasen mähen, Hecken schneiden, Trittplatten verlegen.
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Frage: Werden Gartenbesitzer in Film und Fernsehen sympathisch genug dargestellt?
Antwort: Ich habe das Gefühl, dass sie eher als ein wenig weltfremd und versponnen dargestellt werden.
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Frage: In welchem Lebensalter interessierten Sie sich erstmals für Gärten?
Antwort: Mit 30 Jahren, als ich mein erstes eigenes Haus bezog – mit Garten.
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Frage: Besitzen Sie einen Garten oder zumindest einen Balkon mit Blumen oder anderen Pflanzen?
Antwort: Mein Garten ist 1800 Quadratmeter groß mit unzähligen Pflanzen, Stauden vor allem.
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Frage: Was ist Ihre Lieblingspflanze?
Antwort: Die Rose.
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Frage: Welche Themen von „Mein schöner Garten“ erregen die größte Aufmerksamkeit?
Antwort: Die Serie „Vorher-Nachher“, in der wir ein tristes Gartenstück und zwei detaillierte Vorschläge für verwirklichte Gartenträume zeigen. Außerdem immer wieder Ideen, wie man langweilige Gartenecken mit nicht zu großem Aufwand attraktiv gestalten kann.
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Frage: Sind die Print- und Internetversion Ihrer Zeitschrift auch für Menschen interessant, die gar keinen Garten besitzen?
Antwort: Durchaus. Aber die große Mehrzahl der Leser und User hat einen Garten oder zumindest einige Topfpflanzen.
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Frage: Auf manchen Videoplattformen im Internet sind sehr interessante Filmbeiträge von „Mein schöner Garten“ zu sehen, welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Antwort: Wir haben bei der Produktion viel Spaß gehabt – und der kommt vielleicht auch im Video rüber. Bewegte Bilder sagen eben oft viel mehr als lange Beschreibungen im Heft, sie sollten die Erläuterungen im Heft ergänzen.
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Frage: Wird der Chefredakteur von „Mein schöner Garten“ noch öfter in Videos im Internet auftreten?
Antwort: Die Resonanz der User war sehr positiv, also werde ich gern weitermachen.
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Frage: Können Sie Literatur zum Thema Garten empfehlen?
Antwort: Ja, „Das große Kosmos Handbuch für den Garten“, das in Zusammenarbeit mit der Redaktion von „MEIN SCHÖNER GARTEN“ entstanden ist.
http://www.amazon.de/sch%C3%B6ner-Garten-Kosmos-Handbuch-Garten/dp/3440109844
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Frage: Wenn Ihnen eine „gute Fee“ einige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?
Anwort: Ich wünsche mir neben dem Üblichen – Gesundheit, Glück usw. – noch mehr Zeit für den Garten!
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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Buchautor Ernst Probst, Betreiber der Weblogs http://interview-weblog.blogspot.com und http://medien-news.blog.de sowie http://natur-news.blog.d