Wiesbaden (internet-zeitung) – Auf der englischsprachigen Dokumente-Plattform http://www.scribd.com sind auch Leseproben aus deutschsprachigen Taschenbüchern des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst zu finden. Wenn man mit Hilfe der Suchmaske die Titel „Der Ur-Rhein“ oder „Höhlenlöwen“ sucht, erscheinen Leseproben aus gleichnamigen Taschenbüchern von Ernst Probst. Die Leseprobe aus „Der Ur-Rhein“ hat die Internetadresse http://www.scribd.com/doc/13412060/UrRhein125 - die Leseprobe aus „Höhlenlöwen“ hat die Adresse www.scribd.com/doc/13410853/Hoehlenloewe130
Noch umfassendere Einblicke in diese beiden Taschenbücher sind bei der deutschsprachigen „Google Buchsuche“ http://books.google.de/books möglich. Unter der Adresse http://books.google.de/books?id=fk0Ek1ftHBAC&printsec=frontcover&dq=Der+Ur-Rhein kann man etliche Kapitel von „Der Ur-Rhein“ lesen. Unter der Adresse http://books.google.de/books?id=yPFrISY-pZYC&printsec=frontcover&dq=H%C3%B6hlenl%C3%B6wen werden Kapitel aus „Höhlenlöwen“ präsentiert. „Google Buchsuche“ leistet oft wertvolle Dienste bei Recherchen.
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Inhalt des Taschenbuches "Höhlenlöwen":
Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches "Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.
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Inhalt des Taschenbuches "Der Ur-Rhein":
Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande.Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms - weiter westlich als in der Gegenwart - auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht - wie heute - die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden undIngelheim. Das geschah erst später.Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde,Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogarMenschenaffen.Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären.Das Taschenbuch "Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren" stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen - wie "Deutschland in der Urzeit", "Deutschlandin der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Rekorde der Urzeit" und "Rekorde der Urmenschen" - veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937), Paläontologe in Titisee-Neustadt, langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim, Heiner Roos (geb. 1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873), mit dem die Erforschung der Säugerfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen hat.