Mit seinem Sonderheft zur Ausstellung "James Cook und die Entdeckung der Südsee" beschreitet das Heidelberger Magazin epoc neue Wege in der publizistischen Zusammenarbeit mit Museen.
Aus: epoc, 5/09
Wenn am 28. August 2009 die Bonner Bundeskunsthalle ihre große Ausstellung "James Cook und die Entdeckung der Südsee" eröffnet, werden über 500 Exponate zu bewundern sein, die jetzt zum ersten Mal zusammengetragen wurden. Schon frühzeitig planten die Ausstellungsmacher ein erweitertes publizistisches Begleitprogramm: Zusätzlich zu dem umfangreichen Ausstellungskatalog sollte den Besuchern auch ein journalistisch und gestalterisch aufwändiger Überblick zum Thema im Magazinformat angeboten werden.
Konzipiert und umgesetzt wurde die Idee von der Redaktion von epoc, dem Magazin für Archäologie und Geschichte aus dem Heidelberger Verlag "Spektrum der Wissenschaft". Heraus kam ein 44 Seiten starkes Sonderheft mit informativen und unterhaltsamen Geschichten rund um James Cook und seine Zeit. So erfährt der Leser in der ausführlichen Biografie nicht nur alles über die steile Karriere, sondern auch viel über das private Leben des Kapitäns, seiner Frau und deren Kinder. Renommierte Journalisten setzen sein Lebenswerk in den Kontext seiner Zeit und geben Einblicke in die Denk- und Lebenswelt der Aufklärung. Natürlich geht es auch um die Sicht der Anderen: um die Völker der Südsee und wie sie die fremden Besucher aus Europa in Erinnerung behielten.
Auch die jungen Besucher kommen bei der Lektüre nicht zu kurz: Wie war das damals an Bord der "H.M.S. Endeavour", jenem nur 30 Meter langen Schiff, auf dem fast 100 Männer unter abenteuerlichen und zugleich schauerlichen Bedingungen um die Welt fuhren? Für die Kleinsten gibt es den Comic "Zwei kleine Passagiere".
"Damit ist das Magazin inhaltlich und konzeptionell so eigenständig, dass es nicht in Konkurrenz zum Ausstellungskatalog steht", sagt Joachim Schüring, Projektleiter "Customized Publishing" im Verlag Spektrum der Wissenschaft. "Vielmehr ist es seine konsequente Ergänzung!" Das Magazin wird nicht nur in der Ausstellung zum Verkauf angeboten, sondern erreicht als kostenlose Beiheftung in der epoc-Ausgabe 5/2009 die Käufer und Abonnenten im gesamten deutschsprachigen Raum. Wenn die Ausstellung nach ihrem Ende in Bonn auf Reisen geht, werden es auch die Besucher des Kunsthistorischen Museums in Wien und des Historischen Museums Bern kaufen können.
Der Verlag Spektrum der Wissenschaft will die Zusammenarbeit mit den Museen weiter ausbauen. Schon jetzt arbeiten die Redakteure von epoc am nächsten Projekt: einem Sonderheft zur Ausstellung "Ex oriente lux?", die das Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch im Herbst 2009 zeigt.
Kontakt: Dr. Joachim Schüring
Spektrum der Wissenschaft
Projektleitung "Customized Publishing"
Postfach 10 48 40
69038 Heidelberg
Tel.: (0 62 21) 91 26 612
Fax: (0 62 21) 91 26 5 612
E-Mail: cp (at) spektrum.com
Über epoc:
epoc, das Magazin für Geschichte, Archäologie und Kultur, erscheint seit 2004. Sechsmal pro Jahr vermitteln Forscher und Fachjournalisten auf mehr als 100 Seiten fundiert und unterhaltsam Wissen über historische Themen und zeigen spannende Zusammenhänge aus Kunst, Kultur und Geistesgeschichte auf. Ein jeweils umfassend beleuchtetes Titelthema zu zentralen Ereignissen, Persönlichkeiten und Kulturen der Welt sowie spannende Reportagen und Essays überzeugen alle zwei Monate rund 40 000 Leser.
Unter http://www.epoc.de finden alle historisch Interessierten Kurzmeldungen und aktuelle Ausstellungstipps. Ein Newsletter und die Chronologs, das Blogportal für Fragen zur Vergangenheit und ihrer Erforschung, halten Sie täglich auf dem Laufenden.