Sonntag, 8. Februar 2009

Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim im Internet














Eppelsheim (internet-zeitung) - Mit einer optisch und inhaltlich sehr gelungenen Webseite präsentiert sich das Dinotherium-Museum in Eppelsheim unter der Adresse http://www.dinotherium-museum.eppelsheim.de im Internet. Das Dinotherium-Museum ist nach dem bis zu 3,60 Meter hohen Rüsseltier Deinotherium giganteum ("Riesiges Schreckenstier") benannt, von dem 1835 bei Eppelsheim ein imposanter Schädel entdeckt wurde.

Am Ur-Rhein in der Gegend von Eppelsheim lebten vor etwa zehn Millionen Jahren außer fünf Arten von Rüsseltieren auch meterlange Schildkröten, Biber, spitzmausähnliche Insektenfresser, Maulwürfe, Nashörner, Tapire, Schweine, kleinwüchsige Hirsche, Waldantilopen, dreihufige Ur-Pferde, krallenfüßige Huftiere, Bärenhunde, Katzenbären, schakalähnliche Hyänen, Säbelzahntiger und Menschenaffen.

Zum Themenangebot der Webseite des Dinotherium-Museums in Eppelsheim gehören die Rubriken:
Das Museum
Die fossilen Funde
Die Bergung
Die Grabungsstelle
Johann Jakob Kaup
Der Förderverein
Nachrichten
Termine

Eine besondere Augenweide ist das Laufband am Kopf der Webseite des Dinotherium-Museums mit Zeichnungen von Tieren, die vor rund zehn Millionen Jahren am Ur-Rhein in der Gegend von Eppelsheim existierten. Diese Bilder wurden von dem Prager Maler Pavel Major im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim für das Dinotherium-Museum geschaffen. "Geistiger Vater" des Dinotherium-Museums ist Altbürgermeister Heiner Roos.

*

Literatur:
Jens Lorenz Franzen, Heiner Roos, Ernst Probst: Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim. Führer durch die Ausstellung, Eppelsheim 2009
Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, München 2009