Dienstag, 4. Juni 2013

Ist die Fundstätte Messel wirklich so einmalig?


Bonn - Am 12. Juni hält Prof. em. Dr. Wighart von Koenigswald vom Steinmann Institut der Universität Bonn den letzten Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Willkommen aus der Urzeit“. Im Hörsaal des Museum Koenig spricht er ab 19 Uhr über die Einzigartigkeit der Grube Messel: „Ist die Fundstätte Messel wirklich so einmalig? Vergleich mit ähnlichen Fundstätten weltweit“. Der Vortrag ist kostenlos; das Museum bittet um eine Spende zugunsten der Regenwaldausstellung.

Die Fossilien aus Messel, von denen eine hervorragende Auswahl in der Ausstellung „Willkommen aus der Urzeit“ gezeigt wurde, sind von so ungewöhnlicher Qualität, dass die Fundstelle zum Welterbe der UNESCO ernannt wurde. Es ist aber nicht die einzige Fossilfundstelle aus dem Eozän, also dem Zeitabschnitt, aus dem der Süßwassersee von Messel stammt. Ein Vergleich mit Fundstellen in Indien, Italien, Deutschland und Nordamerika öffnet den Blick auf die Vielfalt der überlieferten Lebensräume des Eozäns, die von tropischen Wäldern bis hin zu Lagunen und übersalzenen Seen reicht. Dabei wird auch die Besonderheit der Erhaltung der Messelfossilien deutlich. Wie in einem Mosaik fügen sich die Fundstellen zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammen.

Veranstaltungsort:
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Museumsmeile Bonn, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Internet: http://www.zfmk.de
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Telefon: 0228/9122-227

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di bis So: 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass: 17:00 Uhr
Mi: bis 21:00 Uhr, letzter Einlass: 20:00 Uhr
Montags nur an gesetzlichen Feiertagen
Geschlossen
Montags (außer an gesetzlichen Feiertagen)

Kontakt
Telefon: 0228/9122-102
E-Mail: info @ zfmk.de

Letzter Ausstellungstag: 21.05.13

http://www.MESSEL.museum-koenig.de>

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Ministeriums für Innovation, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere hat es einen Forschungsanteil von mehr als 75 %. Das ZFMK betreibt sammlungsbasierte Biodiversitätsforschung zur Systematik und Phylogenie, Biogeographie und Taxonomie der terrestrischen Fauna. Die Ausstellung „Unser blauer Planet“ trägt zum Verständnis von Biodiversität unter globalen Aspekten bei.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder fördern die mInstitute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Näheres unter http://
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