Donnerstag, 4. Februar 2010

Erste Kinderstation des Alamannenmuseums in Ellwangen














Bei der Übergabe der ersten Kinderstation des Alamannenmuseums wurde bereits fleißig Mehl gemahlen. Auf dem Bild (von links): Museumsleiter Andreas Gut, die Sponsoren Maximilian Ladenburger (Heimatsmühle Aalen), Wilhelm Schiele, Alexander Vaas (beide Kreissparkasse Ostalb) sowie Sigrid Radler vom Alamannenmuseum, auf deren Idee die neue Station zurückgeht. Foto: Alamannenmuseum

Ellwangen (ínternet-zeitung) – Kürzlich fand die Übergabe der ersten Kinderstation des Alamannenmuseums, einer handbetriebenen Getreidemühle aus Basalt, statt, die in Zukunft in der Museumspädagogik des Museums für leckere Speisen sorgen wird. Die Mühle verdankt das Museum zwei Sponsoren, der Heimatsmühle in Aalen, die den größten Mühlenbetrieb in Süddeutschland darstellt, sowie der örtlichen Kreissparkasse. Sie wurde von dem Steinmetz Florian Peteranderl von der Natursteinwerkstatt "Orange" aus Garching bei München nach antiken Vorbildern aus Mayener Basalt hergestellt. Die Mühle hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern, ihr Wert beträgt 750 Euro.

Bei der Übergabe betonte Museumsleiter Andreas Gut, wie wichtig in einem historischen Museum Elemente zum Anfassen und Mitmachen seien. Deshalb sei als nächstes Projekt die Anschaffung eines Brotbackofens für das Außengelände des Alamannenmuseums geplant, der eine sinnvolle Ergänzung für die Getreidemühle darstelle. Hierfür würden bereits neue Sponsoren gesucht. Mühlsteine aus der Eiffel seien durch Antike und Mittelalter hinweg ein begehrter Handelsartikel über weite Strecken bis hinauf nach Skandinavien gewesen. "Heimatsmüller" Maximilian Ladenburger hat in seiner Ausbildung noch selbst derartige Mühlsteine von Hand geschärft, der blasige Aufbau des Gesteins sorge dafür, dass die Mahlflächen immer rau blieben. Berühmt seien heutzutage auch die Mühlsteine aus der französischen Champagne.